Die Nervensäge, meine Mutter, Sir Tiffy, der Nerd & ich

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Buchprofile - Rezension
Herrlich komischer Bericht aus dem chaotischen Alltag einer Fünfzehnjährigen.
Die 15-jährige Maggie hat sich für das aktuelle Schuljahr drei Ziele vorgenommen, die sie unbedingt erreichen möchte. Sie will endlich wieder eine beste Freundin haben, im Fach Englisch eine sehr gute Note erreichen und vor allem einen einigermaßen vorzeigbaren Begleiter für den anstehenden Schulball finden. Doch was in der Theorie so einfach zu erreichen scheint, wird extrem schwierig, wenn der bisher ziemlich normale Alltag komplett im Chaos versinkt. Mamas nerviger neuer Freund, ein räudiger alter Kater, eine völlig verunglückte Frisur, ein extrem schweigsamer alter Mann im Seniorenheim bei den für die zehnte Klasse obligatorischen Sozialstunden und dazu die Bekanntschaft mit dem nur auf den ersten Blick ziemlich merkwürdigen Jeremy - aus dem vom ganz normalen Teenager-Wahnsinn geprägten Leben der schlagfertigen und sehr direkten Maggie macht der australische Autor ein urkomisches Lesevergnügen voller interessanter und wunderbar lebensechter Charaktere. Überall sehr empfohlen! (Übers.: Ute Mihr)
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Angelika Rockenbach empfiehlt:
Mamas nerviger neuer Freund, ein räudiger alter Kater, eine völlig verunglückte Frisur, ein schweigsamer alter Mann im Seniorenheim und dazu der ganz normale Teenager-Wahnsinn kurz vor dem Abschlussball am Ende des Schuljahrs: aus dem chaotischen Alltag der 15-jährigen Maggie macht der australische Autor ein urkomisches Lesevergnügen voller interessanter und wunderbar lebensechter Charaktere.

Artikelbeschreibung

Das perfekte Leben der Maggie Butt soll endlich beginnen, deshalb hat sie sich einiges vorgenommen: Sie möchte an der neuen Schule eine beste Freundin finden, sie will eine glatte Eins in Englisch schaffen und sie muss unbedingt eine zumutbare Begleitung für den Abschlussball auftreiben. Der unwesentliche Haken dabei: Das Schuljahr dauert gerade noch, zwei Monate. Und dann ist da noch der neue Lover ihrer Mutter. Diese Nervensäge gibt plötzlich überall ihren Senf dazu und macht damit alles noch schlimmer. Mit viel Wortwitz und Komik erzählt dieses Jugendbuch vom ganz normalen Wahnsinn im Leben eines jungen Mädchens.

Produktsicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Anschrift: Kolbergerstr. 22
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Kontakt: info@hanser.de

Personeninformation

Michael Gerard Bauer, geboren 1955, lebt mit seiner Familie in Brisbane. Sein Debüt Running Man (2007) wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und mit dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2008 ausgezeichnet. Bei Hanser erschien außerdem 2008 Nennt mich nicht Ismael!, 2009 Ismael und der Auftritt der Seekühe und schließlich 2012 Ismael - Bereit sein ist alles. Ebenfalls 2012 erschien Mein Hund Mister Matti. 2015 folgte die 3-bändige Reihe um Rupert Rau in der Reihe Hanser bei dtv. Und 2018 das Jugendbuch Die Nervensäge, meine Mutter, Sir Tiffy, der Nerd & Ich. 2021 folgte sein Jugendbuch Dinge, die so nicht bleiben können.

Pressestimmen

"Situationskomik vom Feinsten." Imma Wick, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 28.03.18 "Die Ich-Erzählerin versteht es (auch dank der frisch-frech-fröhlichen Übersetzung von Ute Mihr), die Leser mit der gebündelten Suggestionskraft eines von sich selbst überzeugten und gleichzeitig zutiefst verunsicherten Teenagers ins eigene Universum zu ziehen... Er strickt, verquickt und benützt Maggies Chaosuniversum so, dass die Leser - genauso wie die Heldin selbst - kaum Zeit zum Durchatmen finden. Wie in einer Sitcom, in der alles mit allem verwirbelt wird. Doch am Ende erweist sich diese Verwirbelung als genialer dramaturgischer Kunstgriff und obendrein als kathartischer Prozess." Siggi Seuss, Süddeutsche Zeitung, 02.03.18 "Vergnüglicher ... spannender Schulroman... Mit sehr viel Situationskomik und köstlichem Wortwitz... Aber der Autor vermag nicht nur mitreißende Charaktere einzuführen und mit ihnen Schlag auf Schlag eine geradezu unüberwindlich scheinende Fallhöhe aufzubauen, sondern lässt Maggie schließlich ebenso gekonnt die Kurve kriegen und sie über den eigenen Tellerrand schauen. So münden die Schlusskapitel in mehrere perfekte Augenblicke, bei denen Lachen, Rührung und Nachdenklichkeit zu einer wunderbaren Balance finden. Ein echtes Lesevergnügen!" Ulrich Karger, Tagesspiegel, 05.04.18
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