
Artikelbeschreibung
Nach ihrem Bestseller »Toxische Weiblichkeit« formuliert Sophia Fritz eine empathische Kritik des Mannseins, die nicht anklagt, sondern verstehen will.Der Mann, ein Opfer? Nein - und ja. Noch immer sind es vor allem Männer, die regieren, besitzen, entscheiden, gewinnen. Doch hinter der Dominanz zeigt sich eine widersprüchliche Wirklichkeit: Männer blocken ab, setzen sich über andere hinweg, schweigen und verschwinden. Sie fehlen, in Familien und Partnerschaften, einander und sich selbst. Ausgehend vom Verlust ihres Bruders erkundet Sophia Fritz das Mannwerden in der Gegenwart. Sie sucht nach den kulturellen und emotionalen Mechanismen, die erklären, warum Männlichkeit in ihrer heutigen Form so viel Schmerz erzeugt - für die, die sie verkörpern, und für jene, die unter ihr leiden. Nach "Toxische Weiblichkeit" ist "Der Mann, das Opfer" eine dringend gebotene und empathische Kritik patriarchaler Männlichkeit, aber vor allem ist es eine Einladung, an dessen Stelle etwas Neues, Freieres und Verletzlicheres zu setzen.
Produktsicherheit
| Hersteller: | Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG |
| Anschrift: |
Vilshofener Straße 10 DE-81679 München |
| Kontakt: | info@hanser.de |
Personeninformation
Sophia Fritz hat Drehbuch und Dramaturgie an der Filmhochschule in München studiert. Ihr Debütroman "Steine schmeißen" erschien 2021, 2024 erschien bei Hanser Berlin der Sachbuch-Bestseller "Toxische Weiblichkeit". Unter ehrlichleben.de bietet Sophia Fritz Erforschungsräume für somatisches Erleben gesellschaftlich relevanter Themen an.
Pressestimmen
»Möchte man die Manosphere, den modernen Frauenhass und den Rechtsruck verstehen, ist ein empathischer Blick auf männliche Leiden jedenfalls vonnöten.... Fritz vermittelt das Thema gekonnt einer breiten Leserschaft.« Lina Paulitsch, Falter, 21.10.26 »Während die restliche Debatte teils eher unterkomplex verhandelt, wie peinlich die Heterobeziehung für Frauen ist, ist dieses Buch ein genuiner Verständigungsversuch. Das ist erfrischend.« Thore Rausch, Süddeutsche Zeitung, 19.10.26 »Es bringt frischen Wind in den aktuellen Diskurs und schafft eine Sprache, in der sich weiterdenken lässt.« Hannah Kämpfer, Der Freitag, 8.10.26 »Ich habe das dringende Bedürfnis, mit diesem Buch auf die Straße zu gehen und es allen Menschen, vor allem Männern, in die Hand zu drücken.« Anika Falke, Papierstau-Podcast, 7.10.26 »Es ist vor allem ihr wacher Blick für einen total gegenderten Alltag, der mit aller Selbstverständlichkeit eine Geschlechterordnung reproduziert und als alternativlos begreift.« Nora Eckert, queer.de, 11.10.26 »Der oft sehr persönliche Zugang erleichtert zudem die Identifikation von Lesenden und eröffnet viele Möglichkeiten des Abgleichs mit eigenen Erfahrungen.« Christa Nebenführ, Buchkultur, 2.10.26 »Ihre Bücher sind bedacht und reflexiv. Immer wieder versucht Fritz, auch die Emotionen der Lesenden zu antizipieren. Das macht sie so besonders.« Annanina Metz, Der Spiegel, 1.10.26
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