Die Genies

Roman
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Buchprofile - Rezension
Die Geschichte der jahrelangen Freundschaft der Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez und Mario Vargas Llosa, die mit einem Faustschlag endet.
Die Freundschaft des peruanischen Literaturnobelpreisträgers Mario Vargas Llosa mit dem kolumbianischen Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez endet nach fast einem Jahrzehnt 1976 abrupt mit einem Faustschlag Marios auf Gabriels Nase. „Das ist für das, was du Patricia (seiner Frau) angetan hast.“ Die Ehepaare sind bis dahin viele Jahre befreundet, leben in Barcelona vier Jahre lang in nächster Nachbarschaft und freuen sich – wie zwei unzertrennliche Genies – an ihrem literarischen Erfolg, beide sind eine Zeitlang überzeugte Kommunisten. Der Roman ist dank des peruanisch-US-amerikanischen Romanciers und TV-Moderators Jaime Bayly ein Stück weit „Tratsch und Klatsch“ inklusive süffisanten Details über das Leben dieser Künstler und Literaten. Llosa heiratet erst seine Tante, danach seine Cousine, die er mit dem Model Susana betrügt. Márquez dagegen ist der treue Ehemann, der nur deswegen ins Bordell geht, um dort Interviews für seine Romane zu führen. Bleibt die offene Frage über den berühmtesten Faustschlag der Literaturgeschichte. Hat Márquez die Frau von Llosa verführt oder vergewaltigt? Ist es bloße Eifersucht? Ganz geklärt ist das alles nicht. Aber ein Romancier darf Fakten und Fiktion durchaus ein bisschen mischen. – Nach dieser biografischen, fesselnden und manchmal humorvollen Einstimmung bleibt die Empfehlung: Lest das Original „Die Stadt und die Hunde“ (Llosa) und „Hundert Jahre Einsamkeit“ (Márquez)!
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Artikelbeschreibung

Als Autoren Freunde, als Liebhaber Feinde - García Márquez und Vargas Llosa

Dieser überraschungsreiche Roman, Bestseller in Spanien, beschreibt die Jahre des lateinamerikanischen Booms so, wie man es noch nie gelesen hat. Ein Feuerwerk an urkomischen Szenen, manche erfunden, viele wahr.

García Márquez und Vargas Llosa lernten sich 1967 auf dem Flughafen von Caracas kennen. Es war der Beginn einer intensiven Freundschaft: In Barcelona waren sie Nachbarn, beide unterstützten die kubanische Revolution. Sie wähnten sich als unzertrennliche Genies. Bis eines Tages Vargas Losa in einem Kino in Mexiko Stadt García Márquez niederschlug und ihm die Nase brach. »Dies ist für das, was du Patricia angetan hast!«, rief er dabei aus. Was war passiert? Was hatte García Márquez seiner Frau angetan?

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Personeninformation

Jaime Bayly wurde 1965 in Lima in Peru geboren. Er hat zahlreiche Romane geschrieben, ausgezeichnet u. a. mit dem Premio Herralde, und ist in Lateinamerika auch als Moderator bekannt. Er lebt in Miami.

Willi Zurbrüggen, geboren 1949 in Borghorst, Westfalen, ist Autor und Übersetzer. Er übertrug u. a. Fernando Aramburu, Antonio Muñoz Molina und Luis Sepúlveda ins Deutsche. Ausgezeichnet mit dem Übersetzerpreis des Spanischen Kulturministeriums und dem Jane Scatcherd-Preis.

Pressestimmen

Ein sehr lustiger Roman, aufgebaut aus wahren und erfundenen Geschichten. Und eine so liebevolle, wie freche Auseinandersetzung mit dem Leben und Werk von Männern, die oft lächerliche Machos waren - und zwei geniale Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 20250518
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