Max lässt's krachen

Band 5
Vogelwilde Feiergeschichten aus Stephanskirchen
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Bayern im Buch-Rezension
Der Max mischt wieder auf, diesmal als "Feierbiest".
Rosi Hagenreiner ließ ihren Max in den vier vorausgegangenen Bänden schon einige Abenteuer erleben, z.B. in den Schul-, Reise- oder Lausbubengeschichten, die allesamt in Stephanskirchen spielen, einer Gemeinde, die es tatsächlich gibt und zwar im Landkreis Rosenheim. Der alljährliche Namenstagsausflug von Opa, der sonst immer in den Baumarkt führt, geht heuer auf die Zugspitze, doch dort oben geht es alles andere als "feierlich" zu. Weiter geht's um Maxls Schulleiter, der wohl nicht nur einen Ball auf die Ferse gekriegt, sondern auch noch einen giftigen Schwammerl erwischt hat. Immer wieder stehen die geliebten Hühner des Stephanskirchner Lausbuam im Fokus und auch der Christbaum, der stinkt nämlich. Es muss ein neuer her, also "auf in den Wald!", aber da sind Max und Opa Alfred nicht alleine. Doch letztendlich finden sie eine Tanne, wenn auch keine schöne, und so steht dem Weihnachtsfest nix mehr im Wege, oder…? Die Zeit vergeht, schon steht das Osterfest an und alle, auch Opas acht Schwestern, freuen sich auf die köstliche Hinterberger Torte, die Oma alljährlich backt. Die Ostereiersuche aber gerät ein bisschen aus dem Ruder… Auch zum Pfingstfest tauchen die gefräßigen Schwestern wieder auf und an Fronleichnam hat sich Besuch aus Rom angesagt. Schon im Juli findet die nächste Feier statt: Die "Hupf" und der Günther treten vor den Traualtar und zuletzt begeht Oma Erna noch ihren 70. Geburtstag, zu dem natürlich auch wieder einige - unerwartete - Überraschungen anstehen. So kommt man mit dem Maxl und seiner Familie beinah durch das ganze (Kirchen-)Jahr, was die sakralen und profanen Festivitäten, die der "Wildling" aus dem Chiemgau so mitmacht, verdeutlicht. Ein schöner Ansatz, noch dazu unterhaltsam und lustig ausgeschmückt, so sieht wertvolle Kinderliteratur aus. Die - leider wenigen - Schwarzweiß-Zeichnungen unterstreichen die humorigen Geschehnisse passend und die lockere Schreibweise von Rosi Hagenreiner lädt zum Lesen geradezu ein. Auch der fünfte Band von Maxls Abenteuern hat seine Berechtigung und wird seine Fans finden. Absolut empfehlenswert.
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Artikelbeschreibung

"Man soll die Feste feiern, wie sie fallen!" Der Meinung ist auch Max - vor allem, wenn's dabei drunter und drüber geht.So wie auf der Chaos-Hochzeit der Nachbarin Hupf mit Gänseattacke, verschlucktem Ehering und feststeckender Braut. Oder beim Ostersportfest, das Max zusammen mit Opa Alfred veranstaltet, um wenigstens ein einziges Stück der weltbesten Hinterberger-Torte vor den gefräßigen Tanten zu retten. Ob die Fronleichnamsfeier mit hohem Besuch aus Rom trotz verschwundener Socken und fliegenden Knödeln glücklich endet? Der Namenstagsausflug auf die Zugspitze wird auf jeden Fall zum Albtraum - zumindest für den Opa mit seiner Höhenangst. Und auch die Vorbereitungen für Omas 70sten Geburtstag laufen nicht wie geplant ...Dass es in Stephanskirchen alles andere als ruhig und beschaulich zugeht, das weiß inzwischen jeder. Max, der Wirbelwind aus dem kleinen bayerischen Ort mit spitzem Kirchturm, Maibaum und einer aufs Beste verrückten Dorfgemeinschaft, lässt es auch im 5. Band ordentlich krachen.

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