Die Geschichte der Kunst

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Buchprofile - Rezension
Umfassende, glänzend erzählte Geschichte der Kunst.
Die englische Kunstkritikerin beginnt ihre Kunstgeschichte (im englischen Original bescheidener „a little History of Art“ betitelt) in der Frühsteinzeit und lässt sie bei jüngsten Phänomenen wie NFTs (digitale Kunstwerke) enden. Dazwischen liegen alle Epochen und die wichtigsten Anregungen aus Orient und Ostasien, die die bildende Kunst im Abendland prägen. Neben den Tafelbildern sind Skulptur und Grafik in Mullins Betrachtung einbezogen. Auszeichnen tut sich das lobenswerte Werk vor allem durch seinen leichten, beobachtenden Erzählton, der die Leser:innen auf die Reise durch die Kunstgeschichte mitnimmt. Auf den knapp 450 Textseiten (ergänzt durch ein Personenregister) breitet die Autorin Werkbetrachtungen, biografische Details und Entwicklungen des Kunstmarkts und der Rezeption zu einem wunderbaren, farbigen Panorama aus. Beispielsweise gehört das Kapitel „Das Theater des Lebens“ zu den schönsten und kundigsten, gut verständlichen Darstellungen von Caravaggio. Und die spielerische Benennung der Kapitel zeugt von jener Freude am lockeren und doch sachlich präzisen Umgang mit der Vielfalt der kunsthistorischen Phänomene. Die Abbildungen sind gute Beispiele zum Text und lenken nicht vom sprachlichen Gehalt ab. Dieser aber wie auch die fachlich untadelige Darstellung empfehlen das Buch für alle Bestände.
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Artikelbeschreibung

GLOBALER, WEIBLICHER, AKTUELLER: DIE NEUE AUFREGENDE KUNSTGESCHICHTE VON CHARLOTTE MULLINS <BR> <BR> Mit diesem Buch liegt eine neue, umfassende Geschichte der Kunst vor, glänzend und mit spielerischer Leichtigkeit erzählt von der englischen Kunsthistorikerin Charlotte Mullins. Es ist höchste Zeit für eine aktuelle und globale Neubetrachtung denn die Kunstgeschichte wurde bisher vor allem aus eurozentristischer Perspektive und am Beispiel vorwiegend männlicher Protagonisten erzählt. Wir begeben uns auf eine faszinierende Zeitreise, die bei den ersten Bildzeugnissen in der Frühsteinzeit beginnt und bei jüngsten Phänomenen wie NFTs aufhört. Neben den klassischen Meisterwerken werden gleichrangig auch die Nok-Terrakotten Nigerias, mexikanische Wandmalereien oder die feministische Kunst der Guerilla Girls vorgestellt vor unseren Augen entsteht so ein wahrhaft weltumspannendes Panorama, das auch bisher vernachlässigte Positionen einbezieht. <BR> <BR> - Ein All-Age-Buch für alle Kunstinteressierten - Eine zeitgemäße Kunstgeschichte "Gombrich updated" - Ein Blick über den Tellerrand Europas hinaus - Integriert bisher vernachlässigte Positionen - Eine spannende Reise durch 100 000 Jahre Kunstproduktion, von den ersten Artefakten bis heute<BR>

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