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Die bewegende Autobiografie eines der gefragtesten spirituellen Lehrer unserer Zeit - zum 70. Geburtstag von Pierre Stutz. Für alle, die selbst auf der Suche nach dem richtigen Weg für ein gelingendes Leben sind.
Pierre Stutz zählt zu den bekanntesten spirituellen Lehrern im gesamten deutschsprachigen Raum. In seinen Vorträgen, Seminaren und in seinen über 40 Büchern geht es um Themen wie Achtsamkeit, die bewusste Auseinandersetzung mit seelischen Verwundungen, innere Versöhnung und die Suche nach einem eigenen, spirituellen Weg.Zu seinem 70. Geburtstag am 7. November 2023 legt Pierre Stutz nun seine bewegende Autobiografie vor, in der er schildert, wie er nach und nach zu dem Menschen wurde, der er ist: »Jahrelang war mein Leben ein Ringen um Selbstannahme, äußerlich sehr erfolgreich, innerlich zerrissen, gefangen in der Angst vor Ablehnung.« Mit 20 Jahren tritt er in einen katholischen Orden ein, studiert Theologie, wird Priester, arbeitet als Jugendseelsorger und Hochschul-Dozent. Er bleibt ein Suchender. Im Alter von 49 Jahren legt er sein Priesteramt nieder, ein Jahr später lernt er seinen Lebensgefährten kennen, den er 2018 heiratet. Heute ist er endlich der, den er mag.
»Ich habe die schmerzliche und zugleich heilsame Erfahrung gemacht, dass Brüche im Leben zu einem Durchbruch zu mehr Lebendigkeit werden können.«Pierre Stutz
Zygmunt Bauman (1925-2017) gilt als einer der bedeutendsten Soziologen der Gegenwart, sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet. Die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts - Krieg, Antisemitismus, Flucht und Emigration - prägten sein Leben. Fragmente meines Lebens verbindet Briefe an seine Töchter und andere Texte mit autobiografischem Charakter zu einer fesselnden Erzählung über Baumans Leben, die erstmals auch tiefe Einblicke in das Privatleben des großen Soziologen gewährt.
»Das erste Leben ist vergänglich. Das zweite - das erzählte - bleibt; und diese Form des Seins ist eine Eintrittskarte in die Ewigkeit. Im ersten kannst du nichts korrigieren; im zweiten - alles.«
Eines der einflussreichsten Werke der Moderne jetzt in der Universal-Bibliothek
Walter Benjamins berühmte Prosaminiaturen sind Kindheitserinnerungen und zugleich das Porträt einer untergegangenen Welt. Sie erzählen von der Stadt und ihren Geräuschen, ihrer Architektur, vom Zusammenleben der Menschen und Alltagsdingen. Vorstufen und erste Texte sind 1932 auf Ibiza und in Berlin entstanden. In äußerst schwieriger Lage im französischen Exil arbeitete Benjamin auch an der Berliner Kindheit weiter. Eine Drucklegung erlebte er nicht mehr, er nahm sich 1940 auf der erneuten Flucht vor den vorrückenden Nationalsozialisten das Leben.Mit einem Nachwort und Anmerkungen von Andrea Gnam.
Franz von Assisi - was trieb den reichen Tuchhändlersohn dazu, sein privilegiertes Leben aufzugeben, auf sein Erbe zu verzichten und fortan als obdachloser Minderbruder durch die Lande zu ziehen? Damals hielten ihn die einen für einen verrückten Aussteiger, für die anderen war er ein Vorbild, einer, der verstanden hatte, worauf es im Leben wirklich ankommt. Heute ist die Bedeutung dieses Mannes, der allem entsagte und später sogar heiliggesprochen wurde, unstrittig.
Alois Prinz nimmt uns mit auf eine Reise nach Assisi, in die Landschaften der Toskana und Umbriens. Wir tauchen ein in die mittelalterliche Welt des Franziskus und erfahren, was ihn prägte, aber auch, wie fortschrittlich er nicht nur für die damalige Zeit war mit seinem Bedürfnis nach einem einfachen Leben in Frieden und im Einklang mit der Natur und den Tieren.
Tagsüber Beamter in der Arbeiter-Unfallversicherungsanstalt, nachts Verfasser von Erzählungen: Franz Kafka schrieb vor allem für sich selbst. Es ist Max Brod zu verdanken, dass sein »Gekritzel«, wie er sein Schreiben selbst bezeichnete, längst zur Weltliteratur zählt - und bis heute in seiner Rätselhaftigkeit und Sprachvirtuosität fasziniert. Alois Prinz erzählt Kafkas Lebensgeschichte und findet über dessen Alltag Zugang zu seinen Texten und ihrer Bilderwelt. Er zeigt ihn im Kreis seiner Familie, seiner Freunde und der Frauen, die er liebte - Felice Bauer, Milena Jesenská und Dora Diamant -, als einen Mann, der Charme und Humor hatte, Liebesfähigkeit und Sanftmut - und liefert damit zugleich den idealen Einstieg in sein Werk.
Alles über den großen Philosophen und seine Wirkung bis in die Gegenwart
»Kant fasziniert mich, seine Fragen: 'Was kann ich wissen?', 'Was soll ich tun?', 'Was darf ich hoffen?' treiben mich um. Das Ringen darum, seine Antworten zu verstehen, bringt uns der Klarheit über uns selbst ein Stück näher.«
Kants philosophische Methode ist die Kritik, die auch vor der Vernunft selbst keinen Halt macht. Vehement verteidigt er die Freiheit des Menschen und damit unser Selbstverständnis als moralisch verantwortliche Wesen.Auf nur 100 Seiten wird hier die Attraktivität seiner Ideen für uns heute gewürdigt, wie etwa sein hoffnungsvoller Blick auf die Zukunft der Menschheit: eine großartige Lektüre für jeden an Philosophie Interessierten, der sich ein Bild von Leben und Nachwirken dieses außergewöhnlichen Denkers machen möchte.
»Susan Sontag hat mein Leben verändert. Die Beschäftigung mit ihr hat mir schlagartig klargemacht: Denken kann glamourös sein, und es kann unsere Sinne schärfen.«
Susan Sontag ist Kult. Für Generationen von Studierenden ist die New Yorker Intellektuelle ein Vorbild, ihre Essays zu Politik und Popkultur, aber auch zu Philosophie, Fotografie, Literatur und Sexualität sind bewusstseins- und stilprägend. Ihr bewegtes Leben (und Liebesleben) an der Seite zahlreicher Berühmtheiten - von Andy Warhol bis Annie Leibovitz - hat ebenfalls zum Mythos Sontag beigetragen. Anna-Lisa Dieter resümiert: Susan Sontag hat dem Denken erst Glanz verliehen - und es dabei geschafft, zum moralischen Gewissen Amerikas zu werden.
Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.
Über die Kraft der Vergebung
Die Nazis hassten sie. Doch sie setzte auf Gottes Liebe. Corrie ten Boom rettete unzähligen Juden das Leben. Das Versteck hinter einer eingezogenen Wand im Schlafzimmer der ten Boom-Schwestern ist und bleibt ein weltbekanntes Zeugnis für ihren mutigen Widerstand gegen Hitler. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs trug sie die Botschaft von Vergebung in die ganze Welt hinaus. Und dann kam der Tag, an dem sie ihren KZ-Peinigern noch einmal direkt in die Augen schauen musste. Von Angesicht zu Angesicht. Würde die Kraft der Vergebung auch dafür ausreichen?Corries Lebensgeschichte ist ein Zeugnis dafür, was Gott durch einen Menschen bewirken kann, der ihm vertraut!
Antonius der Große, der als Einsiedler in der Wüste teuflischen Versuchungen widersteht und zum Leitbild des Mönchtums wird, ist eine Schlüsselfigur des frühen Christentums. Peter Gemeinhardt erzählt anhand der zahlreichen antiken Quellen das über hundert Jahre währende Leben des Heiligen und zeigt, warum dieses Urbild eines Asketen gerade in der Moderne so viele Schriftsteller und Künstler inspiriert hat.Kaum ein antiker Christ hat seine Zeitgenossen so fasziniert wie Antonius (um 250 - 356). Das Leben des ägyptischen Eremiten ist ein Fenster zu einer fremden und fernen Welt, in der das Christentum eine Religion neben anderen war, von inneren Kämpfen zerrissen, von römischen Kaisern grausam verfolgt und auf der Suche nach einem Weg, als Christ in der Welt oder an ihren Rändern den Glauben zu leben. Peter Gemeinhardt rekonstruiert das Leben des Heiligen von seiner Kindheit in Mittelägypten über den langen Rückzug in die Wüste bis zu seinem Tod im gesegneten Alter von 105 Jahren. Er beschreibt seine Lehre vom eigenen Rhythmus der Seele, den es zu finden gilt, und geht den zahlreichen Bildern und Legenden rund um Antonius nach, von der Verehrung als "Mönchsvater" im Mittelalter bis zu den surrealistischen Visionen seiner Versuchungen im 20. Jahrhundert.
Dein Traumleben existiert! Genau jetzt in diesem Moment! Dein Zukunfts Ich flüstert leise:
Tu es verdammt noch mal!
Wenn du es dir vorstellen kannst, dann nur weil es für dich bestimmt ist!
Und wenn du nicht weißt, wie dein Traumleben aussieht, dann nur weil du noch gar nicht weißt wer du bist und was du liebst.
Ich war jahrelang gefangen in einem goldenen Käfig, den ich selbst verriegelt hatte. Der Schlüssel lag direkt vor mir, ich hätte also ausbrechen können, doch eine negative Gedankenspirale aus "ich kann das nicht" und "das kann ich unmöglich erreichen" haben mich davon abgehalten aufzuschließen und los zu fliegen.
Bis zu jenem Tag!
Dieses Buch ist meine persönliche Geschichte, wie ich es geschafft habe, mein Traumleben zu kreieren. Du brauchst dafür keine besonderen Fähigkeiten, keinen Hochschulabschluss, keinen reichen Mann.
Du kannst, wenn du willst!
Ethan Taubes, der in New York lebt, hatte lange nicht mehr mit seinem Vater gesprochen, als er von dessen Zusammenbruch und Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik in Berlin erfuhr. Ein Freund und Universitätskollege seines Vaters berichtete ihm, er habe Jacob Taubes nach New York geholt, da er nicht zulassen könne, dass nach Auschwitz ein Jude in einer deutschen Irrenanstalt sterbe. Doch der Zustand des Vaters verschlechterte sich so sehr, dass ihn nur eine Elektroschocktherapie retten konnte. Danach beschloss Jacob Taubes, nach Berlin zurückzukehren, um dort seine Tätigkeit als Hochschullehrer wieder aufzunehmen. Die Erzählung von Ethan Taubes beginnt an Heiligabend mit dem letzten gemeinsamen Treffen vor der Abreise. Gemeinsam schlendern sie ziellos durch die Stadt, machen Station in einer Buchhandlung, in Parks, in Cafés und - zum last supper - in einem Restaurant. Im Gespräch vermischen sich schmerzliche und traumatische Erinnerungen an die Qualen der Kindheit und Jugend mit Diskussionen über Literatur und Wissenschaft, über Gott, Apostel Paulus und das Judentum. An diesem »heiligen« Abend geht es aber auch um die Auseinandersetzung eines emotional verletzten Sohnes mit dem in intensiver Hassliebe bewunderten Vater.
Der verlorene Vater ist die zutiefst berührende Geschichte einer Vater-Sohn-Beziehung. Es ist zugleich auch die Geschichte eines intergenerationellen Traumas, von Brüchen in der Identität und verlorenen kulturellen Traditionen einer jüdischen Familie nach dem Holocaust.
Was uns Franziskus heute noch zu sagen hat
Franz von Assisi fasziniert als radikaler Aussteiger und »sanfter Rebell«. Doch wer war der fröhliche »Gaukler Gottes« wirklich, der den Tieren predigte? Der Historiker Dieter Berg zeichnet in dieser Biografie ein lebendiges Bild des »Poverello« vor dem Hintergrund des spannungsgeladenen Mittelalters. Präzise relativiert Berg das romantisierte Franziskus-Bild, ohne es zu entzaubern. Er lässt Franziskus in seinen Schriften selbst sprechen und analysiert den Weg vom Kaufmannssohn zum Ordensgründer. Ob Kirchenreform oder das Verhältnis zu Klara von Assisi - zentrale Aspekte werden neu bewertet und es wird deutlich, wie aktuell Franziskus' Ideale von Demut, Naturliebe und Friedensarbeit bis heute geblieben sind.