Theater in Bayern

Kultur im Denkmal - Schauspiel- und Opernhäuser, Volksbühnen, Marionettentheater und Kinos
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Bayern im Buch-Rezension
Großformatiger Bildband über 37 Theater in allen bayerischen Regierungsbezirken.
"Bayern ist ein ... Kulturstaat", heißt es in Artikel 3 der Verfassung des Freistaats. Dazu gehört auch die reiche, überregional aber oft wenig bekannte Theaterlandschaft. In der Buchform des Volkverlags wiegt sie mehrere Pfund und stellt nach Regierungsbezirken geordnet 37 Häuser vor. Darunter sind das zum Weltkulturerbe zählende Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, genauso wie das Volkstheater Flintsbach, dessen Gebäude im Kern bis auf das Jahr 1823 zurückgeht; der größte Opernbau Deutschlands, das Münchner Nationaltheater mit 2100 Plätzen, ist genauso vertreten wie das in einer profanierten Kirche untergebrachte Stadttheater Amberg oder das im Stil der späten 1950er Jahre errichtete Theater in Schweinfurt. Allen vorgestellten Häusern sind konzentrierte und hochinformative Aufsätze zur Entstehung und Architektur beigegeben. Meistens ergänzt durch kurze Beiträge über den aktuellen Betrieb, die Programmrichtungen und die kulturelle Nutzung. Sie sind als Orte höfischer Repräsentation wie das fürstbischöfliche Theater Passau errichtet worden, aber auch Zeugnis eines bürgerlich geprägten Willens zu Bildung, Aufklärung und Emanzipation. In Städten wie Neuburg a.d. Donau oder Memmingen haben im 19. Jh. Vereine oder Gesellschaften die Theater gegründet. Der üppig und kunstvoll bebilderte Band lässt dabei sogar etliche große und kleinere Häuser aus: So fehlen die zurzeit wegen Sanierung geschlossenen Theater in Augsburg und Würzburg, ebenso Hof oder auch das reizvolle kleine Theater im schwäbischen Weißenhorn. Dafür haben die Herausgeber und Autoren einige Lichtspielhäuser aufgenommen, die durch ihre Architektur bestechen, wie das Luna-Theater in Schwabach. Herausgekommen ist ein Prachtband, in dem Freunde der darstellenden Kunst auf ihre Kosten kommen und in dem sich immer wieder mit Freude blättern und lesen lässt. Er ist zudem eine Einladung, die vorgestellten Theater selbst zu besuchen und sich bei einer Vorstellung zu überzeugen, dass sie keine toten Denkmäler sind, sondern ganz im Sinne des Artikels 3 der bayerischen Verfassung lebendige Orte der Begegnung und der Kulturvermittlung.
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Artikelbeschreibung

Vorhang auf im Denkmal!Im Kino geht es nicht nur um den Film, im Theater nicht nur um das Stück: Bevor das Licht erlischt, will das Publikum sich an der einmaligen Umgebung erfreuen, sich beim Ausgehen fühlen wie anno dazumal. Und es gibt sie noch, die prächtigen Spiel- und Vorführstätten, deren Besuch allein schon ein wahrer Genuss ist, zeugen sie doch vom Ideenreichtum ihrer adligen oder weltlichen Erbauer, von den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten ihrer Entstehungszeit. Diese Orte der gepflegten Zerstreuung sind es wert, bewahrt zu werden.Vom weltbekannten Bayreuther Festspielhaus über die Münchner Bühnen bis hin zum Schlierseer Bauerntheater oder der versteckt liegenden Schauspielbühne im Fürstbischöflichen Opernhaus in Passau - die Experten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege beschreiben die architektonischen Besonderheiten dieser glanzvollen Theaterhäuser, rufen ihre Geschichte und ihren kulturellen Wert wieder ins Bewusstsein. Aber auch die liebenswerte Augsburger Puppenkiste, Original-Lichtspielhäuser wie das Park-Theater Lindau, das Cincinnati-Kino in der ehemaligen Münchner Ami-Siedlung oder das Garbo-Kino in Regensburg wurden in diese Reihe der Kulturschätze aufgenommen.Zum Schwelgen schön sind die großformatigen Architekturfotos, die meisterhaften Stuck und prunkvoll funkelnde Kronleuchter ebenso gekonnt ins Szene setzen wie rote Plüschsessel und ausladende Emporen: Kulturgenuss vom Feinsten!

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