Niemehrzeit

Das Jahr des Abschieds von meinen Eltern | Über den Umgang mit dem Tod geliebter Menschen, Trauer und den Trost des Lesens
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Buchprofile - Rezension
Über das Abschiednehmen von den Eltern, über das Ende des Kind-Seins und über den Umgang mit Trauer und Verlust.
Ein Sohn verliert im Abstand weniger Monate sowohl den Vater als auch die Mutter. Das Schreiben über diesen schmerzhaften Verlust ist zugleich eine Reise in die eigene Vergangenheit, in die Kindheit und Jugend, aber zugleich auch eine tröstende Trauerbewältigung. Dabei stellt er fest, wie wenig er über die Herkunftsfamilien seiner Eltern weiß - die Großeltern hat er nie kennengelernt - und dass niemand mehr da ist, den er dazu befragen kann. Deshalb versucht der Hinterbliebene nun, ihre Lebensläufe zu rekonstruieren, und verfällt in einen regelrechten Rechercherausch. Parallel dazu arbeitet er an der Endfassung seines ersten Romans, dessen Abgabetermin immer näher rückt. Vieles ist nach dem Tod des Vaters zu erledigen: die Planung der Trauerfeier, der Schriftverkehr mit den Behörden, die Unterstützung der kranken Mutter, das Organisieren eines Heimplatzes. Als kurz darauf auch die Mutter stirbt, ist ihr Tod auch der wiederholte Tod des Vaters. Der Sohn sieht sich verbindungslos zwischen Vergangenheit und Zukunft, gefangen in der Gegenwart. Jetzt, da beide Eltern nicht mehr da sind, beschäftigt er sich mit seinem eigenen Tod, auf den er jetzt freie Sicht hat. Zwischen ihm und dem Ende steht kein Mensch mehr, ist nur noch die Zeit. „Niemehrzeit“ ist ein ehrliches, warmherziges und berührendes Buch. Für alle Bestände sehr zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Ein Abschied voller Möglichkeiten

Die Eltern sterben binnen weniger Monate. Leben und Selbstbild des 35-jährigen Erzählers wirbeln durcheinander. Wie alles unter einen Hut bringen: Abschied, Arbeit, Liebe, Freundschaft und das Schreiben? Doch trotz der Überforderung sprudeln Rührung, Traurigkeit, Witz und großes Glück in ungeahnter Intensität. Christian Dittloff spürt dem Trauerjahr nach, verwebt bewegend, klug und humorvoll Autobiographisches, reflektierende Betrachtung und eine große Lust am Erzählen zu einem autofiktionalen Meisterwerk.
»Niemehrzeit« handelt von der prägendsten Beziehung des Lebens, vom Erwachsenwerden und nicht zuletzt vom Trost des Lesens.

Produktsicherheit

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Personeninformation

Christian Dittloff, geboren 1983 in Hamburg, studierte Germanistik und Anglistik in Hamburg sowie Literarisches Schreiben in Hildesheim, arbeitete in einer Psychiatrie, als Kulturjournalist und Experte für Kulturmarketing. 2018 erschienen sein Romandebüt »Das Weiße Schloss« sowie 2020 und 2023 seine autofiktionalen Texte »Niemehrzeit. Das Jahr des Abschieds von meinen Eltern« und »Prägung. Nachdenken über Männlichkeit«. Er lebt und schreibt in Berlin.

Pressestimmen

»'Niemehrzeit' ist bewegend. Es zieht rein, aber nicht runter.« Imke Wrage Berliner Zeitung 20210731
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