Schatten der Gondeln

Roman
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Buchprofile - Rezension
Der alternde Schriftsteller Evelyn Dolman erzählt von seinen tragischen und unheimlichen Erlebnissen, die er als junger Mann zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Venedig erleben musste.
Der Engländer Evelyn Dolman, der die Erinnerungen an eine unheilvolle Reise nach Venedig erzählt, stellt sich im ersten Kapitel selbst vor. Seine selbstüberschätzenden Träume, ein weltbekannter Literat zu werden, der selbst Schriftsteller vom Format eines Henry James, Flauberts, Tolstois oder Shakespeares in den Schatten stellen will, haben sich nicht erfüllt. Immerhin hat er eine gute Partie mit Laura Rensselaer gemacht, der Tochter eines schwerreichen Amerikaners. Als dieser bei einem Reitunfall im Beisein von Laura ums Leben kommt, erfährt diese, dass sie enterbt wurde und das gesamte Erbe an ihre Schwester geht. Laura soll zur Beruhigung ihrer Nerven einige Monate verreisen und so fahren die frischgebackenen Eheleute an einem Januartag nach Venedig und beziehen ein Zimmer in einem uralten, feuchten Palazzo. Dolman empfindet die Atmosphäre, wie auch die Umgebung mysteriös. Auch das seltsame, geheimnisvolle Verhalten seiner Frau kann er nicht einordnen. Ruhelos macht er sich gleich in der ersten Nacht auf und besucht auf Anraten von Laura ein Café am Markusplatz, wo er von einem Herrn angesprochen wird, der vorgibt, mit ihm die gleiche Schule besucht zu haben. Begleitet ist er von seiner Schwester, von deren Schönheit Dolman äußerst beeindruckt ist. Es geschehen seltsame Dinge und als am nächsten Morgen Laura spurlos verschwunden ist, mutmaßt Dolman Zusammenhänge und Verschwörungen und sieht sich bald einem schrecklichen Verdacht ausgesetzt. – Der Autor John Banville wurde mehrfach international für sein Werk ausgezeichnet. Er lässt in diesem grandiosen Roman mittels einer blühenden, zeitgemäßen Sprache eine schaurig schöne, spannende Atmosphäre entstehen.
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Artikelbeschreibung

Die Rückkehr von John Banville als einem der raffiniertesten Stilisten unserer Zeit: ein eindringlicher, atmosphärischer Roman, der hinter jeder spinnwebigen Ecke eine Überraschung bereithält.

1899. Als das neue Jahrhundert anbricht, heiratet der englische Schriftsteller Evelyn Dolman - ein Schreiberling, wie er selbst sagt - Laura Rensselaer, die Tochter eines amerikanischen Ölmagnaten. Evelyn hofft, dass er und Laura ein beträchtliches Vermögen erben werden und so ein bequemes, geregeltes Leben führen können. Doch seine Hoffnungen werden enttäuscht, als ein mysteriöses Zerwürfnis zwischen Laura und ihrem Vater, kurz vor dem Tod des Patriarchen, zu ihrer Enterbung führt.

Das unglückliche Ehepaar reist nach Venedig, um das neue Jahr im Palazzo Dioscuri zu feiern, dem Stammsitz des charmanten, aber zwielichtigen Grafen Barbarigo. Von der ersten Minute an häufen sich im Palazzo unerklärbare und unheimliche Ereignisse. Evelyns ohnehin schon strapazierte Nerven liegen blank: Könnte es am Nebel liegen, der die schwimmende Stadt umhüllt, oder verliert er den Verstand?

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Personeninformation

John Banville, geboren 1945 in Wexford, Irland, gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen literarischen Autoren. Sein umfangreiches Werk wurde mehrfach, auch international, ausgezeichnet, zuletzt mit dem Franz-Kafka-Literaturpreis, dem Man Booker Prize (für »Die See«) und 2013 mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. John Banville lebt und arbeitet in Dublin.

Elke Link hat in München und Canterbury Anglistik, Neuere deutsche Literatur und Linguistik studiert. Seither hat sie zahlreiche Romane, Kurzgeschichten, Biografien und Essays aus dem Englischen übersetzt. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Sabine Roth wurde sie für ihre Übersetzung des Romans »Silas Marner« von George Eliot mit dem Bayerischen Literaturförderpreis ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Der Ire John Banville macht einen grenzenlos boshaften Venedig-Hasser zur Hauptfigur seines neuen Romans. Das ist ein grossartiges Vergnügen.« Jan Wilm NZZ 20251209
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