Mein Name ist Emilia del Valle

Roman | Der neue grandiose Pageturner von der Autorin des Weltbestsellers »Das Geisterhaus«
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Buchprofile - Rezension
Eine selbstbewusste junge Frau geht im Chile des ausgehenden 19. Jh. unbeirrt ihren eigenen Weg.
Emilia wird im Jahr 1866 in San Francisco in die Welt gesetzt. Gonzalo Andrés del Valle, einem chilenischen Filou, gelingt es, ihre Mutter, eine Novizin, zu verführen, ihren Widerstand zu brechen und sie schnell wieder loszuwerden. Nach dem hastigen Abenteuer merkt sie bald, dass sie schwanger ist. Don Pancho (Emilias heiß geliebter "Papo"), ein Schulleiter, heiratet Molly (die Mutter) gleichermaßen aus Mitleid, Zuneigung und Liebe. Die etwa 22-jährige Emilia, neugierig und vielseitig interessiert, bewirbt sich als Journalistin und schafft die harte Auswahl, weil sie sehr sorgfältig recherchiert und es versteht, entscheidende Kontakte herzustellen und der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Für eine New Yorker Zeitung erhält sie den Auftrag, sogar unter ihrem eigenen Namen (bisher war es immer ein männliches Pseudonym) über den Bürgerkrieg in Chile Reportagen zu schreiben. In dieser Zeit will sie auch den Weg zu ihrem "Erzeuger" finden. Mit ihr in Chile recherchiert auch ihr Freund und Kollege Eric Whelan, der bald ihr Geliebter wird. Sie beobachtet mehr die von der Salpeterproduktion ausgemergelten, total verarmten Aufständischen, während er in der Nähe von Baldmacedas kriegerischen Regierungstruppen ("Salpeterbarone") ist. – Deutlich mehr als ein biografischer Roman über eine junge Frau, die viel Persönliches, Intimes über ihre Liebe zu Männern und Erfreuliches und Erschütterndes über Mutter, Vater ("Erzeuger") und Stiefvater schreibt und die – auf Grund sorgfältigster Recherchen – detaillierte Informationen über den Bürgerkrieg in Chile (1891) gibt. Ein spannendes, informationsreiches, sehr gut geschriebenes Buch mit trefflichen Schilderungen; für anspruchsvolle, literarisch dennoch nicht überforderte Leser.
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Artikelbeschreibung

Eine Frau auf der Suche nach Wahrheit, Liebe und ihren Wurzeln

1866 erblickt Emilia del Valle in San Francisco das Licht der Welt - sie ist die Tochter einer irischen Nonne und eines chilenischen Aristokraten, großgezogen wird sie von ihrem liebevollen Stiefvater, in einem ärmlichen Viertel in San Francisco. Von klein auf eigensinnig, beeindruckt sie wenig, was andere für richtig halten, ihre große Leidenschaft ist das Schreiben. Siebzehnjährig veröffentlicht sie, unter männlichem Pseudonym, erfolgreich Groschenromane, doch das echte Leben findet sie abenteuerlicher und wird Reporterin bei einer Zeitung. Ihr Kollege ist Eric, ein junger Mann mit großer Strahlkraft, und gemeinsam gehen sie nach Chile, in das Land ihrer Vorfahren, über den sich anbahnenden Bürgerkrieg zu berichten. Emilia und Eric kommen sich näher - ist das Liebe? -, und während Emilia immer tiefer in die Geschichte ihres Vaters eintaucht, gerät sie selbst zwischen die Fronten: Sie muss sich nicht nur der Gefahr, sondern auch den drängenden Fragen nach ihrer eigenen Herkunft stellen.

Mein Name ist Emilia del Valle ist die Geschichte einer Frau, die über alle Konventionen hinweg ihren eigenen Weg zu gehen versucht, ein fesselnder historischer Roman über schmerzhafte Liebe und unverbrüchlichen Mut - erzählt von einer der »Meistererzählerinnen unserer Zeit« (Vogue).

Produktsicherheit

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Personeninformation

Isabel Allende, geboren 1942 in Lima, ist eine der weltweit beliebtesten Autorinnen. Ihre Bücher haben sich millionenfach verkauft und sind in mehr als 40 Sprachen übersetzt worden. 2018 wurde sie - und damit erstmals jemand aus der spanischsprachigen Welt - für ihr Lebenswerk mit der National Book Award Medal for Distinguished Contribution to American Letters ausgezeichnet. Isabel Allendes gesamtes Werk ist im Suhrkamp Verlag erschienen.

Svenja Becker, geboren 1967 in Kusel (Pfalz), studierte Spanische Sprach- und Literaturwissenschaft. Sie lebt als Übersetzerin (u. a. Allende, Guelfenbein, Onetti) in Saarbrücken.

Pressestimmen

»... Isabel Allendes neuer Roman [entfaltet] einen enormen erzählerischen Sog.« Ekaterina Kel Süddeutsche Zeitung 20250808

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