Mich hat man vergessen

Erinnerungen eines jüdischen Mädchens. Aktualisierte Neuausgabe
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Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Fit für die Zukunft empfiehlt:

Prag in den 1930er Jahren: Eva wächst in einem jüdischen Haushalt auf und blickt auf eine glückliche Kindheit, die jäh im Frühling 1939 endet. Die Familie wird nach Theresienstadt deportiert, 1944 muss der Vater in den Osten, ein paar Wochen später werden auch Eva und ihre Eltern nach Auschwitz deportiert. Ihre Eltern sterben, Eva überlebt, kehrt nach Prag zurück, begegnet ihrem späteren Mann und beide gehen nach Israel. Erbens Geschichte erzählt von Ausgrenzung, Vernichtung, aber auch von der Hoffnung, zu überleben.

Artikelbeschreibung

Eva Erben überlebte als Kind sowohl die Konzentrationslager Theresienstadt und Auschwitz, als auch den Todesmarsch. Sie erzählt leise und verhalten von diesen Jahren, was ihre autobiografischen Schilderungen des Grauens umso eindrücklicher macht.
Im Interview in dieser Neuausgabe spricht Eva Erben mit der Autorin Anna Maria Praßler über das Leben nach dem Krieg, Alltäglichkeiten und ihre heutige Sicht auf Deutschland, Israel und die Welt.

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Personeninformation

Eva Erben, geboren 1930 in Decín/Tschechien, lebte ab 1936 in Prag. Im Dezember 1941 wurde die Familie nach Theresienstadt deportiert, später nach Auschwitz. Nach dem Krieg kehrte Eva Erben nach Prag zurück, ließ sich zur Krankenschwester ausbilden und wanderte 1949 nach Israel aus. Heute lebt sie in Ashkelon, Israel. Eva Erben berichtet bis heute in zahlreichen Veranstaltungen, in Schulen, Zeitungsartikeln, Interviews und in Filmen als Zeitzeugin, besonders für Kinder und Jugendliche, über ihre Leidensgeschichte, die Shoa, ihre Rettung und wie sie neue Kraft fürs Leben fand. 2025 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Erbens Geschichte erzählt von Ausgrenzung, Vernichtung, aber auch von der Hoffnung, zu überleben.« Empfehlungsliste 'Fit für die Zukunft' der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Oktober 2025

»Die Neuausgabe enthält ein Interview mit der Autorin, das eindrucksvoll ihre von tiefstem Humanismus geprägte Lebenseinstellung zeigt.« Tomas Unglaube, Eselsohr, 1/2026
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