Kaya weiß, was sie will

Neun Vorlesegeschichten
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Buchprofile - Rezension
In den Geschichten wird Kayas Alltag zum Mittelpunkt des Erzählens.
Neun abgeschlossene Vorlesegeschichten erzählen vom Kindergartenalltag des eigenwilligen Mädchens Kaya. Jede Geschichte beginnt mit dem gleichen Szenario: „Soll ich dir eine Geschichte erzählen?“. Von der Überraschung im Park, vom Spiegelei, vom Apfelkorb, vom Loch im Kopf und anderen Geschichten. Erzähler der erlebnisreichen Handlungen sind ihr Papa, ihre Mama, ihr Uropa Hüseyin, Oma Tinka und Oma Miri. Kaya weiß immer genau, was sie will. Leider wissen das manchmal die Erwachsenen nicht. Als sie im Kinderladen stürzt, macht sie auch schmerzhafte Erfahrungen und kommt zur Behandlung ins Krankenhaus. Doch es ist gar nicht so schlimm und zuhause spielt sie mit den Erwachsenen die Erlebnisse aus dem Krankenhaus nach. - In allen Geschichten macht Kaya wichtige Erfahrungen, bei denen sie liebevoll und geduldig von ihrer Familie begleitet wird. Eigensinn, Lebenslust, Traurigkeit und Fröhlichkeit wechseln je nach Situation ab und füllen ihren Alltag ganz normal aus. Die farbigen Bilder bieten viele Verbindungen zum Text und machen das lebenslustige Mädchen Kaya sichtbar. Mimik und Gestik der Figuren unterstützen das Verstehen der Handlung und ergänzen die Vorlesegeschichten in ihrer langsamen Erzählweise.
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Artikelbeschreibung

Vorlesegeschichten von einem kleinen Mädchen, das weiß, was sie will. Ein Brot mit Pflaumenmus zum Beispiel. Oder mit dem Laufrad in den Park. Sie erlebt viel Schönes, aber es gibt auch manches, das sie wütend oder traurig macht. Doch immer ist sie gut begleitet von ihrer wunderbar bunten Familie.

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Personeninformation

Heike Brandt, geboren 1947, wuchs in Berlin auf. Sie studierte dort Pädagogik und arbeitete vier Jahre in einer Obdachlosensiedlung. Danach arbeitete sie in einem von ihr mitgegründeten Kinderbuchladen-Kollektiv. Seit 1986 ist sie freiberuflich als Übersetzerin und Autorin tätig. Weiterhin rezensiert sie Kinder- und Jugendbücher für den Rundfunk. Heike Brandt hat einen erwachsenen Sohn und lebt in Berlin-Kreuzberg.Ihr erstes Buch "Die Menschenrechte" haben kein Geschlecht war 1990 auf der Auswahlliste des Deutschen Jugendliteraturpreises.Für die Übersetzung des Buches "M. C. Higgins der Große" von Virginia Hamilton erhielt sie 1991 den Gustav-Heinemann-Friedenspreis.Für die Übersetzung von F. L. Buss "Ein fremdes Land" erhielt sie 1994 die Blaue Brillenschlange.
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