Jenseits des Grabes

Band 11
Kriminalroman
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Buchprofile - Rezension
Jean-Baptiste Adamsberg muss in der Bretagne eine mysteriöse Mordserie aufklären.
Kommissar Adamsberg konnte seinen Kollegen in der Bretagne helfen, einen verzwickten Fall aufzuklären. Kaum zurück in Paris, zieht es ihn umgehend zurück in den Nordwesten, denn im kleinen bretonischen Dorf Louviec wurde ein Wildhüter ermordet. Adamsberg hatte das Mordopfer, einen ungehobelten Provokateur, kennengelernt, und es war keine angenehme Begegnung. Unter Verdacht gerät ausgerechnet der liebenswerte Josselin Chateaubriand, der aufgrund der verblüffenden Ähnlichkeit mit seinem berühmten Dichter-Vorfahren aus dem 18. Jh. als Fremdenführer fungiert. Er lag im Dauerclinch mit dem Mordopfer und sein Messer steckte in dessen Brust, doch für Adamsberg sind genau dies Beweise für seine Unschuld. Es bleibt nicht bei einem Toten, und noch ehe Adamsberg seinen quirligen Geist in Richtung Lösung lenken kann, hat er es mit einer rituell anmutenden Mordserie zu tun, bei dem jedes Opfer mit einem teuren Messer ums Leben gebracht wurde und ein zerbrochenes Ei in der Hand hält. Adamsberg, wegen seiner unkonventionellen Ermittlerarbeit auch "Wolkenschaufler" genannt, ist Dreh- und Angelpunkt in diesem Krimi, aber dabei keineswegs ein Einzelgänger, sondern verlässt sich blind auf die speziellen Eigenschaften seiner Kolleg:innen. - In diesem "Whodunit" gibt es eine stattliche Anzahl von Todesopfern, doch wer blutiges Gemetzel, Horror oder nervenzerfetzenden Thrill sucht, ist hier falsch. Frankreichs hochdekorierte Krimikönigin bietet einen klug konstruierten Polizeikrimi mit stetig steigender Spannung, den sie mit viel kulturhistorischem Wissen würzt. Eine Bereicherung für alle Büchereien.
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Jean-Baptiste Adamberg, legendärer Kommissar aus Paris, leistet seinen Kollegen in der Bretagne Amtshilfe beim Versuch, scheinbar sinnlose Morde aufzuklären.

Ein Wildhüter, eine Psychologin, der Bürgermeister – warum wurden sie auf ähnliche Weise umgebracht und worin liegt ihre Verbindung mit dem potenziellen Täter? Sogar „Wolkenschaufler“ Adamsberg tappt lange im Dunkeln, bevor sich langsam der Schleier des Unverständnisses vor seinen Augen hebt und er den Schuldigen stellen kann. Sein neuer Fall verbindet französische Historie, Kulturgeschichte und mysteriösen Aberglauben, wird aber am Ende erstaunlich konkret und sehr berührend. Die französische Krimikönigin Fred Vargas hat einmal mehr ihre Schreibkunst unter Beweis gestellt und mit dem elften Fall für Adamsberg ihrem beachtlichen Werk einen weiteren grandiosen Baustein hinzugefügt.

Susanne Steufmehl, Buchberaterin Belletristik und Sachbuch

Artikelbeschreibung

Endlich: Kommissar Adamsberg ist zurück! Und er ist bereit für seinen bislang spektakulärsten Fall!

In Louviec, einem kleinen Ort in der Bretagne, gehen merkwürdige Dinge vor sich: Ein Wildhüter wird mit einem kostbaren Messer in der Brust tot aufgefunden. In der Nacht zuvor wollen die Alten des Dorfes den hinkenden Schritt eines Geistes gehört haben, der immer dann erklingt, wenn Unheil bevorsteht. Als Adamsberg, der legendäre Kommissar, von dem Fall Wind bekommt, ist er nicht mehr zu halten: Er steigt in die Ermittlungen ein, und sofort fallen ihm drei Flohbisse an der Leiche auf, ein Detail, das sonst niemand gesehen hat. Noch ahnt er nicht, dass dies nur der Auftakt ist zu einer Mordserie, die das Dorf erschüttern wird...

»Fred Vargas ist einfach großartig. Das ist das Schöne an diesen Krimis: die schrägen Dialoge, die Ironie und die Leichtigkeit, die alle Ermittlungen beflügeln.« Brigitte

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Personeninformation

Fred Vargas, geboren 1957, ist ausgebildete Archäologin und hat Geschichte studiert. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin mit internationalem Renommee. 2004 erhielt sie für »Fliehe weit und schnell« den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk und 2016 den Deutschen Krimipreis in der Kategorie International für »Das barmherzige Fallbeil«. Claudia Marquardt übersetzt Literatur aus dem Französischen, u.a. von Simone de Beauvoir, Laetitia Colombani, Frédéric Beigbeder, Dai Sijie und Fred Vargas.

Pressestimmen

»'Jenseits des Grabes' ist ein unterhaltsamer Roman, bei dem alle Zutaten [...] etwas ganz Großes ergeben: einen warmherzigen Krimi ohne sinnlose Grausamkeiten. Eben einen Fred-Vargas-Krimi.« NDR Kultur
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