Sommerhaus

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Buchprofile - Rezension
Familiendrama vor dem Hintergrund einer zauberhaften italienischen Villa am See.
Cover und Titel lassen eine leichte, Joyce-typische Sommerlektüre erwarten, doch der Originaltitel „A homemade god“ weist auf ein Familiendrama mit Tiefgang hin. Die Bestseller-Autorin („Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“, BP/mp 12/625) zeigt sich in ihrem aktuellen Roman von einer neuen Seite: Die Geschichte eines bekannten Künstlers, der seine vier erwachsenen Kinder zu seiner überraschenden Hochzeit mit einer über 40 Jahre jüngeren Frau in die Familienvilla am Ortasee einlädt, analysiert, wie viel Selbsttäuschung eine Familie über Jahre am Laufen halten kann. Als der Vater plötzlich unter dubiosen Umständen im See ertrinkt, trifft sich die ganze Familie in der italienischen Villa am See mit freskengeschmückten Räumen und muss feststellen, dass es der Vater war, der die Familie zusammengehalten hat. Die junge Braut Bella-Mae, die anfangs wie ein nerviger Eindringling wirkt, entpuppt sich als Katalysator. Sie bringt die Abhängigkeit der Geschwister voneinander ans Tageslicht, ebenso wie deren Abhängigkeit vom Vater und seinen Finanzen. Die Geschwister machen „eine neue – berauschende – Erfahrung, für sich selbst einzutreten und festzustellen, dass sie überleben konnten“, dass sie „in die Welt hinaustreten und als eigenständige Individuen … funktionieren“ konnten. Die scheinbar glückliche Kindheit der drei Töchter und des ebenfalls künstlerisch begabten, aber dem Vater nur assistierenden Sohns wird – etwas langatmig – erzählt: ein berühmter Vater, der sich nach dem frühen Tod der Mutter um die Kinder gekümmert hat. Doch immer mehr Fragen und Ungereimtheiten tauchen auf: über den Künstler und das letzte unauffindbare Meisterwerk. Ein idealer Ferien-Schmöker!
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Artikelbeschreibung

Als der weltberühmte Künstler Vic Kemp seine vier Kinder mit dem Versprechen einer großen Neuigkeit zusammenruft, lassen die Geschwister alles stehen und liegen. Feierlich eröffnet ihnen der siebzigjährige Vic, dass er noch einmal heiraten wird, und zwar die 27-jährige Bella-Mae. Die Geschwister sind fassungslos. Kurz darauf wird ihr Vater tot aufgefunden, ertrunken in einem See, den er wie seine Westentasche kannte. Netta, Susan, Goose und Iris versammeln sich im Sommerhaus der Familie am italienischen Lago d'Orta, um herauszufinden, was passiert ist. Dort treffen sie auf Bella-Mae, an die sie einige Fragen haben. Doch die junge Frau ist ebenso freundlich wie undurchschaubar. In der flirrenden Hitze dieses schicksalhaften Sommers bemerken die vier erst spät, dass es eigentlich Bella- Mae ist, die hier die Fragen stellt. Fragen, denen die Geschwister ein Leben lang ausgewichen sind.

Produktsicherheit

Hersteller: Thiele & Brandstätter Verlag GmbH
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AT-1080 Wien
Kontakt: info@thiele-verlag.com

Personeninformation

Rachel Joyce war Theaterschauspielerin, bevor sie mit ihrem Roman 'Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry' ein Buch schrieb, das zum Weltbestseller wurde und dem weitere erfolgreiche Romane folgten. Ihr neuer Roman 'Sommerhaus' war auf Anhieb ein Sunday-Times-Bestseller und ist für die Autorin ihr wohl wichtigstes und persönlichstes Buch. Rachel Joyce lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Stroud. Karl-Heinz Ebnet arbeitet seit mehr als 25 Jahren als literarischer Übersetzer. Zu den von ihm übersetzten Autor*innen zählen Mary Higgins Clark, Reginald Hill, Julian Gough und Ayad Akhtar. Für Thiele übersetzte er neben den Werken von Toni Jordan und den beliebten Regency-Krimis von Lynn Messina u. a. Sandi Toksvig's Roman Dorothy will bleiben.

Pressestimmen

»Man will sofort ins Sommerhaus ... Ein tiefgehender Familienroman, in dem sich vier Geschwister mit dem Erwachsenwerden auseinandersetzen. Ein wirklich tolles Buch.« Petra Hartlieb

»Eines der besten Bücher des Jahres!« Sunday Times

»Es liegt eine neue Tiefe und Grandezza nicht nur in den komplexen
Charakteren und der erhabenen italienischen Villa, sondern auch in den verborgenen Abgründen, die in einer Familie existieren. Rachel Joyce ist mit 'Sommerhaus' auf der Höhe ihres Schaffens.« The Times

»Eine fesselnde Auseinandersetzung mit Familie und der so kostbaren wie zerbrechlichen Verbindung zwischen Geschwistern. Die wunderschöne Sprache, die unvergesslichen Charaktere und die atemberaubende Kulisse machen dieses Buch zu einem absoluten Muss.« Bonnie Garmus, Autorin von 'Eine Frage der Chemie'

»Gekonnt entblößt Joyce das Geschehen durch den Wechsel der Perspektiven, ohne dabei Gewissheit zu geben. War alles vielleicht ganz anders?« Cornelia Grobner / Die Presse

»[Sommerhaus] ist ein tiefgehender Familienroman, weil sich die Kinder durch diese Geschichte mit ihrem Erwachsenwerden und mit ihrem Vater auseinandersetzen müssen. Ein wirklich tolles Buch.« Petra Hartlieb / ORF Studio 2

»Rachel Joyces Romane sind bekannt für ihre emotionale Tiefe und Versöhnlichkeit. In Sommerhaus geht es um Brüche, Abnabelung und Misstrauen in einer emotionalen Ausnahmesituation.« Meike Dannenberg / Bücher Magazin

»Ein großes Drama, das bis zur letzten Seite fesselt: Es geht um Familiengeheimnisse, um Geschwisterstreit, um Selbstbestimmung - und darum, was Kunst eigentlich ist. Psychologisch ausgefeilt, wunderbar zu lesen.« Freundin

»Das Buch vereint wunderbar sommerliche Leichtigkeit und italienisches Flair mit einer sehr tiefgründigen Geschichte - wir sind restlos begeistert.« Jens Bartsch (Buchhandlung Goltsteinstraße) / Kölner Stadt-Anzeiger

»Rachel Joyce, bekannt für "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry", beschreibt hier kunstvoll Geschwisterbeziehungen unter einem übermächtigen Vater.« DONNA

»Vor der Kulisse des Piemont spielt dieser Familienroman, der sofort Bilder im Kopf hervorruft: die sommerliche Landschaft, Rückzug, Familie, ein Haus als Sehnsuchtsort. Ein atmosphärisch dichter Roman, der einen in seinen Bann zieht. Perfekt für lange Urlaubstage.« Frankfurter Rundschau

»Tolle Urlaubslektüre!« BRIGITTE

»Ein gut lesbarer Roman über die Liebe, über Kunst und über Abgründe, die mutmaßlich in jeder Familie existieren. [...] Auch der neue Roman der englischen Autorin [...] landete in ihrer Heimat gleich auf den Bestseller-Listen und kann wieder breit empfohlen werden.« Rouven Hans / ekz-Informationsdienste

»Eine meisterhafte und zutiefst erfüllende Auseinandersetzung mit Kunst, Verlust und Familie.« Observer

»Tolle Urlaubslektüre von Rachel Joyce.« Brigitte

»Ein atmosphärisch dichter Roman, der einen in seinen Bann zieht. Perfekt für lange Urlaubstage.« Sven Trautwein / Frankfurter Rundschau

»Unvergessliche Charaktere, eine atemberaubende Kulisse und eine kluge Auseinandersetzung mit Kunst, Verlust und den Geheimnissen einer Familie.« FÜR SIE

»Weniger Krimi als feines, durchaus launiges Psychogramm zu Trauer, Rivalität und Familie in ihren komplexen Facetten.« Hörzu/Gong

»Rachel Joyce gelingt es meisterlich, einen anhaltenden Spannungsbogen zu halten. Zudem schöpft sie aus dem reichhaltigen Topf ewiger Familienkonflikte. Die Autorin hat unvergessliche Charaktere geschaffen und erzählt obendrein mitreißend wie betörend.« Simone Finkenwirth / Klappentexterin

»[Sommerhaus] erzählt von einer besonderen Geschwisterdynamik und den Gefühlen, denen man unter Geschwistern ausgesetzt ist, vor allem wenn man um die Gunst dieses einen Elternteils ringt. Es ist irre spannend, man fliegt nur so durch die Seiten, es ist ein ganz tolles Sommerbuch.« Instagram @katja_liest

»Rachel Joyce erschafft facettenreiche Charaktere, die sich im Laufe der Handlung glaubwürdig weiterentwickeln. Ein feinfühlig erzählter Familienroman über Abhängigkeiten, Verlust, Identität und die Kraft, sich auch im Erwachsenenalter noch neu zu erfinden.« Instagram @los_lesen

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