
Artikelbeschreibung
Seine Endzwanziger hat sich Hendrik Popom anders vorgestellt. Nichts will ihm so richtig gelingen. In seinem Agenturjob sitzt er seine Zeit ab, mit seiner Freundin lief es schon einmal besser, und dann ist da plötzlich dieser Mann - Popóm. Er ist fast doppelt so alt und dennoch weiß Hendrik: Dieser Mann bin ich.Zögerlich nähern sich die beiden einander an. Ihre Beziehung ist voller Rätsel, Zuneigung und Widerstände. Hendrik hofft, in seinem anderen Ich das zu finden, was ihm in seinem Leben fehlt - Halt und Zuversicht. Doch je stärker er sich an Popóm klammert, desto mehr weicht dieser zurück. Als er sich einer Kollegin anvertraut, begreift er, welch hohen Preis man zahlt, wenn man sich dem Leben entzieht.In 'Popóm' entfaltet sich das klassische Literaturmotiv des Doppelgängers vor der Kulisse einer immer unübersichtlicheren Gegenwart. Nach dem großen Erfolg ihres Debüts 'Nincshof' und der beim Bachmann-Wettbewerb mehrfach ausgezeichneten Kurzgeschichte 'Das Gurkerl' lotet Johanna Sebauer erneut die Grenzen zwischen Fiktion und Realität aus - leichtfüßig undmit feinem Humor.
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| Hersteller: | DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG |
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Amsterdamer Straße 192 DE-50735 Köln |
| Kontakt: | herstellung@dumont.de |
Personeninformation
JOHANNA SEBAUER, 1988 in Wien geboren, ist im Burgenland aufgewachsen. Ihr Roman 'Nincshof' (DuMont 2023) wurde mit dem Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für das Hamburger Buch des Jahres 2023. Ihre Kurzgeschichte 'Das Gurkerl' (DuMont 2026) erhielt beim Bachmann-Wettbewerb 2024 den 3sat-Preis und den Publikumspreis. Nach vielen Jahren in Hamburg lebt Johanna Sebauer heute wieder in einem kleinen Dorf im Burgenland.
Pressestimmen
»Sebauer versetzt das literarische Doppelgängermotiv ins Heute und erzählt einfühlsam und doch auch komisch von der Suche ihres Protagonisten nach sich selbst.« Jury der ORF-Bestenliste »Ein humoristisches Meisterstück mit literaturphilosophischem Tiefgang« Carsten Otte, SWR KULTUR »Existenzielle Fragen erzählt mit Sprachwitz« Claudia Ingenhoven, NDR KULTUR »Mit 'Popom' legt Sebauer [...] einen spannungsgeladenen Roman vor, der von den Identitätskonflikten einer jungen Generation erzählt.« Allegra Mercedes Pirker, ORF ZIB »Sebauer [...] hält inmitten gut sitzender Dialoge und der rückhaltlosen Schilderung von Hendrik Popoms Innenleben eine eindringliche poetologische Strafpredigt gegen Roman- und überhaupt Mediennutzung für jegliche Weltflucht [...].« Konstantin Ames, TAZ »Schrägere Geschichten als Johanna Sebauer schreibt nur das Leben.« Paul Haider, KURIER.AT »von einem schönen Humor getragen« Andrea Gerk, DEUTSCHLANDFUNK Lesart »Es wirkt, als erzähle Sebauer [...] im vergnügten, selbstironischen Hopserlauf, mit schwingenden Armen und treibender Vorwärtskraft, hinter der sich erst allmählich die vielen fundamentalen Gedanken und Reflexionen und eine unvorhersehbare Wendung offenbaren.« Judith Hoffmann, Ö1 Morgenjournal »'Popóm' ist ein Wurf.« Sebastian Fasthuber, FALTER »das perfekte Maß angenehmer Irritation« Tobias Jochheim, RHEINISCHE POST »Feiner Humor und leise Melancholie durchziehen auch diesen Roman, das Spiel mit den Absurditäten des Lebens geht Sebauer wunderbar leicht von der Hand.« Bernd Melichar, KLEINE ZEITUNG »Es ist ein zumeist luftleichter Roman, der gegen Ende auch einige ernste Seiten aufschlägt.« Martin Oehlen, KÖLNER STADT-ANZEIGER »In jedem Fall gelingt es Sebauer, mit Witz und Verve eine geradezu funkelnde Leichtigkeit herzustellen, die deshalb trägt, weil sie auf mehreren Tiefenschichten gründet und auf der genauen Zeichnung von Details, nicht zuletzt der Nebenfiguren.« Katja Gasser, ORF.AT »Die österreichische Autorin zeigt in dieser unterhaltsamen literarischen Versuchsanordnung, dass es weder guttut noch hilft, in die eigene Zukunft zu blicken.« Stefanie Lehmberg, MÜNCHNER MERKUR »ein[] rasante[r], unterhaltsame[r], aber ebenso tiefgründige[r] Roman« Herbert Schorn, OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN »eine fantasievolle Doppelgängergeschichte« KURIER.AT »Roman mit Tiefgang - leicht erzählt.« Vanessa Bürger, INFOSCREEN Fahrgastfernsehen »Absurder Humor, scharfe Beobachtungen und gelungene Dialoge kennzeichnen diese Literatur.« Andreas J. Obrecht, Ö1 RADIOGESCHICHTEN »Johanna Sebauer [...] bringt hier die großen Fragen, die die obere Mittelschicht [...] gerade beschäftigt: Stillstand, Identität und die Frage, wie man mit der eigenen Zukunft ins Reine kommt.« HANDELSBLATT »[In 'Popóm'] stecken [...] wahre Beobachtungen.« Michael Wurmitzer, DER STANDARD »Die Autorin erzählt mit feinem Humor von Orientierungslosigkeit, Selbstsuche und einer Begegnung, die alles verändert.« Melanie Zingl, WOMAN »Nach 'Nincshof' und 'Das Gurkerl' landet sie hier den nächsten Volltreffer - zumindest für alle, die mit der Sprengung der Gesetze der Biologie klarkommen.« Max Patzig, NTV.DE »Sebauer bearbeitet hier das klassische Doppelgängermotiv auf eine überdrehte, popkulturelle Art und Weise und wirft dabei wie nebenbei existenzielle Fragen auf. Sehr unterhaltsam!« Judith Leopold, OE24 »In dieser hintersinnigen, melancholischen Doppelgängergeschichte beweist sie erneut ihr Talent für Absurdes.« Katharina Manzke, BÜCHER MAGAZIN »So rasant, konsequent und gleichzeitig humorvoll wurde das Motiv des Doppelgängers selten bearbeitet.« Torsten Meinicke, Merle Herbst und Max Stolte, HAMBURGER MORGENPOST »Ihre Dialoge haben Martin-Suter-Niveau und ab und zu schiebt sie kleine Kabinettstückchen über Internetrecherchen, Breakup-Coaches oder 'Stromberg'-artige Büroszenen wie schon in ihrem Bachmannpreis-Text 'Das Gurkerl'.« René Zipperlen, BADISCHE ZEITUNG »In 'Popóm' pendelt [Sebauer] zwischen Ironie und Ernsthaftigkeit, zwischen feinem Humor und psychologischem Tiefgang.« RHEIN-NECKAR-ZEITUNG »[Eine] Autorin, die Unterhaltung mit Tiefgang verbinden kann.« Ditta Rudle, TANZSCHRIFT
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