Das Ministerium der Zeit

Roman. "Eine sehr spannende, komische und traurige Geschichte über uns Menschen und darüber, wie die Zeit, in der wir leben, uns prägt." Christine Westermann, "Zwei Seiten"
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Buchprofile - Rezension
Ein geheimnisvolles Ministerium in London holt Menschen aus der Vergangenheit in die Gegenwart, um sie für spezielle Aufgaben auszubilden.
Als die Hauptfigur des Buches im Ministerium der Zeit eine Anstellung als Brücke annimmt, ahnt die junge Frau nicht, in welche Intrigen sie verwickelt werden wird. Die Aufgabe einer Brücke ist die Betreuung historischer Personen, die kurz vor ihrem Tod in die Gegenwart transferiert werden. Der neuen Mitarbeiterin wird der Offizier Graham Gore zugeteilt, einer der Teilnehmer der Franklin-Expedition in die Arktis, die alle ums Leben gekommen sind. Die Frau soll Graham die Anpassung erleichtern, doch bald verliebt sie sich in den attraktiven viktorianischen Offizier. Als jemand damit beginnt, Anschläge auf die Expats – so werden die transferierten Personen genannt – zu verüben, gerät das Projekt außer Kontrolle. Schließlich wird der jungen Frau klar, dass ihre Vorgesetzte Adela ihr eigenes Alter Ego ist. Sie ist nach einer Karriere innerhalb des Ministeriums in die Vergangenheit zurückgekehrt, um eine Verschwörung zu zerschlagen, an der auch Agenten aus der Zukunft beteiligt sind. – Bradley erzählt ihre Geschichte über das Fremdsein und das Ankommen in einer anderen Kultur in einer lebendigen und humorvollen Sprache, mit der sie auch ihre lebendig gezeichneten Figuren skizziert. Das lesenswerte Buch ist Spionage-Thriller und SF-Roman in einem, mit einer leidenschaftlichen Liebesgeschichte als Herzstück.
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Susanne Steufmehl empfiehlt:

Im Ministerium der Zeit wird damit experimentiert, Menschen aus der Vergangenheit in die heutige Zeit zu transportieren und zu beobachten, was das mit ihnen macht. Um die Geschichte dabei nicht zu verändern, beschränkt man sich auf Personen, die unmittelbar nach ihrem Transport gestorben wären. Die Ich-Erzählerin ist eine „Brücke“, ein Gegenwartsmensch, der einem durch die Zeit Gereisten helfen soll, sich in einer für ihn völlig veränderten Welt zurechtzufinden. Ihr Schützling ist der 1847 verstorbene Polarforscher Graham Gore, der sich mit den Errungenschaften des 21. Jahrhunderts - Toilettenspülung, öffentlicher Nahverkehr, Hochhäuser und Streamingdienste schwertut. Noch schwerer allerdings mit alleinlebenden, jungen Frauen und dem Feminismus im Allgemeinen. Und dennoch entspinnt sich zwischen Zeit und Raum eine zarte Liebesgeschichte. Dieses herrliche Lesevergnügen aus der Feder der jungen britisch-kambodschanischen Schriftstellerin ist voller Witz und gespickt mit klugen philosophischen Betrachtungen über Sinn und Unsinn von Zeitreisen und den Versuchen, die Geschichte zu „reparieren“. Große Empfehlung! 

Susanne Steufmehl, Buchberaterin Belletristik und Sachbuch

Artikelbeschreibung

Ein Mann trifft eine Frau. Die Vergangenheit trifft die Zukunft. Der Anfang trifft das Ende. - Romance, Zeitreise und große Literatur vereinen sich im aufregendsten Debüt des Jahres!

Als eine junge Frau einen neuen Job bei einem geheimnisvollen Ministerium antritt, ahnt sie nicht, dass dieser schwüle Sommer ihr Leben für immer verändern wird. Denn das Ministerium der Zeit hat das geschafft, was niemand jemals für möglich hielt: Menschen durch die Zeit zu transportieren. Und so soll sie dem eigentlich 1847 verstorbenen Polarforscher Commander Graham Gore das Ankommen im lärmenden London des 21. Jahrhunderts erleichtern.

Während er sich an mit den Wundern der Moderne wie Toilettenspülungen und Spotify vertraut macht, muss sie ihn damit konfrontieren, dass sich die Welt nicht unbedingt nur zum Guten gewandelt hat. Und als sei nicht alles ohnehin kompliziert genug, entwickelt sich aus dem anfänglichen Unbehagen weit mehr als nur eine tiefe Freundschaft. Doch das Ministerium hat seine ganz eigenen Pläne mit dem Zeitreisenden und plötzlich verschieben sich heute, morgen und gestern, und was die beiden zusammengeführt hat, droht sie nun mit aller Macht auseinanderzureißen.

»Liebe Leserinnen und Leser, Sie sind zu beneiden: In der Zukunft wartet dieser kluge, witzige Roman auf Sie!« Washington Post

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Personeninformation

Kaliane Bradley ist eine britisch-kambodschanische Autorin und Lektorin. Ihre Kurzgeschichten sind in verschiedenen Magazinen erschienen. Sie ist Gewinnerin des Harper's Bazaar Short Story Prize 2022 und des V. S. Pritchett Short Story Prize 2022. »Das Ministerium der Zeit« ist ihr erster Roman und erscheint in über 25 Ländern. Kaliane Bradley lebt in London. Sophie Zeitz, geboren in Frankfurt am Main, übersetzt seit vielen Jahren Literatur aus dem Englischen, darunter die Bücher von Kaliane Bradley, Taffy Brodesser-Akner, John Green und Douglas Stuart.

Pressestimmen

»In einem umwerfender Mix aus Science-Fiction, Spionage und Love-Story spricht Kaliane Bradley über heute: Rassismus, Klimakatastrophe, Verwirrung der Gefühle. Tolles Buch!« Peter Twiehaus, ZDF Morgenmagazin
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