Die Henkerstochter und das Vermächtnis des Henkers

Band 10
Historischer Roman | Der Jubiläumsband der internationalen Bestsellerserie: Die Kuisls ermitteln im historischen Passau
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Bayern im Buch-Rezension
Die letzte Unternehmung des Schongauer Henkers.
Jakob Kuisl erhält einen Brief eines Freundes aus seinen Soldatenzeiten im Dreißigjährigen Krieg, er möge wegen eines Schatzes nach Passau kommen. Er bricht mit seiner Enkelin Sophia dorthin auf. Währenddessen befindet sich auch seine Tochter Magdalena mit ihrem Mann, dem Arzt Simon Fronwieser, und ihrem Sohn Peter in der Bischofsstadt, in die sich der Wiener Hof wegen der türkischen Belagerung geflüchtet hat. Fronwieser wird zum Hofarzt und seine Frau zur Hebamme der Kaiserin. Der Henker trifft auf weitere frühere Weggefährten. Sie müssen den gewaltsamen Tod des Einladenden feststellen und suchen nach Vergeltung. Das führt zu einer Vielzahl von Todesopfern; ist einer aus ihren Reihen der Täter? Ein zweiter Handlungsstrang schildert die Abenteuer von Paul Fronwieser als Spion in kaiserlichen Diensten. Denn die privaten Verwicklungen laufen parallel zur immer schwierigeren Situation der Stadt Wien. Der Kaiser wartet nahezu verzweifelt auf das Eintreffen des polnischen Königs mit seinen Truppen. – Die zwei das 17. Jh. bestimmenden Kriege bilden den Rahmen der Episode aus dem Leben des Henkers. Viel Raum gibt der Autor den Erinnerungen an Kuisls Söldnerzeit und den kriegerischen Entwicklungen vor Wien. In die Schatzsuche hat er auch das Nibelungenlied eingeflochten, von dem eine Abschrift aus Passau existiert. In der breit gefächerten Handlung hat Pötzsch genügend Raum für Zeit- und Modeschilderungen gefunden.
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Artikelbeschreibung

Ein sagenumwobener Schatz, das osmanische Heer vor Wien - und die Henkersfamilie mittendrin

1683: Das Reich ist in Gefahr, denn das osmanische Heer steht kurz vor Wien und ein vernichtender Krieg scheint unausweichlich. Auch um den alten Henker Jakob Kuisl steht es schlecht, körperliche Schmerzen und Sorgen plagen ihn. Umso erstaunter ist er, als er einen Brief von seinem früheren Weggefährten Nepomuk erhält, der ihn bittet, nach Passau zu kommen, um bei der Bergung eines Schatzes zu helfen. Jakob Kuisl tritt diese letzte große Reise in der Hoffnung an, mit seinem Anteil des Schatzes seiner Familie das Bürgerrecht zu erkaufen. Doch als der Henker in der Stadt an der Donau ankommt, macht er eine schreckliche Entdeckung: Sein Freund wurde auf entsetzliche Weise ermordet. Schnell erfährt Kuisl, dass er nicht der Einzige ist, den Nepomuk nach Passau gebeten hat: Vier frühere Kameraden haben ebenfalls Briefe erhalten. Und so schließen sich die fünf alten Söldner zusammen, um herauszufinden, wer Nepomuk getötet hat - und warum ...

Oliver Pötzschs historische Romane begeistern ein Millionenpublikum: Mit der Mischung aus farbprächtigem Zeitkolorit und spannenden persönlichen Verwicklungen ist »Die Henkerstochter und das Vermächtnis des Henkers« ein historischer Roman, in dem eine ganze Welt steckt.

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Personeninformation

Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der Henkerstochter-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Pressestimmen

»Zum zehnten Mal setzt Pötzsch seinen eigenen Vorfahren, den Kuisls, ein spannendes literarisches Denkmal. Eine dramatische und atmosphärisch dichte Zeitreise in die Ära der Belagerung Wiens durch die Türken.« Beate Rottgardt Ruhr Nachrichten 20250402
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