Nanon

Roman
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Artikelbeschreibung

George Sand über die Französische Revolution aus der Perspektive eines Bauernmädchens - eine der ersten engagierten Autorinnen der Weltliteratur in neuer ÜbersetzungRevolution ist Männersache? Nein! Denn George Sand, die unkonventionelle, provozierende Frau unter den französischen Klassikern, erzählt es anders: Nanon ist vierzehn, als 1789 die Revolution losbricht und alle Stände niederreißt. Das Bauernmädchen, eine Leibeigene, wird Zeugin und Akteurin in einem der größten Umbrüche der Geschichte. Als Mädchen noch Analphabetin, schreibt Nanon im Alter ihr Leben auf: die packende Emanzipations- und Bildungsgeschichte einer Frau in einem männlich geprägten Jahrhundert. Neben ihren vielfach ausgezeichneten Neuübersetzungen von Stendhal und Flaubert präsentiert Elisabeth Edl jetzt diese reich kommentierte Ausgabe einer der großen Schriftstellerinnen der Weltliteratur.

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Personeninformation

George Sand (Pseudonym für Amantine Aurore Lucile Dupin de Francueil, geboren am 1. Juli 1804 in Paris, gestorben am 8. Juni 1876 in Nohant), schrieb zahlreiche Romane und Theaterstücke. Ihre Werke und ihre unkonventionelle Lebensweise machten sie bald zu einer bekannten, auch skandalisierten öffentlichen Person und zur erfolgreichste Autorin ihrer Zeit. Heute gilt George Sand als eine erste, engagierte Schriftstellerin in der Weltliteratur. Elisabeth Edl, 1956 geboren, lehrte als Germanistin und Romanistin an der Universität Poitiers und arbeitet heute als Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin in München. Sie wurde u. a. mit dem Paul-Celan-Preis, Petrarca-Preis, Voß-Preis, dem Österreichischen Staatspreis, dem Romain Rolland-Preis und dem Prix lémanique de la traduction ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich. Elisabeth Edl, 1956 geboren, lehrte als Germanistin und Romanistin an der Universität Poitiers und arbeitet heute als Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin in München. Sie wurde u. a. mit dem Paul-Celan-Preis, Petrarca-Preis, Voß-Preis, dem Österreichischen Staatspreis, dem Romain Rolland-Preis und dem Prix lémanique de la traduction ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich. Elisabeth Edl, 1956 geboren, lehrte als Germanistin und Romanistin an der Universität Poitiers und arbeitet heute als Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin in München. Sie wurde u. a. mit dem Paul-Celan-Preis, Petrarca-Preis, Voß-Preis, dem Österreichischen Staatspreis, dem Romain Rolland-Preis und dem Prix lémanique de la traduction ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich.

Pressestimmen

»'Nanon' ist ein kraftvolles Frauenporträt.« Barbara von Machui, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.09.25 »(...) eine große Wiederentdeckung, ein Rohdiamant.« Iris Radisch, Die Zeit, 09.10.2025 »Es bleibt die Bewunderung für die Frau, die erste große, anerkannte Schriftstellerin der französischen Literatur. Für die Frau, die Romane schrieb (...), in denen sich starke Frauen gegen schwache Männer auflehnen.« Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung, 02.12.2025 »Ein historischer Roman, ein Abenteuerbuch und die Geschichte einer revolutionären Frau. Unmittelbar in der Erfahrung, prägnant im Stil.« SWR-Bestenliste Mai 2026 »Ihr letzter Roman Nanon ist ihr wohl schönster, eine Art Vermächtnis und der erste weibliche Bildungsroman überhaupt.« Barbara Machui, Der Standard, 08.06.2026
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