Das Stadtmuseum Schongau in 33 Kostbarkeiten

Historische Reihe der Stadt Schongau, Bd. 12
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Bayern im Buch-Rezension
Schlaglichter auf die Schongauer Gesellschaft und ihre Kultur seit dem späten Mittelalter.
Die Anfänge des Stadtmuseums Schongau gehen bis auf das Jahr 1891 zurück. 1984 erhielt das Museum einen hauptamtlichen Leiter und konnte so vier Jahre später eine ständige Ausstellung präsentieren. Doch zum 1. Januar 2004 musste es schließen, da die Stadt in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Dank der Übernahme der Trägerschaft durch den Historischen Verein und der Gründung der "Arbeitsgemeinschaft Stadtmuseum Schongau" konnte es 2004 seinen Betrieb wieder aufnahmen. Aus Anlass dieses 20-jährigen Jubiläums wurde nun die vorliegende Broschüre herausgebracht, in dem 33 Schätze des Museums vorgestellt werden, ausführlich illustriert und kommentiert. Diese vielfältigen "Kostbarkeiten" reichen etwa von einem Prunkschild und Richtschwert über ein Zunftbild, Skulpturen des 16. Jahrhunderts, ein Altarmodell aus der Werkstatt Ignaz Günthers, das Trinkgeschirr des letzten Abts von Steingaden, Porträts, Münzen oder Spielkarten bis zu jüngsten Ausgrabungsfunden und zwei Stadtmodellen. Auch Besonderheiten der Museums-Räumlichkeit, der ehemaligen Spitalkirche St. Erasmus, sind einbezogen, so deren Dachstuhl oder Stuck des Barock. Damit entstand eine sehr gut gegliederte und weitgefächerte Publikation, die interessante Einblicke in Geschichte, Kultur und Kunst der Stadt geben.
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Artikelbeschreibung

Zum Service eines zeitgemäß konzipierten Regionalmuseums gehört, dass das ausgestellte Museumsgut in thematisch gegliederten, überschaubaren Bereichen eine begreifbare Vorstellung des Gezeigten bietet, auch wenn dieses nur den kleineren Teil der vorhandenen Sammlungen umfasst. Und der Besucher darf seinerseits nicht den Fehler machen, alles Ausgestellte aufnehmen zu wollen und nichts auszulassen. Er bringt sich dadurch nämlich in eine kontraproduktive Besichtigungslage: Am Ende seines Besuches wird er vor lauter Bäumen den Wald nicht gesehen haben und nur unklare Vorstellungen des Gesehenen mit nach Hause nehmen können. Der vorliegende Museumsführer will dazu beitragen, derartige Fehlgänge zu vermeiden, indem er 33 mit Bedacht ausgewählte Kostbarkeiten des Schongauer Stadtmuseums aufgreift, die dann sorgfältig und kenntnisreich in die Stadtgeschichte eingebettet werden. 33 Objekte kann jeder noch erfassen, als "Stadtmuseum Schongau" abspeichern und in Gedanken mit nach Hause nehmen. Der so konzipierte, reich bebilderte Führer enthält dazu noch die notwendigen Informationen zur Organisation der Einrichtung und einen chronologischen Abriss der Museumsgeschichte der Stadt Schongau im Pfaffenwinkel.

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