Wahre Verbrechen in Niederbayern und der Oberpfalz

Gelöste & ungelöste Kriminalfälle - Ermittlungen, Gerichtsprozesse, Abgründe
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Bayern im Buch-Rezension
True Crime in Ostbayern.
Isolde Stöcker-Gietl, Journalistin bei der „Mittelbayerischen Zeitung“, betreibt nicht nur einen Podcast „Spuren des Todes“, sondern bringt mit diesem Buch Band 2 ihrer Reihe über Verbrechen in Ostbayern aufs Tableau. Stöcker-Gietl schreibt über Kinder- und Kindsmörder, ungelöste Fälle, sog. „Cold Cases“, Beziehungstaten, Mord im Wirtshaus, Serien- und Sektenmorde. Erschreckend, welche „Spielarten“ das Töten entwickelt. Die Verfasserin zitiert Zeitungsberichte und Gerichtsakten, Ankläger und Verteidiger. Sie blickt hinter die Kulissen und stellt Mutmaßungen darüber an, welche Umstände die Untaten befeuert und ermöglicht haben. Und sie gibt - wenn ermittelbar - Auskunft darüber, was aus den Tätern und Opferangehörigen geworden ist. „Eingestreute“ Abbildungen von Zeitungsberichten und vereinzelte Infokästen sorgen für Randinformationen. Die einzelnen Mord-Geschichten sind gut und flüssig geschrieben, aber beileibe nicht ohne Zuhilfenahme von reißerischen Aussagen. Im Klappentext wird Isolde Stöcker-Gietl zwar Einfühlsamkeit bescheinigt, die sie sicher auch hat, doch will auch sie nicht auf Sensation heischende Sätze wie „sein Lebensentwurf endet unter dem Fallbeil“ oder „auf dem Dachboden … hingen bereits die Leichenhemden für die Kinder“. Das Buch wird sicher gut auf der „True-Crime-Welle“ mitschwimmen und seine Liebhaber finden. Es ist daher für breit gefächerte Bestände geeignet, wenn auch nicht für jeden Leser.
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Artikelbeschreibung

Ein hilfsbereiter Nachbar, der sich als skrupelloser Mörder entpuppt. Eine junge Mutter, die eine tödliche Entscheidung trifft. Ein Teenager, der ein grausames Verbrechen plant...Diese und viele weitere erschütternde Kriminalfälle aus Niederbayern und der Oberpfalz zeigen, dass das Böse oft dort lauert, wo man es am wenigsten erwartet. Journalistin und Gerichtsreporterin Isolde Stöcker-Gietl taucht in ihrem zweiten Buch erneut tief in die Abgründe der menschlichen Psyche ein und schildert wahre Kriminalfälle der Region - gelöste und ungelöste. Dabei beleuchtet die Autorin mit viel Feingefühl die Hintergründe der Taten und lässt Experten zu Wort kommen. Im Vordergrund stehen nicht die Grausamkeiten der Verbrechen, sondern vielmehr die Menschen, die involviert waren.

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Personeninformation

Isolde Stöcker-Gietl ist Diplom-Betriebswirtin und seit 1998 als Redakteurin im Mittelbayerischen Medienhaus beschäftigt. Als Reporterin für überregionale Themen hat sie viele Kriminalfälle in der Oberpfalz und in Niederbayern journalistisch begleitet und saß auch als Berichterstatterin in spektakulären Gerichtsprozessen. Von ihrer Arbeit berichtet sie seit 2019 mit Redakteur André Baumgarten und weiteren Kollegen im Podcast "Spuren des Todes". Stöcker-Gietl wurde 2017 für ihre journalistische Arbeit mit dem Eberhard- Woll-Preis ausgezeichnet.
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