was keiner kapiert

Gefühle und Probleme des Alltags, nah an der Zielgruppe und mit perfektem Beat, für Teenager und Junggebliebene, Lyrik-Jugendbuch ab 13 Jahren
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Buchprofile - Rezension
Im lyrischen Dialog mit dem Ich erkunden die Gedichte, wer man ist, wer man sein will und wie man sein soll.
Das titelgebende Gedicht „was keiner kapiert“ beschreibt prägnant das Thema dieses feinen Gedichtbuches. Es geht um alle Gefühle, die in der Pubertät das Denken und das Sein bestimmen und von niemandem, auch von sich selbst nicht, verstanden werden. In den Gedichten mit immer wieder wechselnden Reimschemata wird das Gefühls-Chaos junger Menschen in allen Facetten beleuchtet. Sowohl leichtfüßig als auch bedeutungsschwer greifen die Gedichte Sinnsuche, Verzweiflung, Glück und Unsicherheit in der Erlebniswelt der Leser:innen auf. Die Gedichte erschließen sich nicht beim ersten Lesen. Die kurzen Verse mit den Zeilenumbrüchen erscheinen zuerst kompliziert und sperren sich vor dem schnellen Verstehen. Ein Satz läuft mitunter über mehrere Verse hinweg. Er bricht in einem Zeilensprung ab und wird im nächsten Vers fortgeführt. Durchgängig kleingeschrieben, ist das Metrum eher einer gesprochenen Sprache als einem Versmaß nachempfunden. Laut gelesen entwickeln die Gedichte einen intensiven Sog, der vom Rhythmus der Zeilen getragen wird und sich hörend erspüren lässt. Man liest/hört von einem anderen und erkennt dabei sich selbst. Die Illustratorin Barbara Hoffmann schuf dazu frei assoziierte Bilder, die parallel zu den Texten eine eigene Deutung in Blau entwickeln und die Wirkung doppelseitenfüllend verstärken. Das Inhaltsverzeichnis auf den letzten Seiten unterstreicht erneut, dass Form ohne Inhalt nicht denkbar ist. In Blöcken versetzt gedruckt zeigt es die Fülle der Themen in den Titeln. – Eine nachklingende, visuell lyrische Annäherung an die Gefühle in überzeugendem Layout.
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Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Fit für die Zukunft empfiehlt:

Als ein neues Mädchen in den Kindergarten kommt, möchte der Ich-Erzähler mit ihr befreundet sein. Doch sie ist still, malt nur in ihrem roten Buch und nach und nach erfährt der Junge ihre Geschichte. Ein Bilderbuch, das zwar von Einsamkeit, Angst und Verlust erzählt, aber auch zeigt, wie vorurteilsfrei Kinder aufeinander zugehen und sich anfreunden.

Artikelbeschreibung

manchmal ist der tag zu lang. zu kurz. zu leer. zu flimmernd. und was soll ich werden, alles oder nichts? bin ich ein flügelleichtes ich, eher wesenlich?bin alt und jung, bin fremd und weich. die anderen sind da, mal fremd, mal nah.und doch, versteht mich jemand?was keiner kapiert wird in michael hammerschmids gedichten in all seiner pracht, in vielen facetten und in gnadenloser zielgenauigkeit eingefangen, poetisch und mit unbändigem rhythmusgefühl. der beat in den ohren, der beat im herzen, immer mit barbara hoffmanns originellem strich an seiner seite.Pubertät kann schwierig sein, kaum jemand fühlt sich in dieser Zeit verstanden. Was sind die Probleme, wohin mit all den Gefühlen? Am besten raus damit! Lyrik für Teenager mit allem Drum und Dran: Ausgrenzung und Diversität, Freundschaft und Selbstfindung, das Andere, das Eigene, ganz nah an der Zielgruppe und mit unschlagbarem Beat. Der preisgekrönte Autor Michael Hammerschmid weiß, wie kurze, prägnante Lyrik alles sagen kann, die versierte Illustratorin Barbara Hoffmann hat dafür den perfekten Strich. Etwas zum Nachdenken, zum Nachfühlen, zum Sich-hineinfallen-lassen.

Produktsicherheit

Hersteller: Verlag Jungbrunnen GmbH
Anschrift: Rauhensteingasse 5
AT-1010 Wien
Kontakt: office@jungbrunnen.co.at

Personeninformation

Michael Hammerschmid wurde 1972 in Salzburg geboren. Er studierte in Wien Germanistik und Theaterwissenschaft. Als er für zwei Jahre in Paris lebte, weil er dort an der Universität Sorbonne unterrichtete, schrieb er einmal das Gedicht "die drachen die lachen" für seine Tochter Mia Valentina. Seither hat er nicht aufgehört Gedichte für Kinder zu schreiben, die er nicht nur in Büchern veröffentlicht, sondern auch gerne in Museen in Ausstellungen zeigt. Michael Hammerschmid moderiert das Lyrik-Festival "Dichterloh" in der Alten Schmiede und unterrichtet an der Universität für Musik und darstellende Kunst. 2018 erhielt er für seinen Kindergedichtband "Schlaraffenbauch" (Edition Büchergilde) mit Bildern von Rotraut Susanne Berner den Josef Guggenmos-Preis für Kinderlyrik. Michael Hammerschmid lebt als freier Autor mit seiner Familie in Wien.Barbara Hoffmann wurde 1985 in Niederösterreich geboren und hegt große Leidenschaft für leichtfüßigen Humor und Absurdität. Sie studierte an der New Design University in St. Pölten Grafikdesign, wo auch die Begeisterung für Illustration und Kinderbücher wuchs. Nach Auslandsaufenthalten in Italien und Irland als selbstständige Grafikdesignerin und Illustratorin lebt und arbeitet sie in Wien, wo sie zusammen mit Elke Bauer das Grafik- und Illustrationsstudio "The Graphic Society" betreibt.

Pressestimmen

"Die Gedichte zu lesen fühlt sich an, als bräche eine Fantasielawine über einen herein." (Linn Ritsch, anzeiger) "Das Buch ist eine ideale Einführung für Jugendliche, um sich mit Lyrik zu beschäftigen" (Thomas Linden, Deutschlandfunk) "Lektüre eines genüsslichen Durcheinanders, das Gedanken heranträgt und dann schmetterlingsgleich abflirren lässt" (Iris Gassenbauer, Literarische Kurse) "Lyrik für Teenager über Ausgrenzung und Diversität, Freundschaft und Selbstfindung" (Ute Wegmann, Deutschlandfunk) "so nah am Teenager, dass man glauben könnte, er sei selbst noch in der Pubertät" (Meike Harms, 1001 Buch) "Kurz, knapp, auf den Punkt sind die Gedichte, ein perfekter Beat zum laut Vorlesen, Rappen, Performen" (Daniela Zinser, Die Rheinpfalz) "Ein preiswürdiger und aus dem schmalen Lyrikbestand für Jugendliche herausragender Band." (Robert Elstner, ekz-bibliotheksservice) "Die Gedichte sprechen dabei auf eine besondere Weise zu den Leserinnen und Lesern, weil sie genau die Fragen und Gefühle aufgreifen, die viele Jugendliche beschäftigen." (Bibliomaniacs) "Sein Rhythmus lässt manchmal an Rap denken, und zwischen den Worten und Sätzen lassen sich so viele Zwischentöne vernehmen, dass man wünscht, dass diese Lyrik nie aufhört." (Kirstin Breitenfellner, Falter) "Michael Hammerschmid ist ein Könner der sprachlichen Gestaltung und zeigt, wie poetisch Sprache sein kann - schreckt aber auch vor (jugendlicher) Derbheit nicht zurück." (Kathrin Wexberg, STUBE und FURCHE) "Seine Texte sind Momentaufnahmen, Schlaglichter, Gedankensplitter, Beobachtungen, Gefühlsausbrüche." (Marlene Zöhrer, LESEN. Das Fachportal für den Deutschunterricht) "Rap vom Feinsten" (Irmtraud Gutschke, Literatursalon) "Wunderbare neue Wortkreationen finden sich in seinen Gedichten" (Andrea Wanner, TITEL-Kulturmagazin) "Eine nachklingende, visuell lyrische Annäherung an die Gefühle im überzeugendem Layout." (Manuela Hantschel Buchprofile/medienprofile) "man hat ein Geheimnis mit diesen Texten, man will sie wiedertreffen, noch einmal lesen, am besten laut." (Christina Repolust, APROPOS) "Fantasievoll verspielte Gedichte mit vielen Fragen an das Leben" (Heinz Wagner, kijuku.at)
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