Astrids Vermächtnis - Roman (Schwesterglocken-Trilogie 3)

Band 3
Der große Abschluss der Schwesterglocken-Trilogie
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Buchprofile - Rezension
Zusammen mit dem Ortspfarrer widersetzt sich eine junge Norwegerin den Anordnungen der deutschen Besatzer und kommt dabei beinahe um.
Anfang des 17. Jh. werden auf dem Hekne Hof in Butangen, einem abgelegenen Dorf in Norwegen, siamesische Zwillinge geboren. Die Mädchen weben geschickt und arbeiten an einem Wandteppich voll mystischer Gestalten und seltsamer Symbole. Als sie nach einem dramatischen Hexenprozess sterben, lässt ihre Familie zu ihrer Erinnerung die Glocken Gunhild und Halfried gießen. 1880 verkauft Pfarrer Schweigaard seine kunsthistorisch wertvolle Stabkirche nach Dresden, um auf deren Fundamenten eine neue Kirche zu bauen. In letzter Minute hatten die Heknes aber wenigstens eine der Glocken vor dem Abtransport gerettet und in einem See versenkt. 1936 kommen NS-Leute nach Butangen, um die zweite Glocke und den geheimnisvollen Teppich zu holen. Für ihre Rassenideologie gehört beides zur nordisch-germanischen Geschichte. Noch kann man sich wehren, doch als die Deutschen 1940 Norwegen überfallen, ändern sich die Zeiten. Schweigaard, der seinen Verkauf von damals inzwischen bereut, widersetzt sich. An seiner Seite ist Astrid Hekne, eine Nachfahrin der Glockenstifter. Sie kann aber nicht verhindern, dass die Glocke durch Verrat gehoben und nach Dresden geschafft wird. In den Wirren des Kriegsendes wird Astrid noch verhaftet und gefoltert, überlebt aber. Die Stabkirche in Dresden geht im Feuersturm des Bombenhagels vom Februar 1945 unter, die Glocken jedoch schweißen sich durch die gewaltige Hitze zusammen und gelangen wenig später wie durch ein Wunder wieder nach Butangen zurück. - Quer durch die Jahrhunderte verfolgt dieser Roman die Geschichte eines Dorfes. Besonders sichtbar wird während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg das soziale Auseinanderdriften, wo Anpassung, Kollaboration und Widerstand die Menschen entzweit. - Dieser letzte Band einer Trilogie ("Die Glocke im See", "Ein Rätsel auf blauschwarzem Grund": BP/mp 19/399, 22/440) ist lesenswert und für alle Büchereien geeignet.
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Artikelbeschreibung

Die Deutschen überfallen Norwegen und Astrid Hekne schließt sich dem Widerstand an. Sie hat den Kampfgeist ihrer Großmutter geerbt. Die hatte einst dem jungen Pfarrer von Butangen den Tod vorausgesagt. Fast am Ende seines Lebens findet er bei einem gewagten Sabotageakt in Astrid die Komplizin, nach der er immer gesucht hat.

Lars Mytting erzählt von einem norwegischen Tal in den Jahren 1936 - 1945 und von widerständigen Frauen und Männern mit Pioniergeist. Sie lassen Mythen und Aberglauben hinter sich, trotzen Not und Krieg und machen sich auf den Weg in eine neue Zeit.

Dieses Buch ist Teil der Schwesterglocken-Trilogie.
In einem norwegischen Tal prallen Mythos und Moderne aufeinander. Über drei Generationen - von 1880 bis 1945 - erzählt die Familienchronik von Widerstand, Verrat, Liebe und dem Mut, Heimat neu zu denken.

Produktsicherheit

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Kontakt: info@insel-verlag.de

Personeninformation

Lars Mytting, geboren 1969, stammt aus Fåvang im norwegischen Gudbrandsdalen. Im Insel Verlag erschienen außerdem der Bestseller Der Mann und das Holz. Vom Fällen, Hacken und Feuermachen und der Roman Die Birken wissen's noch sowie die zwei Romane Die Glocke im See und Ein Rätsel auf blauschwarzem Grund, die zusammen mit Astrids Vermächtnis eine Trilogie bilden. Hinrich Schmidt-Henkel übersetzt Belletristik, Theaterstücke und Lyrik aus dem Norwegischen, Französischen und Italienischen. Zu den von ihm übersetzten Autoren gehören Jon Fosse, Kjell Askildsen, Jean Echenoz, Édouard Louis und Louis-Ferdinand Céline.

Pressestimmen

»Ein unerschöpflicher Quell. Lange habe ich kein Buch so intensiv gesehen - wie einen Film.« Nettavisen
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