Total Sozial
17.06.2026

Wenn die Hitze aufs Gemüt schlägt: Tipps gegen den Sommerstress

Die erste Hitzewelle des Jahres kommt auf uns zu. Nicht nur unser Kreislauf leidet dann unter der Hitze, auch unsere Psyche gerät schnell ins Schwitzen. Gereiztheit, Erschöpfung und Streitlust nehmen an heißen Tagen deutlich zu, wie Psychotherapeutin Anke Finauer-Heublein im Podcast Total Sozial erklärt.

Hitze ist ein Stressor, der unseren Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Die Folgen: schlechter Schlaf, ein dünnes Nervenkostüm und emotionale Überforderung. Besonders Menschen, die bereits psychisch belastet sind, spüren die Auswirkungen intensiver.

Tipps gegen die Hitze

Doch es gibt Wege, sich aktiv gegen den Hitzestress zu wappnen. Finauer-Heublein, die neben ihrer Praxis in Anzing auch die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle der Erzdiözese München und Freising in Erding leitet, gibt klare Empfehlungen:

1. Kühl und gesund ernähren
: Leichte Mahlzeiten wie Salate unterstützen den Körper, ohne ihn zusätzlich zu belasten.

2. Bewegung ins Wasser verlagern
: Statt schweißtreibendem Sport im Fitnessstudio lieber schwimmen gehen.

3. Viel trinken und Mineralstoffe zuführen: Das hilft nicht nur körperlich, sondern auch psychisch.

4. Für Abkühlung sorgen
: Kalte Duschen, nasse Tücher oder Ventilatoren können Wunder wirken.

5. Sich bewusst machen, dass die Hitze vorbeigeht, hilft beim Durchhalten.

6. Aktiv bleiben statt passiv leiden: Wer das Gefühl hat, selbst etwas tun zu können, stärkt seine seelische Widerstandskraft.

Hitzewellen gehören inzwischen zum Sommer – und sie machen den Klimawandel spürbar. Umso wichtiger ist es, Strategien zur Selbstberuhigung zu entwickeln und Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen. Denn: Wer sich selbst helfen kann, bleibt auch emotional stabiler.

(Bild Startseite: AdobeStock - Dead_inside)

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