Sendling

Zeitreise ins alte München
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Bayern im Buch-Rezension
Informativer Band zur Stadtteilgeschichte am Münchner Isarhochufer.
Unterschiedlicher können die beiden Münchner Stadtteile kaum sein: Sendling, unterhalb und auf der linken Hangkante des Isarhochufers gelegen, wurde als Bauerndorf im Besitz des Klosters Schäftlarn bereits 782 urkundlich erstmals erwähnt. Die Siedlung Gern dagegen, ursprünglich zwar viel kleiner als Sendling und bis zur Mitte des 19. Jh. nur aus vier Bauernhöfen bestehend, die im Besitz der Augustiner-Chorherrenstifte Beuerberg, Dießen und Dietramszell sich befanden, entwickelte sich im Umkreis des höfischen Lebens von Schloss Nymphenburg. Wohlhabende Münchner, darunter viele Künstler, Wissenschaftler und Freiberufliche, ließen sich von renommierten Architekten nördlich des Nymphenburger Kanals repräsentative Villen errichten, die zum größten Teil heute noch den Reiz dieses Stadtteils rund um den Anfang des 20. Jh. angelegten Westfriedhof ausmachen. Ganz im Gegenteil zu Sendling, das seinen bäuerlichen Charakter gegen zahlreiche Industrieansiedlungen zu wahren versuchte und am Ende des 19. Jh. doch zum Arbeiterviertel wurde. Drei Sendlinger Ereignisse haben sich freilich ins Bewusstsein der Münchner Geschichte tief eingeprägt: Die Sendlinger "Mordweihnacht"1705; dazu das erste Oktoberfest im Jahre 1810; und der Bau der Großmarkthalle zu Beginn des 20. Jh. Zwei kenntnisreich geschriebene und mit zahlreichen historischen Fotos, Karten und Plänen versehene Münchner Chroniken liegen hiermit als Publikationen des Münchner Stadtarchivs vor, die den Bewohnern dieser beiden Stadtteile den geschichtlichen Bezug zu "ihren" Vierteln bestens aufzeigen.
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Artikelbeschreibung

Jeder Stadtteil Münchens hat seine Besonderheiten und charakteristischen Merkmale - so auch Sendling. Bis heute steht gerade dieses Stadtviertel in dem Ruf ein echtes Arbeiterviertel zu sein. Wo aber liegen die Wurzeln dieses Stadtteils? Und wie sah das Leben seiner Bewohner aus?Die Autorinnen Eva Graf und Christine Rädlinger gehen diesen Fragen nach und zeigen die Entwicklung des alten Sendlings von seinen Ursprüngen über die Eingemeindung im Jahr 1877 bis ins erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts hinein. Dabei veränderte sich Sendling tiefgreifend: Aus einem Bauerndorf wurde ein Wirtschaftsstandort mit all seinen Vor- und Nachteilen.Hochwertige Aufnahmen aus den Beständen des Münchner Stadtarchivs illustrieren diese Zeit, die für Sendling und seine Bewohner vielfältige Neuerungen brachte. Die einmaligen Bilder aus der Frühzeit der Fotografie machen die Zeitreise ins alte München möglich und geben Einblicke in eine wechselvolle Epoche Münchner Stadtgeschichte.

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Personeninformation

Eva GrafSeit über 30 Jahren betreut Eva Graf den umfangreichen fotografischen Bestand des Stadtarchivs München. Ihr fundiertes Wissen zur historischen Topografie der Stadt macht sie zu einer Expertin für Bildmaterial zum alten München. Gemeinsam mit dem ehemaligen Direktor des Stadtarchivs, Dr. Richard Bauer, verfasste sie zahlreiche Bücher, so zum Beispiel die dreibändige Reihe zum Nachlass des "Stadtfotografen" Georg Pettendorfer oder den Band "Stadt im Überblick. München im Luftbild 1890-1935". Christine RädlingerAls promovierte Historikerin beschäftigt sich Christine Rädlinger mit lokalspezifischen Themen der Bayerischen Landesgeschichte, wobei ihr Interesse in erster Linie der Münchner Stadtgeschichte gilt. Sie ist Autorin mehrerer Publikationen: "Geschichte der Münchner Brücken", "Wohnen in der Genossenschaft: 100 Jahre Verein für Volkswohnungen e.G. München" u.a. In Zusammenarbeit mit Eva Graf erschien im Volk Verlag bereits "Bachauskehr: eine Zeitreise in das München der Jahre 1850-1914".
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