Der letzte Papierkranich

Eine Geschichte aus Hiroshima. Roman
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Buchprofile - Rezension
Großvater Ichiro hat als Jugendlicher in Hiroshima den Abwurf der Atombombe erlebt und erzählt seinem Enkelkind seine bewegende Geschichte.
Mizuki ist bedrückt. Seit dem Tod der Großmutter Mejumi hat sich der Großvater Ichiro verändert. Aus dem fröhlichen Menschen ist ein niedergeschlagener Mann geworden, der sich mit Selbstvorwürfen quält. Eines Tages drängt es Ichiro, seiner Enkelin zu erzählen, was ihn bedrückt: Er war fast achtzehn Jahre alt und bei seinem Freund Hiro zu Besuch, als die Atombombe über Hiroshima detonierte. Detailliert beschreibt Ichiro, wie es ihm am eigenen Leib erging und wie er in den ersten Momenten die Umwelt wahrnahm, ohne Licht, ohne Sonne, ohne Geräusche. Mit Hiro, der am ganzen Körper verbrannt war, machte er sich auf die Suche nach Hiros kleiner Schwester. Gemeinsam versuchen sie, ein Krankenhaus zu erreichen. Doch dann verliert Ichiro das Bewusstsein. In Tokio wachte er in einem Krankenhaus auf, in dem ihn Mejumi pflegte, eine Amerikanerin mit japanischen Wurzeln. Seit sie die Geschichte gehört hat, sieht Mizuki den Großvater mit anderen Augen und sucht neue Möglichkeiten, ihm zu helfen. Dieser Roman macht auf berührende Weise aus dem geschichtlichen Ereignis durch das Miterleben eines Einzelschicksals ein eindringliches, dramatisches Geschehen. Das Kriegsgeschehen bleibt außen vor. Es wird deutlich, dass Bürger der USA genauso wie Japaner entsetzt sind über die Auswirkungen der Atombombe und den Auswirkungen und Folgen für Mensch und Natur unwissend gegenüberstehen. Ein feinsinniger Roman wider das Vergessen, der in seiner Form außergewöhnlich ist. Einführung und Schluss erzählt die Enkelin poetisch in Versform, unterbrochen von aussagekräftigen Haikus, die von Natsko Seki durch schwungvoll gemalte rote Kreise in Szene gesetzt werden. Im Prosatext mit der Erzählung des Großvaters sind mehrere eindrückliche Illustrationen zu finden. Besondere Empfehlung für Erwachsene und ältere Jugendliche.
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Ein Großvater, der sich immer mehr zurückzieht, eine Enkelin, die besorgt ist. Vor dem Hintergrund des Abwurfs der Atombombe über Hiroshima im August 1945 wird die Geschichte einer Freundschaft und eines Versprechens erzählt. Ein berührender Roman, der auf zwei Ebenen dieses Ereignis schildert, das die Welt bis heute an die Gefahren der Atombombe erinnert. Ein Buch, das zeigt, wie sehr wir Geschichten brauchen, um zu gedenken.

Artikelbeschreibung

Ichiro und sein bester Freund Hiro überleben den Atombombenabwurf auf Hiroshima. Verwundet und zerrüttet begeben sich die beiden Teenager auf die Suche nach ihren Familien. Schließlich finden sie Keiko, Hiros fünfjährige Schwester. Doch das kleine Mädchen geht in dem Chaos der völlig zerstörten Stadt verloren. Ihr Verbleib und Schicksal lässt Ichiro nicht mehr los, hatte er doch Hiro, kurz bevor dieser starb, versprochen, auf die Kleine aufzupassen. Einige Wochen später kehrt er zurück an den Ort des Grauens und begibt sich auf die Suche nach ihr. Überall hinterlässt er Origami-Papierkraniche mit seiner Adresse - in der Hoffnung, dass Keiko überlebt hat ...

Produktsicherheit

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Personeninformation

Kerry Drewery ist Autorin der 'Cell 7'-Trilogie, die in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt wurde. Für ihre Bücher war sie für die CILIP Carnegie Medal nominiert und wurde mit dem North East Teen Book Award ausgezeichnet. Drewery lebt an der Ostküste Englands.

Pressestimmen

»Diese Geschichte, die zwischen dem heutigen Japan und 1945 wechselt, ist so herzerwärmend wie herzzerreißend. Kerry Drewery hat die menschliche Erfahrung einer beispiellosen Katastrophe auf wunderbare Weise vermittelt.« The Scotsman
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