Flammentochter

Historischer Kriminalroman
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Bayern im Buch-Rezension
Die Geschichte eines der ganz wenigen Hexenprozesse in Rothenburg ob der Tauber.
Die 13-jährige Margaretha Hörber hat durch die Pest ihre Eltern verloren und lebt in der Siechenmühle bei Rothenburg. Die Müllerin schikaniert das Kind, das verzweifelt zu seinem etwas älteren Bruder möchte. Um das zu erreichen, bezichtigt sich das Mädchen gegenüber der Müllersfrau, eine Hexe zu sein. Diese zeigt sie beim Rat an und Margaretha wird nach einem ersten öffentlichen Verhör in Gewahrsam genommen. Der Rothenburger Rat ist insgesamt skeptisch, was das Hexenunwesen angeht. Anders der Würzburger Bischof; ihm unterstellt ist das Kloster Comburg, dessen Vogt Schreckenfuchs die Herausgabe des Mädchens verlangt. Die Verhandlungen unter den Richtern Staudt junior und Nusch werden zeitweilig zum verbalen Kampf zwischen Protestanten und Katholiken, besonders als Schreckenfuchs Margaretha mit Bilsenkraut vergiftet. Ein Arzt und der evangelische Pastor Zyrlein erkennen die Ursache und bald auch die Hintergründe des Verhaltens. Bewusst lässt man Margaretha nicht frei, damit sie der Vogt nicht nach Würzburg bringen kann. - Das Buch ist das Erstlingswerk der Autorin, die mit der Richterfamilie Staudt zumindest namensverwandt ist. Für die Geschichte, die sie einmal aus Margarethas Perspektive erzählt, mal aus der der Staudts, konnte sie auf historische Prozessakten zurückgreifen, woher auch die Namen der Akteure stammen. Diese dürren Zeilen hat sie mit lebendigen Dialogen erweitert und ein besonderes familiäres Motiv für den entscheidenden Richter gefunden. Die Divergenz zwischen kindlichem Denken und Rechtswelt hat sie anschaulich dargestellt.
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Artikelbeschreibung

Das Schicksal eines jungen Mädchens, das als Hexe angeklagt werden soll.1627, Rothenburg ob der Tauber: Nach dem Tod ihrer Eltern lebt die dreizehnjährige Margaretha bei einer Müllersfamilie, wo sie tagein, tagaus schikaniert wird. Um den Umständen zu entfliehen und endlich bei ihrem geliebten Bruder unterzukommen, bezichtigt sich Margaretha als Hexe. Ihr Plan geht vorerst auf, doch dann soll sie trotz ihrer jungen Jahre vor Gericht gestellt werden. Obwohl der Stadtrat von ihrer Unschuld überzeugt ist, scheinen düstere Mächte ihre Finger im Spiel zu haben. Für Margaretha beginnt ein Kampf ums Überleben.

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Personeninformation

Nasila von Staudt, geboren 2003, entstammt dem letzten Patriziergeschlecht in Rothenburg ob der Tauber und lebt in Unna. Nach dem Abitur im Jahr 2022 erfüllte sie sich einen großen Traum und schrieb ihren ersten historischen Roman. Dafür tauchte sie tief in ihre eigene Familiengeschichte ein.

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