Der Diener des Philosophen

Roman
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Buchprofile - Rezension
Biographischer Roman über Immanuel Kant aus Sicht seines Dieners.
Als Martin Lampe, ein abgemusterter Soldat, vom berühmten Philosophen Immanuel Kant als Faktotum eingestellt wird, ahnen beide nicht, dass dies ihr Leben nachhaltig verändern wird: Von Kant als stumpfer Dummkopf verkannt und behandelt, versucht Lampe immer mehr, sich gegen seinen despotischen Herren aufzulehnen. Um Kant Sorgen macht sich dagegen sein Freund und späterer Biograph Ehregott Wasianski, der den Ruf des genialen Philosophen auf jeden Fall schützen möchte, ihn vor einer Heirat bewahren und vor allem nach dessen Ableben dafür sorgen will, dass Kant als einer der bedeutendsten Denker des Abendlandes in die Annalen eingeht. - Felix Heidenreich hat Politikwissenschaften und Philosophie studiert. So liefert sein Buch nicht nur eine Fülle bekannter und weniger bekannter Details aus Kants Leben. Mit subtil ironischer Feder versteht der Autor es auch, die Philosophie-Ikone Kant richtig schön vom Sockel zu heben und damit auch die ganze Philosophie der Aufklärung ein wenig wider den Strich zu bürsten. Ein köstlich zu lesendes Buch, intelligent, humorvoll und pointiert geschrieben, sodass man auf Seite 149 ehrlich bedauert, dass es schon zu Ende ist. Sehr zu empfehlen!
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Dr. Thomas Steinherr empfiehlt:

Bestimmt der unterhaltsamste Beitrag zum Kant-Jubiläumsjahr (300. Geburtstag am 22. April 2024) – ein Roman über den großen Philosophen Immanuel Kant und seinen langjährigen Diener Martin Lampe, von Kant einerseits wegen seiner naiven, bodenständigen Weltsicht geringgeschätzt, andererseits aber für die Bewältigung des Alltags dringend gebraucht… Eine vierzig Jahre dauernde gegenseitige Abhängigkeit, die doch ein abruptes Ende findet, das der Roman zu erklären versucht. Ganz nebenbei eine unterhaltsame Einführung in die Philosophie der Aufklärung.

Dr. Thomas Steinherr, Lektorat Buchprofile

Artikelbeschreibung

Ein unterhaltsamer Roman über den Philosophen Immanuel Kant und die Abgründe der Aufklärung.Als der ehemalige Soldat Martin Lampe in den Dienst des jungen Philosophen Immanuel Kant tritt, beginnt ein Kampf zwischen Herr und Knecht. Lampe entwickelt eine eigenwillige Form des subtilen Widerstands: Nach außen gibt er den Trottel, doch in Wirklichkeit versucht er mit hinterhältigen Mitteln den Meisterphilosophen vorzuführen und treibt ihn allmählich in den Wahn. Schon bald werden der Diener Lampe und sein Herr zu einem skurrilen, stadtbekannten Paar.Doch auch Kants guter Freund Ehregott Wasianski, der später als erster Biograph Kants berühmt werden wird, hat seine Pläne. Diese zielen vor allem darauf ab, die Gefahr einer Verheiratung Kants abzuwehren, denn dies würde das Ende der genialischen Arbeit Kants bedeuten.Der Autor inszeniert ein Verwirrspiel, bei dem historische verbürgte Fakten und intertextuelle Überblendungen ineinander übergehen. Und so liefert dieser Roman nicht nur Unterhaltung, sondern zugleich einen philosophisch informierten Blick in die Abgründe der Aufklärung.

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Pressestimmen

»der vermutlich eigenwilligste und unterhaltsamste Beitrag zum anstehenden Kant-Jubiläum. (...) Felix Heidenreich hat (...) neue Maßstäbe gesetzt.« (Marianna Lieder, Zeit Online, 27.11.2023) »ein unglaublich unterhaltsames Buch« (Margarete von Schwarzkopf, NDR1 Niedersachsen, 23.08.2023) »ein virtuoses literarisches Kammerspiel, das Szenen aus Kants Leben wie in einem Kaleidoskop durcheinanderwirbelt« (Thomas Ribi, NZZ, 30.08.2023) »Ein Verwirrspiel der Extraklasse« (Martina Gilica, NDR1 Niedersachsen, 23.08.2023) »Wie viel ist in diesem überaus unterhaltsamen Roman über den Diener des Philosophen zu erfahren! (...) Ein großes Vergnügen samt Wissenserwerb steht bevor.« (Ditta Rudle, Tanzschrift, 27.07.2023) »eine sehr unterhaltsame Vorbereitung auf das große Kant-Jahr 2024« (Markus Steinmayr, der Freitag, 07.09.2023) »ein sehr gewitzter Autor« (Markus Steinmayr, der Freitag, 07.09.2023) »Man muss den echten Kant nicht kennen, um seine Freude an diesem Roman zu haben: Bei Felix Heidenreich macht sogar dieser Mann Sätze, die man versteht.« (Daniel Di Falco, NZZ Geschichte, 28.09.2023) »klug und vergnüglich« (Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten, 01.10.2023) »Heidenreich hat ein wundervoll hinterlistiges Buch über die Geburt der Aufklärung geschrieben, das mit philosophischem Wissen jongliert und zahlreiche historisch verbürgte Szenen in ein ganz neues, ausgedachtes und doch erhellendes Licht taucht.« (Oliver Jungen, FAZ, 05.10.2023) »Den zwischen milder Ironie und historischer Authentizität oszillierenden Ton trifft der Autor so perfekt, dass jeder Satz eine Freude ist. (...) hochkomisch und hellsichtig zugleich.« (Oliver Jungen, FAZ, 05.10.2023) »intelligente Unterhaltung« (Gudrun Hamböck, ORF Ex libris, 22.10.2023) »Philosophie und Literatur gehen bei Heidenreich eine glückliche Liaison ein.« (Rainer Glas, lesenswert, 08.11.2023) »ein vergnügliche(r) Kant-Roman (...) pfiffig ausgedacht und durchdacht.« (Wilhelm Triebold, Südwest Presse, 14.12.2023) »Lehrreich, wahr und witzig: Dieser Roman ist der beste Einstieg ins Kant-Jahr.« (Jutta Person, Philosophie Magazin 02/2024) »Ein mit liebevoller Ironie geprägter Beitrag zum Kant-Jahr« (Sebastian Jutisz, Stuttgarter Zeitung, 04.01.2024) »Felix Heidenreichs Roman ist ein philosophisches Lesevergnügen (...); er ist jedem zu empfehlen.« (Josef König, Spektrum, 09.01.2024) »großes Vergnügen samt Wissensvermittlung« (Roland Mischke, Aachener Zeitung, 03.02.2024) »ein ausgesprochen geistreiches Buch (...), das philosophische Überlegungen und Begriffe mit dem Leben ihres Schöpfers und seiner Umgebung verschränkt« (Frank Raudszus, egotrip, 21.12.2023) »der witzigste Roman (...), den man im Kant-Jahr über den Philosophen lesen kann« (Marc Reichwein, Welt, 07.01.2024) »Ein köstlich zu lesendes Buch, intelligent, humorvoll und pointiert geschrieben, sodass man auf Seite 149 ehrlich bedauert, dass es schon zu Ende ist. Sehr zu empfehlen!« (Günter Bielemeier, Buchprofile/medienprofile, Jg. 69/2024) »Felix Heidenreich (...) versteht es, auf hohem Niveau zu unterhalten, ohne aufdringlich zu belehren.« (Claudia Ihlefeld, Heilbronner Stimme, 21.03.2024) »Ein() gut lesbare(r), geistreiche(r) und gewitzte(r) Roman (...). Empfehlenswert!« (Dieter Kaltwasser, Bonner General-Anzeiger, 20./21.04.2024) »Heidenreich (...) versteht es, auf hohem Niveau zu unterhalten, ohne aufdringlich zu belehren.« (Claudia Ihlefeld, Heilbronner Stimme, 21.03.2024) »Formales Handwerk trifft hier auf inhaltliche Spielerei. Das Ergebnis: intellektuelle Unterhaltung.« (Dr. phil. Deborah Ryszka, achgut.com, 04.08.2024)
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