Die Sprache des Wassers

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2014, Kategorie Kinderbuch
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Buchprofile - Rezension
Kasienka, die mit ihrer Mutter von Polen nach England umziehen muss, kämpft in der neuen Schule gegen Mobbing.
Weil Kasienkas Mutter ihren verschwundenen Mann in Coventry in England finden will, ziehen sie dorthin um. Doch das bringt Probleme: Das Geld ist knapp, und in der Schule wird Kasienka allein schon deshalb als Außenseiterin gemobbt, weil sie Polin ist, die Sprache nicht sehr gut beherrscht, anders als die Mitschülerinnen aussieht, kein Handy und keinen iPod hat. Hätte sie nicht den ein Jahr älteren William beim Schwimmen kennengelernt, wäre sie wohl verzweifelt. Ihren Vater findet Kasienka erst mithilfe des afrikanischen Zimmernachbarn - und sie entdeckt, dass ihr "Tata" eine neue Familie gegründet hat und nicht zurückkommen will. Ihre Mutter fängt vor Enttäuschung an zu trinken und interessiert sich überhaupt nicht mehr für die Probleme ihrer Tochter. Doch mit Hilfe von William und der Schwimmmannschaft der Schule findet Kasienka ihren eigenen Weg - und kann nun die Mobberinnen abblitzen lassen. - Ein sehr berührender Roman, der durch seine kurzen Kapitel in Versform einen eindringlichen Rhythmus erhält und die Probleme der jungen Migrantin glaubwürdig erzählt - diese Geschichte wird junge Leser und auch Erwachsene nicht mehr loslassen. Sehr empfohlen! (Übers.: Cordula Setsman)
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Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Extrablatt empfiehlt:

„Das Wasser ist eine eigene Welt, ein Land mit seiner eigenen Sprache, und die spreche ich fließend.“ Mit viel Gefühl, sprachlich dicht und in einem ganz eigenen Rhythmus lässt Sarah Crossan die junge Polin Kasienka erzählen. Das neue Leben in England, ist alles andere als einfach: Sie wird ausgegrenzt und gemobbt, fühlt sich einsam. Und auch die fortwährende Konfrontation mit den gescheiterten Träumen ihrer Mutter belastet die Jugendliche. So wird das Schwimmbecken zum Zufluchtsort, nur hier fühlt sie sich wohl und sicher.

Artikelbeschreibung

Nur mit einem Koffer und einem alten Wäschesack im Gepäck, brechen Kasienka und ihre Mutter nach England auf. Das Leben dort ist einsam für das Mädchen. Zuhause sitzt ihre Mutter mit gebrochenem Herzen; in der Schule findet sie keine Freunde. Aber als sie sich zum ersten Mal verliebt, fasst sie neuen Mut, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben.

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Personeninformation

Sarah Crossan wuchs in Irland und England auf. Heute lebt sie in den USA. Vor ihrer Ausbildung zur Lehrerin für Englisch und Theater in Cambridge studierte sie Philosophie und Literatur. Seit ihrem Abschluss kümmert sie sich um die Förderung von kreativem Schreiben an Schulen.

Pressestimmen

Kein Wort zu viel und keins zu wenig, sparsam verteilt auf 232 kleine Seiten. Genau mit diesen Worten und der Sprache, die Sarah Crossan daraus formt, eröffnet sich ein romanhafter Raum mit vielen Bildern, zart, poetisch, spannend und sehr dicht. KulturSPIEGEL Sarah Crossans Debüt ist ein vielschichtiges Drama. An schweren Themen mangelt es nicht, und als Leser hat man keine Chance, vor ihnen wegzutauchen. Dafür wiegt jedes Wort zu viel. DIE ZEIT Jeder Satz ein perfekter Pinselstrich ohne Brimborium, Pathos oder überflüssiges Beiwerk ... Eine zarte, meisterhafte Erzählung. BÜCHER Ein literarisch sehr wertvolles, kleines Buch. Für mich die Entdeckung des Sommers. LizzyNet
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