Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte

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Buchprofile - Rezension
Ein kleiner Fuchs findet nach einem Waldbrand Aufnahme bei einer Rehfamilie, muss aber gegen deren Vorurteile gegenüber Füchsen kämpfen.
Als die Tiere des Waldes vor einem Waldbrand flüchten, entdeckt Mama Reh unter einem Busch einen kleinen Fuchs, der nach seiner Mama weint. Er ist noch zu klein, um allein leben zu können, aber keins der Waldtiere will sich um ihn kümmern. Mama Reh hat Mitleid und nimmt ihn auf, zusätzlich zu ihren Kindern Langbein, Glanzfell und Vielpunkt, und trotz der Warnung: Fuchs bleibt Fuchs. Sie nennt ihn Blau-Auge, sucht für sie alle eine neue Bleibe und erklärt ihren Kindern, worauf sie Acht geben müssen: besonders auf den Wolf, die Zweifüßler und die Rundfüßler auf dem schwarzen Band. Blau-Auge bemüht sich sehr, wie ein Reh zu sein, doch er kann ja nicht einmal springen wie sie mit seinen kurzen Beinen, und seine Eltern vermisst er auch ganz schrecklich. Nur Vielpunkt wird ein guter Freund. Als ein kleines Mäusekind verschwindet, glauben die Tiere, Blau-Auge, habe es gefressen, und er muss seine Ersatzfamilie verlassen. Doch als es ihm gelingt, Langbein aus einer Falle zu befreien, ist er ein Held - der sogar seine Familie wiederfindet. - Kirsten Boie erzählt einfühlsam und humorvoll aus der Sicht der Tiere eine Geschichte über Vorurteile, Rechthaberei und Ablehnung - aber auch von Geborgenheit, Freundschaft und Mut. Barbara Scholz hat ihre bunten Illustrationen wunderbar dem Text angepasst. - Ein warmherziges Familienbuch zum Vorlesen und Selbstlesen ab acht Jahren.
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Angelika Rockenbach empfiehlt:
Eine zauberhafte Tiergeschichte zum Vor- und Selberlesen: Der kleine Fuchs hat bei der panischen Flucht vor dem Waldbrand seine Familie verloren. Natürlich ist er froh, dass die gutmütige Mama Reh ihn bei sich aufnimmt. Doch wie soll er es bloß schaffen, als Reh akzeptiert zu werden? Weil sein Heimweh immer größer wird, macht er sich schließlich auf die Suche nach seiner Familie und gerät in ein riesengroßes Abenteuer.

Artikelbeschreibung

In "Vom Fuchs, der ein Reh sein wollte" von Kirsten Boie wird die berührende Geschichte von Blau-Auge, einem jungen Fuchs, erzählt, der nach einem großen Waldbrand seine Familie verliert und von Mama Reh und ihren Kindern am Rande des Waldes gefunden wird. Trotz der tiefen Trauer über den Verlust seiner Familie gibt sich Blau-Auge alle Mühe, in seiner neuen Familie ein gutes Reh zu sein. Die Geschichte nimmt eine dramatische Wendung, als erst eine kleine Maus und dann das Rehkitz Vielpunkt verschwinden. Schnell fällt der Verdacht auf Blau-Auge, denn die anderen Waldtiere können nicht glauben, dass ein Fuchs seine Natur ändern kann. Doch Blau-Auge lässt sich nicht entmutigen und beweist durch seine Taten, dass er ein wahrer Freund ist, auf den man sich verlassen kann, und lehrt damit eine Lektion über Freundschaft, Vertrauen und die Überwindung von Vorurteilen.

Dieses Buch ist nicht nur eine Geschichte über die unwahrscheinliche Freundschaft zwischen einem Fuchs und einem Reh, sondern auch ein tiefgründiges Werk, das wichtige Themen wie Familie, Akzeptanz und die Fähigkeit zur Veränderung behandelt. Kirsten Boie nutzt die klassische Fabeltradition, um moderne Fragen von Vorurteilen, Ausgrenzung und Fürsorge anzusprechen, und schafft es, diese schweren Themen auf eine Art und Weise zu vermitteln, die sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Die wunderschönen Illustrationen von Barbara Scholz tragen dazu bei, die Welt des Waldes und seiner Bewohner lebendig zu machen, und machen das Buch zu einem visuellen wie erzählerischen Genuss.

  • Tiefgründige Themen: Das Buch behandelt wichtige Lebenslektionen wie Freundschaft, Akzeptanz, und die Überwindung von Vorurteilen auf eine Weise, die für Kinder verständlich und ansprechend ist.
  • Beeindruckende Illustrationen: Mit den wunderschönen Bildern von Barbara Scholz wird die Geschichte lebendig und zieht Leser jeden Alters in ihren Bann.
  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten: Ideal zum Vorlesen und als Lesebuch für junge Leser, fördert es die Lesekompetenz und die Liebe zur Literatur.
  • Positive Resonanz: Gelobt von Kritikern und Lesern für seine warmherzige Erzählweise und die liebevolle Darstellung der Charaktere.
  • Lehrreich: Bietet wertvolle Diskussionsansätze für Eltern und Lehrer, um mit Kindern über Themen wie Diversität, Inklusion und Empathie zu sprechen.
  • Bekannte Autorin: Kirsten Boie ist eine renommierte Kinderbuchautorin, deren Werke für ihre tiefen moralischen Botschaften und ansprechenden Geschichten bekannt sind.
  • Perfektes Geschenk: Ideal als Geschenk, das nicht nur unterhält, sondern auch wichtige Werte vermittelt.

Produktsicherheit

Hersteller: Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Anschrift: Max-Brauer-Allee 34
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Kontakt: produkt@verlagsgruppe-oetinger.de

Personeninformation

Kirsten Boie ist eine der renommiertesten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Jugendliteraturpreis und das Bundesverdienstkreuz. Barbara Scholz, 1969 geboren, studierte Grafikdesign in Münster. Sie illustriert mit großem Erfolg Bilder- und Kinderbücher, darunter auch Bestseller wie "Der kleine Ritter Trenk" von Kirsten Boie.

Pressestimmen

"Mit vielen stimmungsvollen Illustrationen ein wunderbares Buch zum Vorlesen und für geübte Erstleser eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt der Waldtiere" Margit Lustenberger, 18.04.2019
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