Lass mich dir von einem Mann erzählen, den ich kannte

Roman | Eine Frau begegnet Vincent van Gogh - und findet sich selbst
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Buchprofile - Rezension
Eine Frau begegnet Vincent Van Gogh und findet sich selbst.
Ende des 19. Jh. trifft Jeanne, eine Frau, die mit ihrem eintönigen Alltag hadert, auf den damals noch unbekannten Künstler Vincent van Gogh. Dieser wurde in die Nervenheilanstalt in Saint-Rémy eingewiesen, die Jeannes Mann leitet. Ab dieser Zeit beginnt für Jeanne eine Zeit des Umbruchs. Sie stiehlt sich heimlich in die Anstalt, um van Gogh beim Zeichnen zu beobachten, um mit ihm zu reden, um aus ihrem Trott auszubrechen. Sie hat Sehnsüchte in sich und möchte auch die Beziehung zu ihrem Mann grundlegend ändern. Ganz nebenbei wird Jeannes Lebensgeschichte erzählt. In einer sehr detaillierten Weise wird die Landschaft von Saint-Rémy und auch die Gefühlswelt der Jeanne dargestellt. Fast kindlich erscheint die Beschreibung der Vorstellungsgabe der Jeanne. So stellt sie sich vor, wohin das Wasser fließt, das auf dem Erdreich ausgeschüttet wurde. - Das Buch ist hervorragend ins Deutsche übersetzt, so dass man gar nicht glauben möchte, dass es an einigen wenigen Stellen etwas hapert. Auch die Geschichte ist anfangs etwas langatmig. Aber wenn man erst mal in den Stil der Autorin hineingefunden hat, ist es wirklich ein Schatz. Wer also einen Einblick in die Zeit von van Gogh in seiner Zeit in Saint-Rémy, umhüllt von einer fast malerischen, wenn auch gewöhnungsbedürftigen Sprache, gewinnen möchte, liegt mit diesem Buch genau richtig.
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Artikelbeschreibung

'Einer der schönsten Romane des Jahres' Elke HeidenreichSaint-Rémy-de-Provence, 1889: Jeanne Trabuc ist fünfundfünfzig, die Kinder sind längst aus dem Haus, sie kommt wenig unter Leute. Ihr Mann Charles leitet die örtliche Heilanstalt, und von der einstigen Verliebtheit der beiden ist nichts mehr zu spüren. Eines Tages kommt ein neuer Patient in die Heilanstalt, ein Maler, über den gesagt wird, er schere sich nicht um Konventionen, und dessen neue Art zu malen unerhört sein soll. Jeanne begegnet ihm - es ist Vincent Van Gogh - beim Malen im Olivenhain, und die Gespräche mit ihm wecken in ihr Erinnerungen an ihre Jugend und an ihre ersten Ehejahre. Sie spürt wieder, wie frei sie sich als junge Frau gefühlt hat, und wie wunderbar die ersten Jahre mit Charles waren, als sie einander noch aufmerksam und voller Liebe zugewandt waren - und setzt alles daran, die einstige Verbundenheit wiederaufleben zu lassen.Kann es in einer langen Ehe einen Neuanfang geben? Susan Fletcher erzählt einfühlsam und bewegend von einer Frau, die aus ihrem Dasein als Haus- und Ehefrau ausbrechen und sich selbst und ihrem Mann neu begegnen will.

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Pressestimmen

»Einen historisch verbürgte Geschichte, einfach toll geschrieben.« Für Sie 20230705
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