Grad jetzt

Warum wir die Hoffnung nicht aufgeben dürfen - eine Reise zu den Klimabrennpunkten unseres Planeten
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Buchprofile - Rezension
Eine junge Journalistin und Klimaaktivistin schildert ihre Eindrücke von Reisen zu fünf globalen Klimabrennpunkten und ihren Begegnungen mit dort lebenden Menschen.
Louisa Schneider ist eine junge, auch auf den sozialen Medien präsente Journalistin und Klimaaktivistin. Im vorliegenden Buch schildert sie ihre vielfältigen Eindrücke ihrer von der Umweltschutzorganisation Greenpeace organisierten Reisen zu globalen Klimabrennpunkten, die sie in den Amazonas-Regenwald, in die afrikanische Sahelzone des Senegals, in die kanadische Tundra, zum grönländischen Inlandeis und in die Korallenwelten des Great Barrier Riffs vor der Küste Australiens führte und sowohl die natürliche Schönheit dieser Welten als auch ihre menschengemachten Zerstörungen erleben ließ. Ihre anschaulichen und manchmal emotional berührenden Texte stellen das eigene, vermutlich manchmal auch journalistisch zugespitzte Erleben auf diesen Reisen in den Mittelpunkt und verdeutlichen die dramatischen Folgen eines oftmals bereits sehr bedenklich fortgeschrittenen Klimawandels. Wer sich mit den Sachverhalten gut auskennt, wird sich angesichts der Komplexität des Geschehens allerdings an manchen allzu plakativen Darstellungen, etwa der häufigen Idealisierung der vermeintlich im Einklang mit der Natur lebenden indigenen Bevölkerung und pauschale Schuldzuweisungen an einen ausbeuterischen Kapitalismus, stören. Mit ihren narrativen, von persönlicher Betroffenheit geprägten und zugleich auch Mut-machenden Texten kann die Autorin aber sicherlich viele am Klimaschutz Interessierte und Engagierte erreichen. Zudem ist dem Buch durch die Verbindung mit Greenpeace eine entsprechend große mediale Aufmerksamkeit gewiss. Eine Anschaffung ist daher durchaus überlegenswert.
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Artikelbeschreibung

Packende Reportage und hoffnungsvolles Plädoyer für Klimagerechtigkeit Die Journalistin und Klimaaktivistin Louisa Schneider ist in Schlüsselregionen unserer Erde gereist, an denen sich die Klimakrise entscheidet: In Brasilien brennt der Regenwald, in Senegal verschiebt sich der Monsun, in Kanada taut der Permafrostboden, in Grönland schmilzt das gigantische Eisschild und in Australien bleichen die Korallenriffe aus. All diese Natur- und Klimaveränderungen führen zu Kettenreaktionen in anderen Teilen der Welt. Man spricht von Klimakipppunkten: Louisa spürte die Hitze der Waldrodungen in Brasilien, sah in Senegal ganze Häuser und Strände verschwinden, hörte das Eis in Kanada und Grönland knacken und tauchte zum australischen Great Barrier Reef. Alles hängt zusammen: Kippen diese Systeme, könnte es ein Domino anstoßen und unser aller Leben drastisch verändern. Einen besonderen Fokus legt das Buch auf die Menschen vor Ort, die direkt von den Auswirkungen der Klimakatastrophe betroffen sind, aber durch hoffnungsvolle Projekte und Initiativen ihre Gemeinschaften und Natur schützen. Eindrücklich zeigt Louisa Schneider, welche Chancen wir jetzt haben, um uns endlich aus der systematischen Ausbeutung von Natur und Mensch zu befreien. Klimakipppunkte und Dominoeffekte: eine globale Katastrophe verhindern In diesem Jahrzehnt entscheidet sich, wie viele Katastrophen noch vermieden werden können, wie viele Möglichkeiten und Freiheiten wir in Zukunft noch haben werden und wie viele Kipppunkte überschritten werden. Die fundierten Texten von Louisa Schneider und eindrücklichen Bildern von Naturfotograf und Aktivist Markus Mauthe beleuchten auf verständliche Art und Weise die weltweiten Zusammenhänge. Ein sehr persönliches Plädoyer über Privilegien und Klimagerechtigkeit. Leidenschaftlich und hoffnungsvoll zeigt Louisa Schneider, dass es nie zu spät sein wird, um gegen die Klimakrise vorzugehen. Denn Grad° jetzt haben wir die Möglichkeit, eine bessere Welt für alle von uns zu ermöglichen.

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Pressestimmen

»Von Brasilien bis Australien - eine eindrucksvolle Reise durch die Brennpunkte der Klimakrise. Louisa Schneider macht Mut, die Veränderung zu sein, die wir so dringend brauchen.«
Peter Wohlleben

»Eindringlich und berührend - Louisa Schneider verwebt als Stimme ihrer Generation  Recherche und persönliche Erlebnisse von dort,  wo es weh tut: den globalen Kipppunkten. Gleichzeitig zeigt sie: Klimagerechtigkeit ist möglich. Wir müssen nicht die Erde retten - sondern uns!«
Eckart von Hirschhausen
Stiftung Gesunde Erde, Gesunde Menschen

»Louisa Schneider macht uns ein Geschenk. Sie nimmt uns mit zu den Menschen, die wir sonst nie hätten kennenlernen können: Zu den Menschen, die an die Klimakipppunkten lebend erste Zeug*innen davon sind, was geschieht, wenn wir uns voneinander abkoppeln. Und sie schreibt ein Buch, das berührt - auf eine Weise, die nicht verschreckt, sondern in die Arme nimmt. Dass die Reise von Louisa nicht nur ihre Liebe zu unserem Planeten und allen, die auf ihm (gut) leben (wollen), sondern auch eine ganz persönliche Liebe gestärkt hat, war für mich das Tüpfelchen auf dem i von intensiv.«
Katja Diehl

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