
Artikelbeschreibung
Alexander habe Achill nachgeahmt und Caesar den Alexander - doch wen haben sich die starken Männer der Gegenwart zum Vorbild genommen? Caligula, Napoleon III., Mao? »Be careful what you wish for«, so ein englisches Sprichwort: Vielleicht hätten die Heutigen vorsichtiger sein sollen, als sie sich in den postpolitischen Jahren Staats- und Regierungschefs mit mehr Charisma wünschten.
»I am the chosen one«, wusste Donald Trump 2019 über sich zu berichten. Seit Wiederamtsantritt lebt er die Madman-Theorie aus, die ein moderner Machiavelli erdacht haben könnte: Wer als unkalkulierbar gilt, macht die besten Deals. Auf der anderen Seite der Erdkugel sammelt der »Überragende Führer« Xi Zar Putin und Narendra Modi um sich, der einem Vorbild die höchste Statue der Welt errichten ließ.
Ein Fürst, der sich behaupten wolle, statuierte Machiavelli, müsse lernen, nicht gut zu sein. Diese Lektion haben die neuen Autokraten gelernt. Peter Sloterdijk schwingt sich nicht zu ihrem Berater auf, sondern erweist sich als so kühler wie hellsichtiger Analytiker des neuen Typs Fürst. In ihm reaktualisiert sich für Sloterdijk die Frage, ob die moderne Welt über die im Königtum gefundene Lösung für die Verkörperung der Macht in Einzelpersonen hinausgekommen sei.
»I am the chosen one«, wusste Donald Trump 2019 über sich zu berichten. Seit Wiederamtsantritt lebt er die Madman-Theorie aus, die ein moderner Machiavelli erdacht haben könnte: Wer als unkalkulierbar gilt, macht die besten Deals. Auf der anderen Seite der Erdkugel sammelt der »Überragende Führer« Xi Zar Putin und Narendra Modi um sich, der einem Vorbild die höchste Statue der Welt errichten ließ.
Ein Fürst, der sich behaupten wolle, statuierte Machiavelli, müsse lernen, nicht gut zu sein. Diese Lektion haben die neuen Autokraten gelernt. Peter Sloterdijk schwingt sich nicht zu ihrem Berater auf, sondern erweist sich als so kühler wie hellsichtiger Analytiker des neuen Typs Fürst. In ihm reaktualisiert sich für Sloterdijk die Frage, ob die moderne Welt über die im Königtum gefundene Lösung für die Verkörperung der Macht in Einzelpersonen hinausgekommen sei.
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Personeninformation
Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel Strukturalismus als poetische Hermeneutik. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918-1933 promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch Kritik der zynischen Vernunft zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. 1987 legte er seinen ersten Roman Der Zauberbaum vor. Sloterdijk ist emeritierter Professor für Philosophie und Ästhetik der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und war in Nachfolge von Heinrich Klotz von 2001 bis 2015 deren Rektor.
Axel Wostry arbeitet als Sprecher, Hörfunk-Regisseur und Lehrer für künstlerisches Sprechen sowie mediale Präsentation. Seit den 1980er Jahren ist er als Sprecher und Regisseur vorwiegend für den Bayerischen Rundfunk in Hörfunk und Fernsehen tätig.
Pressestimmen
»[M]an liest [Sloterdijks] Essay mit Gewinn. Der Fürst und seine Erben entwirft ein so inspirierendes wie nachdenkliches Szenario: Wie zukunftsfähig ist eine Regierungsform, an deren Spitze ein einzelner königsgleich thront? Und wie souverän ist ein Volk, das sich mit der Wahl des Autorkaten selbst abmeldet?«
Guido Kalberer Neue Zürcher Zeitung 14.04.2026
»Dafür lieben wir Sloterdijk.«
Marc Reichwein WELT AM SONNTAG
»Sloterdijks Analyse ist ein großer Erkenntnisgewinn zu den 'Fürsten' unserer Zeit und darüber hinaus.«
Jan Opielka Berliner Zeitung 28.04.2026
»[Es lohnt sich,] sich durchzuarbeiten durch die von tiefer klassischer Bildung zeugenden Gedankenwege von Sloterdijk. Zumal sie dazu beitragen, dass sich so mancher Nebel, der die Sicht auf die Gegenwart verschleiert, auf erstaunliche Weise lichtet.«
Katja Gasser ORF 13.04.2026
»[S]o brillant wie maliziös ...«
Hans-Jürgen Jakobs Handelsblatt 29.03.2026
»[M]an liest Sloterdijks Buch ... mit großem Gewinn. Vor allem, weil er die Früchte seiner immensen Belesenheit in Formulierungen wie der 'verwilderten Souveränität' deftig-pointiert verschlagwortet.«
Georg Leisten Südwest Presse 25.03.2026
»Es ist ein Vergnügen, Sloterdijk zu lesen. Er ist ungemein belesen. Seine Assoziationen sind gewagt, oft voller Humor und Ironie.«
theophil 25.03.2026
Guido Kalberer Neue Zürcher Zeitung 14.04.2026
»Dafür lieben wir Sloterdijk.«
Marc Reichwein WELT AM SONNTAG
»Sloterdijks Analyse ist ein großer Erkenntnisgewinn zu den 'Fürsten' unserer Zeit und darüber hinaus.«
Jan Opielka Berliner Zeitung 28.04.2026
»[Es lohnt sich,] sich durchzuarbeiten durch die von tiefer klassischer Bildung zeugenden Gedankenwege von Sloterdijk. Zumal sie dazu beitragen, dass sich so mancher Nebel, der die Sicht auf die Gegenwart verschleiert, auf erstaunliche Weise lichtet.«
Katja Gasser ORF 13.04.2026
»[S]o brillant wie maliziös ...«
Hans-Jürgen Jakobs Handelsblatt 29.03.2026
»[M]an liest Sloterdijks Buch ... mit großem Gewinn. Vor allem, weil er die Früchte seiner immensen Belesenheit in Formulierungen wie der 'verwilderten Souveränität' deftig-pointiert verschlagwortet.«
Georg Leisten Südwest Presse 25.03.2026
»Es ist ein Vergnügen, Sloterdijk zu lesen. Er ist ungemein belesen. Seine Assoziationen sind gewagt, oft voller Humor und Ironie.«
theophil 25.03.2026
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