Ich war zu jung, um zu hassen. Meine Kindheit in Auschwitz

22,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Ein wichtiger Baustein in der Holocaust-Erinnerungskultur.
"Die Zukunft dieser Welt liegt in euren Händen, von euch hängt es ab, wie sie aussehen wird. Ihr seid es, die nicht zulassen dürfen, dass ein solches Unheil noch einmal geschieht." Mit diesen Worten beendet Lidia Maksymowicz, die als Kind das Vernichtungslager Auschwitz -Birkenau überlebte, jedes Mal ihre eindringlichen Gespräche mit jungen Menschen in Schulen bzw. Kulturzentren und fügt hinzu, dass diese Augenzeugenberichte so wichtig sind, weil durch sie Gewalt, Zynismus und Tod als Realität erfahrbar werden. Lidia wird zusammen mit ihrer Mutter, einer belarussischen Partisanin, und ihren Großeltern in einer Wehrmachtsaktion gegen Partisanengruppen gefasst und in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau gebracht, wo die Großeltern sofort ermordet werden, Lidia in die Kinderbaracke von Dr. Mengele gesteckt und ihre Mutter einer Gruppe arbeitsfähiger Frauen zugeteilt wird. Immer wieder werden in dem Buch emotional dichte Erinnerungen wach, u.a. an die unmenschlichen Bedingungen, an das alltägliche Sterben der Kinder, die Dr. Mengele als "Versuchskaninchen" für seine der NS-Ideologie dienenden medizinischen Versuche missbrauchte, an das Gebell der furchteinflößenden Hunde der SS-Leute. Aber die Autorin schildert auch die wenigen Momente der Geborgenheit und des Vertrautseins, wenn ihre Mutter nachts unter Lebensgefahr zu ihr in die Baracke schleicht, ihr Brot und Zwiebeln zusteckt, ihr immer wieder ihren Namen und ihre Herkunft ins Gedächtnis ruft, damit sie später, nach Krieg und NS-Terror, ihre Identität benennen könne. – Sehr persönlich und berührend! Gerade für junge Leute wärmstens zu empfehlen!
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Lidia Maksymowicz ist drei Jahre alt, als sie mit ihrer Mutter in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert wird. Dreizehn Monate lang überlebt sie in dieser Hölle, getrennt von ihrer Mutter, in der Kinderbaracke. Sie ist eines der kleinen 'Versuchskaninchen' von Dr. Josef Mengele, der seine lebensbedrohlichen 'Experimente' an ihr durchführt. Lidia sieht, wie die anderen Kindern nach und nach sterben, an den Folgen der Experimente, am Hunger. Sie selbst ist eine der Wenigen, die überlebt - auch durch die Liebe ihrer Mutter, die sich in lebensgefährlichen Momenten in ihre Baracke schleicht, ihr etwas Gemüse oder Brot zusteckt, sie in den Arm nimmt und ihr einbläut, vor den SS-Männern keine Emotionen zu zeigen, um nicht ihren Zorn auf sich zu ziehen. Nach quälenden 13 Monaten ist der Krieg zu Ende. Doch nach der Befreiung findet Lidia ihre Mutter in Auschwitz nicht. Man erzählt ihr, dass sie tot sei. Doch Lidia hört nicht auf zu glauben, dass ihre Mutter am Leben ist und nach ihr sucht. Und tatsächlich gleicht es einem Wunder, dass Lidia sie eines Tages wiederfindet...<BR>>
Ausstattung: mit Bildteil

Produktsicherheit

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Anschrift: Neumarkter Straße 28
München
DE
Kontakt: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
Mehr von Rodari, Paolo; Maksymowicz, Lidia

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.