Danach, das Leben

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Buchprofile - Rezension
Antoine Leiris, nach dem Tod seiner Frau alleinerziehender Vater, beschreibt den schwierigen Weg von der lähmenden Trauer hin zu einem befreienden Aufbruch in ein neues Leben.
Der Autor, dessen Frau Hélène 2015 bei dem Anschlag auf das Pariser Kulturzentrum Bataclan ums Leben kam, hat diesen Schicksalsschlag in seinem ersten Buch "Meinen Hass bekommt ihr nicht" (BP/mp 16/621) thematisiert. Fünf Jahre später beherrscht der Prozess der Verlustbewältigung sein Leben weiterhin. Die Trauer sieht er als eine Abfolge von Verwandlungen, von Häutungen, von unablässiger Veränderung. Als alleinerziehender Vater eines kleinen Sohnes, der beim Tod seiner Mutter gerade mal siebzehn Monate alt war, möchte er vor allem eins: dem Jungen ein möglichst normales Leben ermöglichen. Vater und Mutter zugleich zu sein, kostet ihn viel Kraft, vor allem, weil er immer wieder an sich zweifelt. Antoine stellt hohe Ansprüche an sich selbst, er will ein idealer, perfekter und unfehlbarer Vater sein. So kämpft er gegen sich selbst, gegen den Rest der Welt, gegen das Schicksal und weiß, dass ein Neuanfang nur möglich ist, wenn er das Vergangene loslassen kann. Die Erinnerung an Hélène wandelt sich im Laufe der Jahre von einem tiefen Schmerz hin zu einem befreienden Glücksgefühl. - Ein bewegendes, aufrichtiges, tiefgründiges Buch. Für alle Bestände sehr zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Sie war die Liebe seines Lebens. 2015 wird Hélène beim Anschlag auf das Pariser Bataclan ermordet. Antoine Leiris bleibt mit dem gemeinsamen Sohn Melvil zurück, der erst 17 Monate alt ist. Zehntausende haben 'Meinen Hass bekommt ihr nicht' gelesen, das Buch, in dem Antoine Leiris kurz nach Hélènes Tod über seinen Schmerz schreibt und über den Willen, sich nicht von Hass zermürben zu lassen. Fünf Jahre später erzählt er in 'Danach, das Leben', wie er seine Trauer Schritt für Schritt bewältigte. Für seinen Sohn und gemeinsam mit ihm.
Eines Morgens, ein Jahr danach: Antoine packt die Schätze, die ihm von Hélène geblieben sind, in schwarze Säcke. Zusammen mit dem kleinen Melvil trägt er sie nach unten, um sie den Müllmännern zu übergeben. Keine Tränen - Melvil ist stolz, seinem Vater zu helfen. Für Antoine ein Akt der Befreiung, des Loslassens, ein Schritt zurück ins Leben. Einer von vielen.
So zieht sich der Schmerz Stück für Stück zurück, mit jedem Jahr, das vergeht. Doch obwohl die Trauer verblasst, wird Hélène ihn nie verlassen. Sie bleibt wie ein guter Geist, die Erinnerung an eine einzigartige Liebe.
Er aber ist ein anderer geworden. Ein liebender Vater, der wieder gelernt hat, unbeschwert mit seinem Sohn zu lachen. Gemeinsam sind sie stark, besiegen die Dunkelheit.
Ein wahrhaftiges Buch über Trauer, die Liebe und das Leben.

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Pressestimmen

Mit viel Fingerspitzengefühl erzählt Antoine die Geschichte seiner Familie und erklärt den Begriff der Liebe auf besondere Weise. Gustav Teschner Meine News 20201130
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