Agatha Raisin und die tote Wohltäterin

Band 24
Kriminalroman. »Beatons unperfekte Detektivin ist ein absolutes Juwel« PUBLISHERS WEEKLY
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Buchprofile - Rezension
Ein ganzes Dorf mauert nach einem Todesfall.
In Piddlebury ist eine Frau zu Tode gekommen, die erst vor kurzem zuzog, sich hilfsbereit im Dorfleben engagierte, aber die seltsame Angewohnheit hatte, sich Gegenstände von anderen auszuleihen und sie nicht mehr zurückzugeben. So zieht sie sich den Hass vieler Dorfbewohner zu. Die betrauern sie nicht allzu sehr, auch wenn augenscheinlich wird, dass sie vergiftet wurde. Die Polizei ermittelt, aber kommt kaum weiter. Jerry Tarrant von der Kirchenverwaltung beauftragt die eigenwillige Privatdetektivin Agatha Raisin, ihrerseits Ermittlungen aufzunehmen. Auch sie stößt bei ihren Befragungen von Einheimischen auf eine Mauer des Schweigens. Sie kommt mit einem eher merkwürdigen Feriengast in Berührung und das führt sie zu einem Schauplatz, auf dem früher Hexenrituale durchgeführt wurden. Beteiligt daran war, so findet Raisin heraus, die frühere Haushaltshilfe der ortsansässigen Adelsfamilie. Welche Rolle spielt die alte Dame im Rollstuhl, die ständig wünscht, man möge ihr vorlesen, und dabei einschläft? Ist sie viel rüstiger, als sie vorgibt? – Strukturell ist der Roman ein typischer Ladykrimi, der bewusst auf grausame oder verstörende Bilder verzichtet. Dass Raisins eigener Lebensentwurf zwischendurch ins Wanken gerät und sie eifersüchtig auf ihren Exmann ist, ersetzt über weite Strecken Schilderungen von Ermittlungsarbeit und tiefer reichender Hintergründe. Leichte Lektüre!
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Artikelbeschreibung

Geborgt ist noch lange nicht geschenkt!Als Gloria French nach Piddlebury zieht, ist sie dort auf Anhieb beliebt. Sie scheint eine Wohltäterin par excellence zu sein, die Spenden für die Kirche sammelt und sich um die älteren Menschen kümmert. Aber sie hat leider auch die schlechte Angewohnheit, sich Dinge zu »leihen«, ohne sie zurückzugeben. Da wundert es niemanden, dass sie eines Tages tot aufgefunden wird, augenscheinlich vergiftet. Die Dörfler trauern nicht allzu sehr um Gloria. Gemeinderat Jerry Tarrant beauftragt dennoch Agatha Raisin, den Mörder zu finden. Aber das ist leichter gesagt als getan! Das Dorf ist unheimlich, und die Einwohner scheinen nicht zu wollen, dass Agatha dem Täter auf die Spur kommt ...

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Personeninformation

M. C. Beaton ist ein Pseudonym der schottischen Autorin Marion Chesney. Nachdem sie lange als Theaterkritikerin und Journalistin für verschiedene britische Zeitungen tätig war, widmete sie sich ganz der Schriftstellerei. Mit ihren Krimi-Reihen um die englische Detektivin Agatha Raisin und den schottischen Dorfpolizisten Hamish Macbeth feierte sie große Erfolge in über 17 Ländern. Sie verstarb im Dezember 2019 im Alter von 83 Jahren.
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