Der graue Wolf

Band 19
Der 19. Fall für Gamache
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Buchprofile - Rezension
Armand Gamache kommt einem tödlichen Komplott auf die Spur.
Chief Inspector Armand Gamache ist alarmiert: zuerst ruft ihn eine Person in seinem idyllischen Wohnort Three Pines an, mit der er partout nichts mehr zu tun haben will, dann wird in seiner Stadtwohnung in Montreal eingebrochen. Er erhält das Diebesgut, eine alte Jacke, zurück. Der Dieb hat mysteriöse Botschaften in der Jackentasche platziert und möchte sich unbedingt mit ihm treffen. Selbst als Verhörexperte kann ihm Gamache nur Bruchstücke an Informationen entlocken, und beim Verlassen des Cafés wird Charles vor den Augen der Polizei überfahren. Inzwischen ist Gamache und seinem Team klar, dass es sich um ein großes Bedrohungsszenario handelt und sie niemandem trauen dürfen. Die Ermittlungen führen Gamache und seinen Schwiegersohn und Stellvertreter Jean-Guy in ein entlegenes Kloster, seine andere Stellvertreterin Isabelle Lacoste reist nach Rom und zum hermetisch abgeschlossenen Kloster Grand Chartreuse in Frankreich. In einem fulminanten Finale gelingt es in letzter Minute, die tödliche Gefahr für die Bevölkerung abzuwenden. Aber tatsächlich ist nichts gut ... – Die harmonische Dorfgemeinschaft in Three Pines tritt in diesem 19. Band der Reihe (zuletzt: BP/mp 24/708) etwas zurück hinter die umfassende Bedrohung der Lebensgrundlagen für die Großstadt Montreal. Aber das macht den Roman umso spannender, zumal bis zum Schluss unklar bleibt, wer auf welcher Seite steht. Gerne empfohlen!
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Artikelbeschreibung

Das permanente Klingeln des Telefons stört die Ruhe des Augustmorgens, den Armand Gamache und seine Frau in ihrem Garten in Three Pines genießen wollen. Der Leiter der Mordkommission hat viel Schlimmes gesehen, zu viel. Zeit mit der Familie bedeutet ihm alles. Reine-Marie beobachtet mit wachsendem Unbehagen die Sorgenfalten auf Gamaches Stirn, der damit hadert, die Anrufe entgegenzunehmen. Und weitere besorgniserregende Zwischenfälle folgen: Die Alarmanlage ihres Hauses in Montréal geht los, ein anonymes Paket erreicht die Sûreté du Québec, ein Zettel mit der Aufschrift Das könnte Sie interessieren gibt Rätsel auf. Und dann ein Mord! Chief Inspector Gamache, Jean-Guy Beauvoir und Isabelle Lacoste begreifen: Hier droht etwas weitaus Unheilvolleres als ein einzelner Todesfall - Millionen von Menschen, ganz Montréal könnte in Gefahr schweben. Das Team ist fest entschlossen, den Plan ihrer Gegenspieler zu vereiteln. Doch mit wem haben sie es überhaupt zu tun? Mit Terroristen, mit politischen Akteuren - oder gar mit einem Feind aus den eigenen Reihen? Ihre Ermittlungen führen sie bis in den Vatikan und in eine ferne Abtei.

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Personeninformation

Louise Penny, 1958 in Toronto geboren, arbeitete nach ihrem Studium der Angewandten Kunst achtzehn Jahre lang als Rundfunkjournalistin und Moderatorin in ganz Kanada. Mit dem Schreiben begann sie erst spät. Ihr erster Roman Das Dorf in den roten Wäldern wurde 2005 weltweit als Entdeckung des Jahres gefeiert, und auch die folgenden Gamache-Krimis wurden vielfach ausgezeichnet und eroberten die Bestsellerlisten in zahlreichen Ländern. Louise Penny lebt in Sutton bei Que bec, einem kleinen Städtchen, das Three Pines zum Verwechseln ähnelt.

Pressestimmen

»Kriminalliteratur auf höchstem Niveau!« Daily Mail, London

»Louise Penny gilt als Königin des kanadischen Krimis und hat mit ihrer Inspector-Gamache-Serie eine der beliebtesten Krimi-Reihen der Welt geschaffen [...] Die Geschichte vom grauen und schwarzen Wolf - eine Allegorie über Gut und Böse in uns allen - verleiht diesem Krimi eine besondere philosophische Tiefe.« Sven Trautwein / Frankfurter Rundschau

»Ein intelligent aufgebauter Roman, dem man so nicht allzu oft vorfindet. Hier hat sich die Autorin selbst übertroffen. Und das, obwohl sie mit diesem aktuellen Buch schon den 19. Fall mit Armand Gamache vorlegt. Bravo.« Horst Tress / Magazin Köllefornia

»Louise Penny schafft es, in einem pittoresken, kanadischen Dorf die großen gesellschaftlichen Themen der Welt zu verhandeln. Die Handlung ist dabei hochkomplex, die Schreibweise hingegen leichtfüßig.« Mareike Dudwiesus / Brigitte

»[E]in meisterhaft konstruierter Krimi, der Spannung und Tiefgang gekonnt vereint.« Solinger Tagblatt

»[Louise Penny] [arbeitet] die einzelnen Kriminalfälle [...] stets aufs Neue sorgfältig aus und baut die Spannung kontinuierlich auf.« Babina Cathomen / kulturtipp

»Die Bezüge zur gegenwärtigen Politik, das Flirten mit autokratischen Mustern, breitet [Louise Penny] dabei vorsichtig, aber deutlich aus.« Iris Hetscher / Weser-Kurier

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