Als wir allein auf der Welt waren

14,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Abenteuer-Bilderbuch, in dem ein älterer Bruder für den jüngeren das gewohnte Leben aufrechtzuerhalten versucht.
Seit "Die besten Beerdigungen der Welt" (s. BP 07/147) ist das Autorenteam bekannt für seine gelungenen, selbstbewussten, und dabei doch sehr kindlichen Helden. In diesem Bilderbuch geht es um das Abenteuer Leben, das manchmal ganz schön hart mit Kindern umgeht. Papa und Mama sind plötzlich nicht zu Hause, als der Ich-Erzähler aus dem Kindergarten kommt. "Das war sehr traurig. Ich war noch nicht einmal sechs Jahre alt und schon ganz allein auf der Welt." - Doch halt, da ist ja noch der kleine Bruder, dem darf man die eigene Angst nicht zeigen, und für den sollte "alles so sein wie früher". Mit ungläubigem Erstaunen verfolgen nun die Leser, wie der Ältere sich auf die Situation alleine zu sein einstellt und mit dem Jüngeren zum Beispiel aus herumliegenden Zaunlatten ein Haus und aus einem Karton einen Fernsehapparat baut. "Wir würden ohne Papa und Mama zurechtkommen...!" Erikssons Kindergesichter, die mit wenigen Strichen entstehen und doch so viele Gefühle widerspiegeln, zeigen die Kinder verständnislos, erfreut, abwartend (der kleine Bruder) und tapfer, überlegend, stolz, hilflos, frech und traurig (der Ich-Erzähler). Die Überraschung schließlich auf dem Gesicht des Älteren ist groß, als Mutter und Vater besorgt durch die Zaunlatten gucken: Sie sind von der Arbeit früher heimgekehrt und haben die Kinder gesucht, die früher aus dem Kindergarten weggegangen sind. Des Rätsels Lösung: Der Ich-Erzähler hatte die Uhr gelernt und glaubte, es sei schon zwei Stunden später als in der Realität. - Diese großartige Geschichte handelt von einem kleinen Kind, das selbstverständlich und mit viel Fantasie eine Verantwortung übernimmt, der es doch noch nicht gewachsen ist. Diese Abenteuergeschichte wird allen Büchereien wärmstens empfohlen.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Die luftig-leichte Geschichte zweier Kinder, deren Eltern von einem Laster überfahren wurden. Oder doch nicht?"Einmal lernte ich im Kindergarten die Uhr. Neun Uhr, zehn Uhr, ein Uhr, zwei Uhr." Als Papa um drei Uhr nicht wie gewohnt auftaucht, macht sich der Ich-Erzähler auf den Heimweg. Aber niemand ist zu Hause! Kein Papa, keine Mama. "Bestimmt waren meine Eltern tot. Vielleicht hatte ein Laster sie überfahren. Ich setzte mich auf die Treppe und weinte." Damit beginnt eine großartige Geschichte, die tief in Kinderseelen blicken lässt, denn es gibt da noch einen kleinen Bruder, um den es sich zu kümmern gilt: "Ich durfte ihm nicht zeigen, wie furchtbar alles war." Also bauen beide im Garten aus herumliegenden Brettern erstmal ein Haus und aus einem Karton einen Fernseher. Damit der auch was zeigt, spielt der Große für den Kleinen das Fernsehprogramm. Plötzlich tauchen ganz unvermittelt die Eltern auf. So ein Glück!Eine prächtige Vorlesegeschichte im Ulf Nilsson-Ton und mit Eva Eriksson-Charme. Dies Buch ist eine große Freude!

Produktsicherheit

Hersteller: Moritz Verlag GmbH
Anschrift: Kantstraße 12
Frankfurt am Main
DE
Kontakt: info@moritzverlag.de
Mehr von Nilsson, Ulf; Eriksson, Eva

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.