Der kaukasische Kreidekreis

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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 04.01.2027

Artikelbeschreibung

Wem gehört die Welt?

Die arme Magd Grusche nimmt sich in den Wirren des georgischen Bürgerkriegs eines Kindes an, dass von seiner reichen Mutter zurückgelassen wurde. Als diese das Kind nach dem Krieg zurückfordert, weil es ein Vermögen erbt, entscheidet der Arme-Leute-Richter Azdak mithilfe des berühmten Kreidekreises, wer von beiden die wahre Mutter sein soll. Brechts Stück ist eine große Parabel über Korruption und Gerechtigkeit, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat.

  • »dass da gehören soll, was da ist, denen, die für es gut sind« Azdak
  • Was ist Recht, was ist Gerechtigkeit?
  • »Der Gerichtshof hat euren Fall angehört und hat keine Klarheit gewonnen, wer die wirkliche Mutter dieses Kindes ist.« Azdak vor der berühmten Kreidekreis_Probe
  • »als Richter hab ich die Verpflichtung, daß ich für das Kind eine Mutter aussuch.« Azdak
  • Das Werk gilt als eines der bedeutendsten Dramen des 20. Jahrhunderts, das politische Theatralik, Moral und Gerechtigkeitsfragen verbindet
  • Das Stück basiert auf einem alten chinesischen Gleichnis
  • Brecht arbeitete eng mit Ruth Berlau zusammen; die Musik komponierte Paul Dessau
  • Der "Kreidekreis" gehört zu den meistgespielten Brecht_Stücken weltweit
  • Die legendäre Aufführung 1954 im Berliner Ensemble mit Helene Weigel in der Hauptrolle prägte die Rezeption nachhaltig
  • Grusche ist eine der eindrucksvollsten weiblichen Figuren der modernen Dramatik

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Personeninformation

Bertolt Brecht (auch Bert Brecht, gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht), geboren am 10. Februar 1898 in Augsburg, gestorben am 14. August 1956 in Ost-Berlin, studierte ab 1917 Naturwissenschaften, Medizin und Literatur in München. Bereits während seines Studiums schrieb er fürs Theater. Ab 1922 arbeitete er als Dramaturg an den Münchener Kammerspielen. Von 1924 bis 1926 war er Regisseur am Deutschen Theater in Berlin unter Max Reinhardt. 1933 flüchtete Brecht mit seiner Familie über Prag, Wien und Zürich nach Dänemark, später nach Schweden, Finnland und in die USA. Brecht erarbeitete eine Theorie des epischen Theaters (»Glotzt nicht so romantisch!«) und schrieb neben Dramen Gedichte und Prosa, darunter Beiträge für Emigrantenzeitschriften in Prag, Paris und Amsterdam. 1948 kehrte er aus dem Exil zurück nach Berlin, wo er bis zu seinem Tod 1956 als Autor und Regisseur tätig war.

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