»Kluge Frauen bezahlen ihre Kleider selbst«

Elsa Schiaparelli. Eine Biografie
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Buchprofile - Rezension
Lebensweg und Lebenswerk der italienischen Modeschöpferin Elsa Schiaparelli (1890-1973) – eine Würdigung.
Alles beginnt für Elsa Schiaparelli damit, dass eine Freundin sie bittet, „ihre Vorkriegsgarderobe ein wenig aufzuhübschen“. Was folgt, ist in der Modewelt der 30er Jahre eine unvergleichliche Karriere der in Rom geborenen, schon immer rebellischen Elsa, die es als alleinerziehende Mutter schafft, mit ihrem visionären Design, ihren unverwechselbaren, extravaganten Entwürfen ein Imperium aufzubauen, das auch in Amerika zu einer Erfolgsgeschichte wurde. Michaela Karl zeichnet in der für sie typischen, die Zeitgeschichte umfänglich miteinbeziehenden Manier den Lebensweg dieser faszinierenden Persönlichkeit nach, die im Gegensatz zur berühmten Konkurrentin jener Jahre – Coco Chanel – einem breiteren Publikum nicht mehr so präsent ist. Zu Unrecht, wie die Autorin hier feststellt, denn das Credo der Modeschöpferin, ihr Metier mit den Themen Emanzipation und Selbstbestimmung der modernen berufstätigen Frau, die mit (in) ihren Kleidern Furore macht, in Einklang bringen zu wollen, ist auch heute noch zeitgemäß. Schiaparellis Mode charakterisieren unvergleichliche Innovationsideen, ganz besonders dem Einfluss ihres Freundeskreises geschuldet, dem kreativen Umfeld der avantgardistischen, surrealistischen Künstlerszene von Paris und einer daraus resultierenden, für Elsa existenziellen Kollaboration von Kunst und Mode. Beispiele dafür sind so ikonische Entwürfe wie das Hummerkleid, der Schuh-Hut oder die praxistauglichen Reißverschlusskleider. All das wird 1937 (!) noch durch den von ihr neu entwickelten „Signature“-Farbton „Shocking Pink“ getoppt, mit dem man sie bis heute verbindet. Die gewählte Farbe des Lesebändchens ist in diesem Zusammenhang eine charmante Reminiszenz. Es begleitet die Lektüre einer akribisch recherchierten Frauenbiografie, die zu entdecken sich wirklich lohnt. – Ein Buch-Highlight für alle Bestände!
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Susanne Steufmehl empfiehlt:

Wenn jemand über berühmte, visionäre und außergewöhnliche Frauen gekonnt schreiben kann, dann ist es Michaela Karl. In „Kluge Frauen bezahlen ihre Kleider selbst“ erzählt sie in gewohnt unterhaltsamer Manier über die italienische Modeschöpferin Elsa Schiaparelli, die Mitte des 20. Jahrhunderts gewagte Mode für selbstsichere Frauen entwarf. Wie alles von Michaela Karl ein Lesegenuss!

Susanne Steufmehl, Buchberaterin Belletristik und Sachbuch
RegalGeflüster empfiehlt:

Artikelbeschreibung

Alle lieben Coco Chanel. Aber wer war ihre Erzrivalin Elsa Schiaparelli? Die neue Biografie von Bestsellerautorin Michaela Karl ("Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber")

Spannend, unterhaltsam und bestens recherchiert, legt Michaela Karl die erste umfassende deutschsprachige Biografie der heute fast vergessenen italienischen Modeikone vor. Mitreißend und einfühlsam lässt Karl die Leser*innen an diesem außergewöhnlichen Frauenleben des 20. Jahrhunderts teilhaben.

In den 1920er Jahren zieht es die junge Italienerin Elsa Schiaparelli (1890-1973) nach Paris. In einer Dachgeschosswohnung voller Ratten gründet sie ihr eigenes Modeatelier und gibt ihm den Namen Schiaparelli. Ihre gewagten Entwürfe für selbstsichere Frauen stellen die Modewelt bald auf den Kopf. Ob in Paris, New York oder Hollywood, überall sorgt Elsa Schiaparelli für Gesprächsstoff. Sie kleidet Katherine Hepburn, Joan Crawford, Greta Garbo und Marlene Dietrich in "shocking pink", arbeitet mit Salvador Dalí, Jean Cocteau und Man Ray. Ihre Rivalität zu Coco Chanel ist legendär. 1940 flieht sie aus dem besetzten Paris in die USA, kann erst nach Ende des Zweiten Weltkrieg nach Europa zurückkehren. Doch nicht nur sie selbst, auch die Modewelt ist nun eine andere ...

Ausstattung: 8 Seiten farbiger Bildteil

Produktsicherheit

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Anschrift: Neumarkter Straße 28
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Kontakt: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Personeninformation

Michaela Karl, geboren 1971, promovierte 2001 an der FU Berlin mit einer Arbeit über Rudi Dutschke. Ihre Biografien über Dorothy Parker, Zelda und F. Scott Fitzgerald, Unity Mitford, Bonnie & Clyde, Maeve Brennan, Isadora Duncan und Katherine Mansfield wurden vom Publikum geliebt und von der Presse hochgelobt. Michaela Karl ist Mitglied der Münchner Turmschreiber. 2020 erhielt sie den Kulturpreis Bayern, 2022 wurde sie mit dem Bayerischen Poetentaler ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Die Biografie liest sich fast romanhaft - nicht nur dank Karls atmosphärischem, lockerem Schreibstil, sondern auch aufgrund der guten Quellenlage.« Süddeutsche Zeitung
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