Partizipatorische Klangkunst

Technologien, Ästhetiken, Politiken
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Artikelbeschreibung

Dieses Buch behandelt eine zentrale Lücke in der Klangkunstforschung: die Rolle der Publikumsbeteiligung. Es bietet einen Überblick über partizipatorische Klangkunst von ihren Ursprüngen in den historischen Avantgarden bis hin zu den nicht-institutionalisierten Formen klanglicher Kreativität in der zeitgenössischen digitalen Kultur. Dabei entwickelt es einen innovativen theoretischen Rahmen zur Analyse solcher Phänomene, der in der pragmatistischen Ästhetik, der Affordanzen-Theorie und der Postkritik verankert ist. Durch die Verbindung von Werkanalysen und qualitativen Studien konzentriert es sich auf drei wesentliche Aspekte partizipatorischer Klangkunst: die Weise, in der die Materialitäten der Werke die Beteiligungsprozesse ermöglichen und strukturieren; das Zusammenspiel der schöpferischen Akteurinnenschaften der Künstlerinnen und der Teilnehmenden; sowie den postkritischen Zugang zur Politik der Klangkunst, der sich durch die affektiven Gesten der Teilnehmenden entfaltet. Durch die Berücksichtigung dieser multiplen Dimensionen leistet dieses Buch einen Beitrag zu den wachsenden Feldern der Sound Studies und der Partizipationsforschung sowie zur kuratorischen Praxis in Bezug auf Klangkunst und partizipatorische Kunst.

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Personeninformation

Vadim Keylin hat einen PhD in Ästhetik und Kultur von der Aarhus University und arbeitet derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im ERC-Projekt Poetry in the Digital Age (Universität Hamburg). Er hat zu experimentellen Musikinstrumenten, interaktiver Klangkunst und Klang in der partizipatorischen Kultur veröffentlicht.

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