Erinnern nicht vergessen

Nürnberger Gedenkorte
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Bayern im Buch-Rezension
Eindrucksvolles Plädoyer für eine aktive Erinnerungskultur auf lokaler Ebene.
Während der NS-Zeit kam es in Nürnberg an vielen Orten zu massiven Gewalttaten. Dieses Buch möchte durch Spaziergänge "vor der eigenen Haustür" an diese Verbrechen erinnern und sie dadurch im kollektiven Gedächtnis der Bevölkerung dauerhaft als Mahnmal verankern. An den vorgestellten 27 Beispielen wird die Vielfalt der Erinnerungskultur greifbar. Teilweise handelt es sich um Gedenkorte für bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Sinti und Roma, Homosexuelle oder die Zeugen Jehovas. Weitere Kapitel erinnern an "Gerechte unter den Völkern", also nichtjüdische Personen, die Jüdinnen und Juden das Leben gerettet haben. Informationstafeln über ehemalige Synagogen, Judenhäuser und Lagerfriedhöfe lassen diese Gedenkstätten nicht in Vergessenheit geraten. Einen wichtigen Bezug zur Gegenwart liefert der Abschnitt über die Nürnberger Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Zur weiterführenden Information über die Aufarbeitung der NS-Forschung empfiehlt sich der Besuch des Memoriums Nürnberger Prozesse mit dem legendären Gerichtssaal 600, in dem mit der Verurteilung der Täter Weltgeschichte geschrieben wurde, und natürlich des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände, die beide ausführlich im Buch beschrieben sind. Entstanden ist ein wichtiges Werk, das Geschichte dort erleben lässt, wo sie geschah, und das deshalb auch in vielen Büchereien der Region stehen sollte.
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Artikelbeschreibung

Erinnerungskultur sichtbar machen Gedenkorte in Nürnberg entdecken

Geschichte »vor der eigenen Haustür«: Nürnberg-Spaziergänge durch Zeit und Raum

Ob Synagogendenkmal, das Denkmal für die Sinti und Roma oder das Mahnmal für die Opfer der NSU-Gewalttaten: Dieses Buch macht die Vielfalt der Erinnerungskultur greifbar. 

Angesichts immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen als moralische Wegweiser gewinnen Orte als Sichtbarmachung der nationalsozialistischen Verfolgung und Ermordung von Menschen mehr denn je an Bedeutung.
»Erinnern nicht vergessen« nimmt die Leserinnen und Leser mit auf einen Spaziergang durch Nürnberg und seine jüngere Geschichte.

Das Buch will sensibilisieren für das Gedenken an verschiedene Opfergruppen darunter auch LGBTIQ+, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie für zeitgenössische Verbrechen wie die NSU-Morde.

Geschichte erleben, wo sie geschah: Spaziergänge zu Gedenkorten mitten in Nürnberg von der NS-Zeit bis zur Gegenwart.

Gegen das Vergessen: Sichtbare Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus und heutiger rechter Gewalt mit aktuellem Bezug.

Vielfältige Perspektiven: Gedenken an Sinti und Roma, jüdische Opfer, LGBTIQ+, Zwangsarbeiter:innen und NSU-Betroffene durchdacht und vielstimmig.

Mit Stimmen der Angehörigen: Bewegende Kurzinterviews geben Opfern und ihren Familien ein Gesicht.

Reich bebildert und fundiert: Informativ, berührend, ideal für Leser:innen mit Interesse an lokaler Geschichte, Erinnerungskultur und Demokratiebildung.

Für Einheimische und Besuchende: Der perfekte Begleiter für historische Stadtgänge nicht nur für Nürnberger:innen.

Gerade jetzt wichtig: In Zeiten des gesellschaftlichen Rechtsrucks ist Erinnerungsarbeit nötiger denn je.

 

 

 

 

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