Der amerikanische Sohn

Roman
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Buchprofile - Rezension
Dritter Teil der autobiographischen Trilogie des Berliner Schriftstellers.
Im dritten Teil seiner Autobiografie beschreibt Bernd Cailloux, wie er sich auf die Suche nach seinem Sohn macht, zu dem er nie Kontakt hatte und der in den USA aufgewachsen ist und lebt. Seine Reise in die Vereinigten Staaten ist gleichzeitig eine Reise in die eigene Vergangenheit, aber auch in eine zunächst fremde Welt, die Cailloux auf seinem Trip zu Fuß, per Auto, Flugzeug hautnah kennenlernt. Mit neugierigen Augen und flüssiger Feder und nicht ohne Selbstironie schildert der Autor seine Erlebnisse und malt gleichzeitig ein authentisches Bild der USA. Wer die ersten beiden Bände der autobiographischen Trilogie gelesen hat, wird sich über diesen dritten freuen. Wer Cailloux noch nicht kennt, wird nach der Lektüre dieses Buches auch die beiden anderen lesen wollen. - Vor allem für Büchereien, die auch die beiden anderen Bände ("Das Geschäftsjahr 1968/69", BP 05/1247, "Gutgeschriebene Verluste", BP/mp 12/859) im Bestand haben.
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Artikelbeschreibung

Und du? Hast du Kinder? - Ja, einen Sohn, in Amerika. Danach Schweigen. Die am Rande einer Podiumsveranstaltung arglos gestellte Frage rührt an ein Lebenstrauma. Von seiner Vaterschaft erfuhr der Altachtundsechziger vor dreißig Jahren per Zufall auf der Tanzfläche. Der Junge namens Eno wuchs in Jamaika auf, später in den USA, Kontakt gab es keinen. Die Mutter, eine Hamburgerin, ging eigene Wege. Und so hatte die Existenz des Sohns den Vater, der als Aktivist und Hippie-Businessman von Familie nicht viel wissen wollte, bisher nie wirklich gekümmert. Doch 2014 lädt ihn eine Stiftung nach New York ein. Eine Chance, mit der verdrängten Geschichte ins Reine zu kommen. Je mehr er in die Stadt eintaucht, an alten und neuen Orten den Spuren des Undergrounds der Siebziger bis zu den Vorzeichen der Präsidentschaft Donald Trumps folgt, umso mehr gewinnt die Frage nach dem nahen fernen, längst erwachsenen Kind an Dringlichkeit.
Selbstironisch und mit warmer Lakonie geht Bernd Cailloux auf die Suche nach dem verlorenen Sohn, auf einen USA-Trip in die eigene Vergangenheit und fremde Gegenwart - als New-York-Flaneur zu Fuß, zögerlich im Internet und zuletzt im Flugzeug Richtung Menlo Park, ans westliche Ende der westlichen Welt.

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Personeninformation

Cailloux, BerndBernd Cailloux, Jahrgang 1945, lebt als freier Schriftsteller in Berlin.

Pressestimmen

»Der Autor Bernd Cailloux schafft es, in einer Sprache, die frei von Wehmut und Pathos ist, auf der Suche nach seinem Sohn sich selbst auf die Spur zu kommen.« stern 20200702
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