Egal war gestern

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Buchprofile - Rezension
Finn postet begeistert witzige Videos auf seinem SoMe-Account und gerät ins Visier von Rechtsradikalen.
Finn und sein Freund Lennard sind begeistert dabei, wenn sie witzige Ideen in witzigen Videoclips verwirklichen und auf ihrem SoMe-Account veröffentlichen. Natürlich geht es dabei um den Wettstreit, wer die meisten Clicks und Likes bekommt. Doch dann gerät Finn ins Visier der rechtsradikalen Clique an seiner Schule, als er für eine Mitschülerin mit afrikanischen Wurzeln eintritt. Von widerlicher Hetze bis zu offenen Drohungen reichen die Kommentare. Die Situation eskaliert, als Finns Vater – Lehrer an der gleichen Schule – die rassistischen Umtriebe öffentlich anprangert. Als bei der Bürgermeisterwahl der Kandidat der rechtspopulistischen Partei gewinnt, wird die Situation für Finn und seine Familie völlig unerträglich. Doch es gibt auch diejenigen, die beginnen, ein alternatives Netzwerk zu bilden und sich gegenseitig offen zu unterstützen. Das wird in diesem spannenden Roman als die beste Methode dargestellt, um sich gegen die brutalen Methoden rechter Schlägertruppen zu wehren. – Nicht wegschauen und Stellung beziehen lautet die Botschaft dieses auch als Klassenlektüre geeigneten Buches.
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Artikelbeschreibung

Alle in der Schule kennen Finn und Lennard wegen der witzigen Videos, die sie auf ihrem Social-Media-Kanal posten. Die beiden checken akribisch ihre Clicks und Follower und träumen davon, berühmt zu werden. Alles läuft super, bis sie einen Deal mit Sam machen, einer Schülerin, deren Eltern aus Angola stammen. Der Plan, sich gegenseiteig zu pushen und die Reichweiten zu erhöhen, funktioniert sofort - doch ganz anders, als Finn es erwartet hat: Urplötzlich bricht ein Shitstorm über seinen Account herein. Hasskommentare statt Lach-Emojis. Einzig und allein, weil er Posts von Sam geliked hat. Gleichzeitig registriert Finns Vater, Lehrer an der Schule seines Sohnes, wie rassistische, antidemokratische Äußerungen salonfähig werden. Nicht nur im Klassenchat, auch in der Stadt, in der gerade ein rechtspopulistischer Kandidat für das Bürgeramt kandidiert. Als er die Situation in einem Brandbrief beklagt, steht er plötzlich selbst am Pranger. Und mit ihm Finn... Ausgezeichnet mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis.

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Personeninformation

Jörg Isermeyer, geboren 1968 in Bad Segeberg, reiste als Straßenmusiker quer durch Europa. Nach seinem Studium zog er die freie Künstlerlaufbahn einer Universitäts-Karriere vor und lebt heute als Schauspieler, Regisseur, Theaterpädagoge, Musiker und Schriftsteller in Bremen. Seine Bücher und Theaterstücke wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. dreimal mit dem Leipziger Lesekompass.

Pressestimmen

"Ein brandaktuelles Jugendbuch, das die Themen Alltagsrassismus, Cybermobbing und Zivilcourage mühelos vereint. Überaus gelungen, sprachlich überzeugend, preisverdächtig." Salah Naoura
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