Mutterhirn. Was mit uns passiert, wenn wir Eltern werden

'Ein tolles Geschenk zur Geburt, für Freunde mit Kindern oder für sich selbst, egal, ob die Kinder klein oder groß sind.' Claudia Schaumann
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Buchprofile - Rezension
Wie der Prozess des Elternwerdens die Arbeit des Gehirns verändert.
Eltern zu werden verändert alles, auch bestimmte Hirnareale, die vor allem für die Fürsorge, die Eltern Babys angedeihen lassen, verantwortlich sind. Chelsea Conaboy hat die wissenschaftliche Studienlage zum Prozess der Elternschaft erforscht; und auch, wenn die Studienlage dünn ist, so belegt sie dennoch, dass sich das Gehirn während des Prozesses des Elternwerdens stark verändert hin zu einem fürsorgenden Gehirn. Es sei ein ähnlicher Prozess, wie er während der Pubertät stattfindet und der Gehirnareale massiv verändert. Zudem betrifft dieser Prozess nicht nur die leiblichen Eltern, sondern ebenfalls Menschen, die im Umfeld mit dem Kind zu tun haben, seien es Großeltern, Freunde, Adoptiveltern, schwule Eltern etc. Das Gehirn wird flexibler, formbarer und erfährt so eine tiefgreifende Veränderung. Das sei auch ein wichtiger Nebeneffekt der Fürsorgeentwicklung für ein Kind, sagt Conaboy, denn diese Fürsorge machen Menschen insgesamt verantwortungsvoller und sozialer in ihrem Denken und Tun. Conaboy hat ihre Studien sehr umfangreich, basierend auf vielen Ergebnissen der Gehirnforschung, in diesem Buch zusammengestellt, die sie umfangreich, durchsetzt mit vielen Fachausdrücken, schildert. Aber sie gibt auch Beispiele aus ihrem eigenen Prozess des Elternwerdens, was die oft anspruchsvollen Wissenschaftsergebnisse ein wenig auflockert. Insgesamt ist das Buch nicht ganz leicht zu lesen, zumal 462 Seiten einen stattlichen Umfang darstellen. Aber die Ergebnisse, die sie in diesem Buch veröffentlicht, sind dennoch beeindruckend, denn sie belegen, dass elterliche Fürsorge das Gehirn gravierend verändern hin zu mehr sozialer Kompetenz. Angesichts des doch erheblich wissenschaftlichen Inhalts ist das Buch wohl eher ein Angebot für ausgebaute Bestände. Dennoch gern empfohlen.
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Artikelbeschreibung

EIN KIND ÄNDERT ALLES - aber was eigentlich genau?
Ein Kind ändert alles. Viele Eltern hören diese Worte, doch was dahintersteht, darüber wird meist geschwiegen. Der ominöse Baby-Blues soll nach der Geburt rasch verklingen, und dank Mutterinstinkt wird die vergessliche Mama das Kind schon schaukeln. Doch was wissen wir tatsächlich über die Veränderungen, die unser Gehirn in der Schwangerschaft, der Geburt und der turbulenten Zeit danach erfährt?In ihrem Buch belegt die preisgekrönte Journalistin Chelsea Conaboy, selbst zweifache Mutter, wie weit viele Verklärungen der Elternschaft an der Realität vorbeigehen. Aus einer Geburt geht nicht nur ein neuer Mensch hervor, sondern mindestens zwei. Eltern durchlaufen eine Entwicklungsphase, die Neurobiologen mit der Pubertät vergleichen.Anhand aktueller Studien und Gesprächen mit renommierten Wissenschaftlern liefert die Autorin uns einen Einblick in ein faszinierendes Forschungsfeld, das selbst noch in den Kinderschuhen steckt. Was ist es, das Eltern so sonderbar wie besonders macht? Und was fangen wir als Erziehende jetzt damit an? Ein Buch für alle, die auf der Suche nach der Wahrheit hinter dem Mythos Elternschaft sind.

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Hersteller: Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH
Anschrift: Valentinskamp 24
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Kontakt: info@harpercollins.de
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