Die Eiskinder

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Buchprofile - Rezension
Die elfjährige Bianca will ihren Bruder zurück ins Leben holen. Er wurde auf magische Weise in einen Eisblock eingeschlossen.
Am Morgen des 1. Dezembers wird Biancas kleiner Bruder Finn im Stadtpark gefunden. Er ist in einem Eisblock eingefroren. Keiner kann sich erklären, wie das geschehen konnte, zumal auch sein Herz noch schlägt. Bianca kann sich nur noch daran erinnern, dass er am Vortag ein besonderes Buch aus der Bücherei hatte, das er ihr nicht zeigen wollte. Sie ist entschlossen, ihren Bruder zurückzuholen, und beginnt zu recherchieren. Besondern, als auch ihr bester Freund Casper und weitere Kinder eingefroren werden, merkt sie, dass sie sich beeilen muss. Die Erwachsenen sind – wen wunderts? – keine wirkliche Hilfe. Bald stellt sie fest, dass jedes betroffene Kind ein magisches Buch in Händen hatte. Außerdem beobachtet sie einen seltsamen Fremden mit Zylinder. Als sie ihm folgt, stellt sie fest, dass es sich dabei um 4 Kinder handelt, die übereinander unter einem Mantel stecken. Sehr eigenartig. Noch eigenartiger ist die alte Buchbinderei in der die vier zu leben scheinen. Es gelingt Bianca, ebenfalls ein magisches Buch zu bekommen, durch das sie nach Winterheim, der Heimat des Winters, gelangt. Dort bekommt sie Hilfe durch das Begleit-Rentier Pordis. Hier findet sie die eingefrorenen Kinder, aber keiner hat Erinnerungen an das alte Leben. Sie führen ein vergnügliches Leben mit viel Ablenkung und haben die alte Welt vergessen. Finn ist allerdings nicht unter ihnen. Bis sie ihn dann doch findet, muss sie so einige Abenteuer bestehen. – Das Buch ist eine Mischung aus Eiskönigin, Narnia, anderen Wintermärchen und ein klarer Fingerzeig auf den Klimawandel. Richtig gutes Lesefutter nicht nur für die kalte Jahreszeit.
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Artikelbeschreibung

Hans Christian Andersen trifft auf DIE EISKÖNIGIN und NARNIA

Um Punkt Mitternacht am ersten Dezember findet man den fünfjährigen Finn Albedo eingefroren auf einem Sockel aus Eis. Sein Herz schlägt, er lächelt, aber niemand kann ihn aufwecken. Finns große Schwester Bianca vermutet, dass der große, geheimnisvolle Fremde, der Finn zuerst entdeckt hat, mehr wissen könnte, als er zugeben will ... Biancas Suche nach der Wahrheit und die Rettung ihres kleinen Bruders stürzen sie in ein fantastisches Winterwunderland voller Schönheit, Gefahr und unwiderstehlicher Geistertiere, in dem nicht alles so ist, wie es scheint ...

Ein wahrhaft magisches Abenteuer irgendwo zwischen Disneys Die Eiskönigin und Hans Christian Andersens Die Schneekönigin.

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Personeninformation

M. G. Leonard ist Autorin von Büchern, Gedichten und Drehbüchern. Sie hat sich schon als kleines Mädchen Geschichten ausgedacht, aber damals nannten die Erwachsenen sie Lügen oder Lügenmärchen und sie schrieb sie nicht auf. Als Erwachsene hat sie Geschichten über phantastische Käfer, schöne Vögel und aufregende Zugfahrten geschrieben. Ihre Bücher wurden in über vierzig Sprachen übersetzt und mit vielen Preisen ausgezeichnet. Sie lebt in Brighton mit ihrem Mann, zwei Söhnen, einem Hund namens Nell und einer Vielzahl exotischer Käfer. Meritxell Janina Piel studierte Geschichte und Philosophie in Düsseldorf und promovierte dort in Philosophie. Heute lebt sie als freiberufliche Übersetzerin und Sprachlehrerin in Kaarst bei Düsseldorf. Ihre Übersetzung von Vor uns das Meer war für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2021 nominiert. Da man Penny Neville-Lee in frühen Jahren selten ohne eine Zeichnung neben sich fand, war ihr Weg vorherbestimmt. Als Erwachsene studierte Penny Malerei am Royal College of Art und lässt sich heute am liebsten von anderen Menschen, kräftigen Farben, leeren Seiten und frisch gespitzten Bleistiften inspirieren. Penny lebt zusammen mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einer höchst abenteuerlustigen Katze in Manchester.

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