Antike Mythen ohne Männer

Jungfrau, Mutter, Kriegerin, Göttin, Monster u. a. | Feministische Lesarten erobern bekannte Geschichte(n) zurück
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Artikelbeschreibung

Antike Mythen sind männliche Schöpfungen: Frauen galten als Verführerinnen, Opfer oder Bedrohung. Mara Gold rekonstruiert anhand von 40 Frauenfiguren die weiblichen Archetypen der klassischen Welt - Jungfrau, Hausfrau, Kriegerin, Femme fatale, Hexe, Wahnsinnige, Monster. Die Erzählungen von Circe, Helena, Medea und vielen anderen werden von ihrer historischen Entstehung bis zu ihrer modernen Deutung begleitet. So änderte sich auch die Wahrnehmung von Medusa als vernichtendem Monster hin zum Symbol für berechtigte weibliche Wut über das patriarchalische System. Das Buch zeigt, wie Normen der Antike weibliches Verhalten regulierten, über Jahrtausende fortwirkten und wie gerade das »Inakzeptable« heutige Heldinnenbilder prägt.

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Hersteller: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
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Personeninformation

MARA GOLD promoviert derzeit in Klassischer Philologie und Literatur am St Hilda's College der Universität Oxford. Sie ist spezialisiert auf die Rezeption klassischer Literatur im Zusammenhang mit modernen Konzepten von Geschlecht, Sexualität und Feminismus. GABRIELE STEIN promovierte in lateinischer Philologie und ist seit 2003 als Übersetzerin von wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Sachliteratur tätig. Ihre Themenschwerpunkte sind u. a. Altertumskunde, Theologie und Psychologie..

Pressestimmen

»Als ein die Antike revidierendes Nachschlagewerk, das tatsächlich (fast) ohne Männer auskommt, ist dieses Buch [...] unbedingt zu empfehlen.« Michael Eggers, PHILOSOPHIE MAGAZIN »Märchenhaft« »Inspirierend!« Verena Carl, BRIGITTE Saisonwechsel »Mit klarer Struktur und modernen Illustrationen lädt 'Antike Mythen ohne Männer' zum Einstieg in feministische Lesarten klassischer Sagen ein.«* Sebastian Fischer, DPA »Mara Gold hat 40 Frauenfiguren porträtiert, die archetypisch für die klassische Sagenwelt sind.« Linda Stift, DIE PRESSE »Gold fragt nicht nur, wie Frauen in den Mythen erscheinen, sondern auch, welche gesellschaftlichen Regeln und Machtverhältnisse sich in diesen Bildern ablesen lassen.« QUEER.DE
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Bewertungen

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