Konzern und Moderne

Band 300
Die verbundene juristische Person in der visuellen Kultur 1880-1980
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Artikelbeschreibung

Seit dem späten 19. Jahrhundert ist zu beobachten, wie in Europa und Nordamerika eine diffuse Angst um sich griff, die Angst vor einer namenlosen, in der Deckung operierenden Supermacht, die das staatliche Gewaltmonopol unterläuft: die verbundene juristische Person. Da ein institutioneller Wandel - anders als ein technologischer - sich der unmittelbaren Anschauung entzieht, müssen dessen Merkmale visualisiert, sinnlich erschlossen werden. Anhand der gebräuchlichsten Sinn stiftenden "Konzernbilder" lässt sich ein Psychogramm der (Hoch-) Moderne erstellen, das die Ängste, Ambitionen und Visionen der Epoche dokumentiert und den Blick öffnet für verdeckte Denkmuster und Leitbilder in der Gesetzgebung, Rechtsprechung und Wissenschaft des 20. Jahrhunderts. "Gäbe es einen Nobelpreis für juristische Literatur, Daniel Damler hätte ihn verdient." FAZ

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Personeninformation

Damler, DanielDaniel Damler ist assoziierter Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte Frankfurt am Main und als Anwalt für Gesellschaftsrecht in Mannheim tätig.

Pressestimmen

"Gäbe es einen Nobelpreis für juristische Literatur, Daniel Damler hätte ihn verdient." FAZ "Rechtswissenschaftliche Meisterschaft [...]. Das Buch beeindruckt durch die kultur- und geistesgeschichtliche Raffinesse des Textes, durch seinen assoziationsreichen [...] ironisierten Ernst. Hier hat ein Autor der legendären "Kulturgeschichte der Neuzeit" eine exemplarische [...] "Kulturgeschichte des Industriezeitalters" nachgereicht und sie bis hinein in die so häufig berufene "Postmoderne" fortgeschrieben." Zeitschrift für das gesamte Handels- und Wirtschaftsrecht
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