Und die Welt, sie fliegt hoch

Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises 2025 | Berührendes Jugendbuch ab 12 Jahre über Freundschaft
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Buchprofile - Rezension
Zwei Teenager kommen sich über Chat-Nachrichten näher.
Was gibt es Schöneres, als die Sommerferien mit Freunden im Schwimmbad zu verbringen? Nicht so die 14-jährige Ava und ihr Klassenkamerad Juri. Die beiden sitzen gezwungenermaßen in ihren Zimmern und tauschen Chat-Nachrichten aus. Ava hat Hausarrest, bei Juri ist der Fall komplizierter: nach den Corona-Lockdowns hat er eine Sozial-Phobie entwickelt, die ihm den Schulbesuch, ja überhaupt das Verlassen seines Zimmers unerträglich macht. Die beiden Teenager tauschen sich über ihre Familien, ihre Vorlieben, Ängste und Geheimnisse aus und erfahren dabei auch viel über sich selbst. – Eine bemerkenswerte Story, die auch einen ungewöhnlichen Rahmen erhalten hat: Avas Sprachnachrichten sind auf der jeweils linken Seite abgedruckt, Juris Textnachrichten auf der rechten, sodass beim Lesen über die Doppelseiten hinweggesprungen wird. Die Dialoge entwickeln sich von anfänglicher Zurückhaltung hin zu intimen Bekenntnissen. Dabei könnten die beiden unterschiedlicher nicht sein: die impulsive Ada hat keine Scheu, sehr frei ihre Sicht auf die Welt auszuplaudern, während der scheue und so kluge Juri erst aus der Reserve gelockt werden muss. Ihr echtes Interesse aneinander ist dem Respekt geschuldet, den sie füreinander aufbringen, was eine gute Basis für eine Freundschaft sein könnte – dies ist der optimistische Ausblick auf ihre Zukunft. Dass es der Autorin gelingt, so glaubhaft diese beiden konträren Charaktere allein über ihre Kommunikation zu formen, macht den großen Reiz dieses lesenswerten Buches aus. Die Illustrierung hält mit ihren etwas kindischen Albernheiten nicht das Niveau des Textes. Doch lässt sich über die Bilder hinwegsehen, denn man blickt in die Seelen zweier Jugendlicher, die gemeinsam die Welt verstehen wollen.
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Artikelbeschreibung

Der neue Roman von Erfolgsautorin Sarah Jäger («Nach vorn, nach Süden», «Die Nacht so groß wie wir», «Schnabeltier deluxe»). Mit vielen Illustrationen von Sarah Maus.

Sommerferien! Alle Menschen sind draußen, sitzen im Eiscafé oder liegen am Badesee. Nur der vierzehnjährige Juri bleibt zu Hause, denn Juris Lieblingsort ist sein Zimmer - hier fühlt er sich sicher. Knapp zwei Wochen vor Schulbeginn erhält er eine Nachricht von Ava. Die beiden kennen sich aus der Grundschule, seit Jahren haben sie nichts voneinander gehört. Ava würde liebend gern mit anderen Menschen im Freibad sein. Doch Ava hat Hausarrest. «Wegen so einer Sache», sagt sie. Obwohl die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten, folgen auf Text- und Sprachnachrichten über Joghurteis mit Himbeersauce und schlimmste Geburtstage schon bald erste Geständnisse. Über kleine Geheimnisse und große Ängste. Bis Avas wilde Geschichten das gerade erst gewonnene Vertrauen ins Wanken bringen.

Produktsicherheit

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Personeninformation

Sarah Jäger wurde in Paderborn geboren und lebt seit zwanzig Jahren im Ruhrgebiet. Sie ist IHK-zertifizierte Call-Center-Agentin, ausgebildete Theaterpädagogin und umgeschulte Buchhändlerin. Für ihre Romane wurde sie vielfach ausgezeichnet.

Sarah Maus, Jahrgang 1995, lebt in Essen, wo sie als freie Illustratorin arbeitet und Kunst unterrichtet.

Pressestimmen

Ein innovativer Roman, der zeigt, wie zwei sehr unterschiedliche Jugendliche durch ihre digitale Kommunikation zueinander finden. Sven Trautwein az-online.de 20250207
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