Bayerische Akademie der Schönen Künste

Jahrbuch 37/2023
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Bayern im Buch-Rezension
Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2023.
Die Bayerische Akademie der Schönen Künste will seit 1948 die zentrale Stelle der Kunstpflege in Bayern sein und hat dazu namhafte Persönlichkeiten aus dem künstlerischen Leben als Mitglieder berufen. Anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens ist ein etwas umfangreicherer Rückblick zum Jahr 2023 erschienen. Zwei der acht Großkapitel sind dem Jubiläum gewidmet, die vier folgenden bieten Raum für Vorträge, Beiträge und Gespräche zu den Kunstbereichen Bildende Kunst. Literatur, Musik und Darstellende Kunst. Dabei erfährt man von der Restaurationsgeschichte der Pariser Kathedrale oder in einem Zwiegespräch zwischen Norbert Gstrein und Wolfgang Matz von der "heiklen Kunst des Romans". Stefan Hunstein beschäftigt sich mit dem Thema "Schreiben fürs Theater" und wendet sich gegen die moderne Identitätsforderung an Schriftsteller und Schauspieler. Breiten Raum nehmen die vier Preisverleihungen ein. Der "Happy New Ears Preis" 2021 ging an die australische Komponistin Liza Lim und den italienischen Musikprofessor Gianmario Borio. Den "Thomas-Mann-Preis" erhielt Jonathan Franzen, der bekannte amerikanische Schriftsteller. Mit der "Wilhelm-Hausenstein-Ehrung" wurde die Fotografin Isolde Ohlbaum geehrt, die in ihrer Dankesrede einen Rückblick auf ihre Begegnungen gab. Mit dem "Horst-Bienek-Preis für Lyrik" zeichnete man Judith Herzberg aus den Niederlanden und die deutsch-kurdische Schriftstellerin Ronya Othmann aus. Den Abschluss bilden 11 Nachrufe auf inzwischen verstorbene Akademie-Mitglieder, darunter die beiden Schriftsteller Martin Walser und Sibylle Lewitscharoff, der Maler und Illustrator Fernando Botero, der Architekturvermittler Wolfgang Pehnt und die finnische Komponistin Kaija Saariaho. Zum Schluss erfährt man mehr dazu, von wem die einzelnen Beiträge stammen und welche Veranstaltungen die Akademie in den Jahren 2022 und 2023 durchgeführt hat. Nicht unerwähnt sollen die Schwarzweiß-Fotos bleiben, die z.T. von Isolde Ohlbaum stammen. Insgesamt eine wahrlich vielfältige Betrachtung von Kunst und Leben.
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Artikelbeschreibung

Das Jahrbuch dokumentiert die Veranstaltungen der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.Mit Beiträgen u. a. von Sven-Eric Bechtolf, Markus Blume, Nikolaus Brass, Alexandru Bulucz, Chris Dercon, Zsuzsanna Gahse, Ingvild Goetz, Norbert Gstrein, Georg Friedrich Haas, Peter Michael Hamel, Dirk Heißerer, Toshiyuki Kono, Michael Krüger, Michael Maar, Wolfgang Matz, Ulrich Mosch, Martin Mosebach, Brigitta Muntendorf, Winfried Nerdinger, Isolde Ohlbaum, Ronya Othmann, Hilda Paredes, Kevin Perryman, Elisa Primavera-Lévy, Katharina Raabe, Wolfgang Rathert, Arnd Schneider, Arnold Stadler, Axel Tangerding, Stefan Trinks, Wolfgang Ullrich und Walter Zimmermann

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Pressestimmen

»Insgesamt eine wahrlich vielfältige Betrachtung von Kunst und Leben.« (Bernhard Grabmeyer, Bayern im Buch, 2024/2 18. Jg.)

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