Zeit der Abschiede

Sieben Jahre des Loslassens und Wiederfindens
24,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
[inne]halten empfiehlt:

Der Beitrag „Wenn Eltern sterben“ widmet sich einer Erfahrung, die viele für unausweichlich halten – und die dennoch mit unerwarteter Wucht trifft. Anhand der persönlichen Schilderungen des Journalisten Klaus Brinkbäumer wird deutlich, wie tief der Verlust eines Elternteils das eigene Leben erschüttern kann und wie wenig sich Trauer tatsächlich vorbereiten lässt. Besonders eindrücklich ist die Beschreibung der Trauer als etwas Unkontrollierbares: Sie bricht in den Alltag ein, stellt Gewissheiten infrage und konfrontiert mit ungelebten Momenten und offenen Fragen. Gleichzeitig zeigt der Text, wie Erinnerungen, Gespräche und das Schreiben helfen können, dem Verlust einen Ausdruck zu geben und langsam einen neuen Zugang zum eigenen Leben zu finden. Dabei weitet sich der Blick über das individuelle Erleben hinaus: Der Tod der Eltern markiert auch einen Wendepunkt im eigenen Leben – die vertraute Stabilität geht verloren, und die eigene Rolle in der Generationenfolge verändert sich. Ein sensibel erzählter, tröstlicher Text, der die Realität von Trauer ernst nimmt und zugleich zeigt, dass in der Auseinandersetzung mit dem Verlust auch neue Perspektiven entstehen können. [Lesen Sie mehr]

[inne]halten, das Magazin für Gesellschaft, gutes Leben und Spiritualität

Artikelbeschreibung

Ein bewegendes Buch über Loslassen und Neuanfang, den Tod und das Leben

Da ist diese Zeit im Leben, in der sich die Abschiede häufen: von Träumen, Gewohnheiten und Gewissheiten, von Vertrauten, Partnerinnen, Freunden und von jenen Menschen, die uns geprägt und am längsten begleitet haben, unseren Eltern. In dieser Lebensphase löst sich die Zuversicht auf, dass alles weitergehen werde wie bisher.

«Am Schreibtisch meines Vaters blicke ich mich um. Hinter mir die Lateinbücher, Cicero, Vergil, Cäsar: Der Gallische Krieg. Blicke ich nach vorne, sehe ich Fotos von Jutta und mir. Ich sehe den Spruch an der Wand, den er liebte: Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen ein Nest; sind sie groß, gib ihnen Flügel. Und ich denke zurück und nach vorn und verstehe: Trauer gehört zum Leben, weil Abschied zum Leben gehört. Beides ist Teil der menschlichen Erfahrung, es gibt kein Leben ohne Abschied und Trauer. Sei dankbar, für alles, für die gesamte menschliche Erfahrung, lasse sie also zu, und nimm dir Zeit, und nimm die Abschiede und die Trauer wahr und nimm sie an, denn nur so kannst du das ganze Leben wahrnehmen und annehmen und leben Trauer ist nichts Schlimmes, Trauer ist unsere Antwort auf etwas Schlimmes.»

Produktsicherheit

Hersteller: Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Anschrift: Wilhelmstraße 9
DE-80801 München
Kontakt: produktsicherheit@beck.de

Personeninformation

Klaus Brinkbäumer schrieb seit 1993 für den SPIEGEL und war von 2015 bis 2018 dessen Chefredakteur. Er gewann u.a. den Egon Erwin Kisch-Preis sowie den Henri-Nannen-Preis. Zwischen 2021 und 2024 hatte er die Programmleitung des MDR inne, heute arbeitet er als Moderator, Autor, Filmemacher und Kolumnist. Von ihm erschienen zuletzt die beiden SPIEGEL-Bestseller "Im Wahn. Die amerikanische Katastrophe" (zus. mit Stephan Lamby, C.H.Beck, 2020) und "Das kluge, lustige, gesunde, ungebremste, glückliche, sehr lange Leben: Die Weisheit der Hundertjährigen. Eine Weltreise"(zus. mit Samiha Shafy, S. Fischer, 2019).

Pressestimmen

"Klaus Brinkbäumer hat ein fantastisches Buch über Abschiede geschrieben ... Ein großartiges Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, wenn man erst mal zu lesen begonnen hat."
Hamburger Abendblatt, Lars Haider

"Unbedingte Leseempfehlung!"
LinkedIn, Karin Schmidt-Friderichs

"Einer der besten Journalisten Deutschlands. ... Er hat eines dieser gar nicht so häufigen Bücher geschrieben, die man nicht weglegen kann, wenn man sie zu lesen begonnen hat."
Hamburger Abendblatt, Lars Haider

"Im Buch von Klaus Brinkbäumer geht es um die oft verkannte Dimension der Dauer, der Langsamkeit der Seele, in der Trauer, im Abschied und im Neubeginn."
Der siebte Tag, Nils Minkmar

"Einer der preisgekröntesten Journalisten des Landes, sehr sensibel, sehr offen."
Zeit, Rainer Esser

"Es ist ein bewegendes, berührendes Buch, das ich als Leser quasi durchfliege, weil es so spannend ist, persönlich, weil man selbst sich wiederfindet."
Blog der Republik, Alfons Pieper

"Ein sehr schönes Buch, uneitel, klar, reflektiert, durchfühlt, ehrlich, anrührend und brillant."
Axel Hacke

"Brinkbäumer beschreibt einfühlsam, warum Abschiede eine besonders wertvolle menschliche Erfahrung sind."
Freundin

"Ein Buch mit großer Ehrlichkeit, in dem Brinkbäumer sich mit dem schmerzlichen Thema ‚Loslassen‘ beschäftigt."
journalist

"Was ich sehr mochte an dem Buch, dass es ein sehr literaturdurchwobenes ist ... Ein Buch, ... das die Trauer als Kraft beschreibt."
mdr KULTUR, Katrin Schumacher

"Klaus Brinkbäumer gehört zu den exzellenten Journalisten hierzulande."
Rheinische Post, Thomas Gutmann

„Ein wunderbares Buch. ... Ich empfehle es jedem, zu lesen; es ist ein ganz großes Vergnügen.“
50über50 Podcast, Stephanie Hielscher

"Super inspirierend."
Der Pudel und der Kern Podcast, Jan Liepold
Mehr von Brinkbäumer, Klaus

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.
1 Bewertung
Bewertung vom